Vollmond am Freitag, 13.6.2014 um 6:13 h MEZ für Berlin/D
Die Energien von Neumond und Vollmond
VOLLMOND entspricht einer Phase der ERFÜLLUNG. Ein Höhepunkt in der äußeren Entwicklung und Wachstumsphase
ist erreicht. Der Mond erstrahlt in vollem Licht, da er der Sonne genau
gegenüber steht (Opposition 180°). Das am Neu- oder Dunkelmond empfangene Potential
(ein Ton, eine Kraft, eine Schwingung) ist nun zu einem konkreten Bild (Form)
heran gereift, kann form-uliert und be-griffen werden.
Der NEUMOND am 28.5.14 aktivierte die 7° Zwillinge mit dem Sabischen Symbol "Ein Brunnen mit Eimer und Seil im Schatten majestätischer Bäume". Damit wurde der Menschheit von oben (Himmel, Regen) und unten her (Erde, Grundwasser) ein Zugang zur großen lebenspendenden Energiequelle WASSER garantiert - wenn jeder Einzelne bereit ist, sich aktiv an der Suche nach dem inneren Weisheitsquell zu beteiligen.Dem Menschen wurde ein Geschenk gemacht, das sein Urvertrauen in die verborgene tragende Lebenskraft stärkt.
Der VOLLMOND ist eine Zeit
erhöhter Spannung und erhöhten Bewusstseins, in der es gilt, die auseinander
strebenden Kräfte der Opposition zu halten, auszuhalten und zu integrieren. Hat
der Mensch die Kraft, die Gegensätze in sich und außerhalb von sich zu
versöhnen und mit ihnen zu leben, wird diese Kraft ihm zu einem erweiterten
Bewusstsein und großer Klarheit verhelfen. Scheitert er an der Vereinigung der
Gegensätze, kann er von Zweifeln, Unsicherheiten und Ängsten hin und her
gerissen werden, unfähig eine Entscheidung zu treffen, wohin er sich wenden
soll.
Ob die Zeit subjektiv als Erfolg oder Fehlschlag erlebt wird – in jedem
Fall offenbart sich das Resultat im grellen Licht des Vollmonds, bringt
Erleuchtung und Klarheit. Die Tatsache der Niederlage ist nicht entscheidend;
wichtig ist allein der Sinn, den wir unserer vermeintlichen Niederlage
beimessen. Was immer sich zeigt, will uns helfen, den bisherigen Zyklus klar
und objektiv zu sehen und zwingt uns zu einer akzeptierenden Haltung als
Grundlage für den nun folgenden Zyklus des abnehmenden Mondes, bei dem es um
die Suche nach dem Sinn und um die Verfeinerung des Manifestierten geht. 
Die höhere Erkenntnis der Zwillinge-Schütze-Energie dieses Vollmonds liegt in der
Synthesemöglichkeit aller scheinbaren Gegensätze, die durch den verbindenden Bogen über den
Gegensätzen, den beiden Zwillings-Säulen, angezeigt wird: Brücken schlagen, den
unsichtbaren Bogen spannen über alle scheinbaren Gegensätzlichkeiten, entspannt
und offen in der eigenen Mitte verweilen, sich empfangsbereit halten für
intuitive Wahrnehmungen, um größere Zusammenhänge zu erfahren. Ein Mensch,
der das Bewusstsein von Integration / Synthese / Einheit der Gegensätze auch
lebt, praktiziert und für andere nachvollziehbar verkörpert, kann für viele
Menschen Vorbild und Lehrer sein und dürfte bald Nachahmer gefunden
haben.
Die SABISCHEN SYMBOLE auf dem Grad des Monds und der im Tierkreis gegenüberstehenden Sonne beschreiben das
Spannungsfeld der Gegensätze, durch das Energie gespeichert und angestaut wird.
„Drei junge Vögel in
einem Nest hoch auf dem Baum“
Die drei jungen Vögel (geistige Kräfte) im großen
(Stamm-)Baum der Menschheit weisen auf die schöpferische Dreiheit eines noch
jungen, wachsenden Bewusstseins der Menschheit hin. Das Gruppenbewusstsein ist
noch in einem unreifen Stadium, abhängig von Nestwärme, Pflege und Fütterung
durch die Älteren. Die Dreiheit steht für die göttliche Trinität, die Einheit von
Körper-Seele-Geist und/oder von Denken, Fühlen und Handeln.
Das Bewusstsein des Menschen wird durch wiederholte
Erfahrungen in großen Zeitzyklen geprägt. Wie überall in der Natur lernt der
Mensch durch Nachahmung. Die Jungen lernen von den Alten, übernehmen von ihnen Sprache,
Verhalten, Denk- und Lebensweise. Es braucht Zeit, bis der Mensch seine
Persönlichkeit, ein unterscheidendes Denken und die Bewusstheit seiner Seele entwickelt
hat. Nach anfänglicher Identifikation mit seiner Persönlichkeit schreitet er
fort zur seelischen Identität, entwickelt seine Intuition und ein Verständnis
für übergeordnete, geistige Zusammenhänge. Mit zunehmender Selbsterkenntnis
erkennt er seine Zugehörigkeit zu einem größeren Ganzen (Menschheit, Weltseele,
planetares und kosmisches Leben), sein Streben und Denken sind fortan auf Verbindung,
Synthese und Einigung gerichtet. Der Mensch ist in der Lage, zu allem, was
existiert, eine Beziehung herzustellen und sich sein Leben mittels
schöpferischer Gedankenkraft frei zu gestalten – in harmonischem Einklang mit
seiner Umgebung und in Übereinstimmung mit der natürlichen Evolution.
Das reife und höhere Bewusstsein (Denken) des Menschen hat die
Aufgabe, das niedere Denken oder das noch unentwickelte Bewusstsein mit
geistiger Nahrung und seelischer Fürsorge zu füttern – so lange, bis das junge
Menschheitsbewusstsein flügge ist, das elterliche Nest verlassen kann und sich
in Harmonie mit seinen Artgenossen und der gesamten Natur spontan äußern
(zwitschern) kann. Das Fliegen der Vögel entspricht einer zielgerichteten
Anwendung der Gedankenkräfte, die dem Menschen die Freiheit gibt, sein Leben
schöpferisch zu gestalten und sich von der Bindung an die Materie (irdische
Anziehungskraft) zu befreien. Der Mensch schwingt sich auf zu höheren geistigen
Zielen, lässt sich vom Licht seiner Seele (Intuition) leiten und lässt seine
Seele frei sprechen.
Mond 23° Schütze:
„Eine Gruppe von
Einwanderern erfüllt die erforderlichen Einreiseformalitäten beim Einzug in das
neue Land“
Auch im Vollmond-Symbol des gegenüber liegenden
Tierkreisgrades im Schütze geht es nicht um den einzelnen Menschen oder die
Betonung von Individualität, sondern um den Menschen als Teil einer größeren
Gemeinschaft. Die Gruppe ist ein Hinweis auf das Volk, auf Völkergruppen im
Allgemeinen und die ganze Menschheit im globalen Sinne. Zu den Erfahrungen auf
dem Lebensweg, die das Bewusstsein der Menschheit wachsen und reifen lassen,
gehören Wandlungen und Veränderungen, das Überschreiten von Schwellen,
Stufen und Grenzen.
In Anlehnung an das gegenüber liegende Symbol von 23° Zwillinge (Drei junge
Vögel im Nest) wird hier im Feuerzeichen Schütze der Zeitpunkt des Übergangs in
eine neue Lebensphase gezeigt – nicht als einzelner Mensch, sondern als Gruppe,
Volk oder Menschheit. Das Bewusstsein ist reif und flügge, das alte Heim (Nest,
Elternhaus, Land, Planet) zu verlassen und sich auf neue Lebensbedingungen und Erfahrungen
einzustimmen. Beim Umzug vom alten Haus in ein neues Haus wie auch bei der
Einreise in ein neues Land sind gewisse Formalitäten notwendig. Die Form
verändert sich, die Landschaft verändert sich, vielleicht auch das Aussehen und Verhalten der
Menschen, ihre Sprache, ihre Denk- und Lebensweise, ihr Umgang miteinander.
Bei der Achse der veränderlichen Zeichen Zwillinge-Schütze geht es um Denken,
Lernen und Kommunikation, um Beziehungsfähigkeit und ein ständig wachsendes,
sich erweiterndes Bewusstsein. Die Bereitschaft und Fähigkeit des Menschen zur
Flexibilität, Veränderung und Anpassung werden geprüft. Der Zeitpunkt für Veränderung ist da.
-
Sind wir gemeinsam bereit für neue Verhältnisse und
neue Erfahrungen?
-
Mit welchem Bewusstsein überschreiten wir die Schwelle
in einen neuen Daseinsbereich?
-
Empfinden wir uns überhaupt als Gruppe, als Menschen,
die gemeinsam durch die gleichen Erfahrungen gehen, die gemeinsam fortschreiten
und gemeinsam lernen?
-
Welche Aufgaben, Verantwortlichkeiten haben wir als
Mensch? Was heißt es, ein Mensch zu sein? Was verbindet uns mit Tieren,
Pflanzen und Steinen, mit Planeten, Galaxien und Göttern?
-
Wohin bewegt sich die Menschheit? Worin besteht das
Ziel?
-
Beharren wir als Volk oder beharren unsere Regierungen
auf Trennung, Isolation und Vereinzelung, auf dem Nähren des Feindbildes, auf
Kampf, Krieg und Manipulation?
-
Oder leben wir nach dem Motto der Goldenen Regel: „Was
du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu.“ Mit anderen
Worten: „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“
-
Von welchen Vorbildern oder Idealen lassen wir uns
nähren, bilden und formen?
-
Welche Formalitäten zur Einreise in ein neues Land
(Grundlage, Bewusstsein, Verkörperung) müssen von uns erfüllt werden? Was
könnte von uns verlangt werden?
-
Welchem Fühlen, Denken und Handeln müssen wir jetzt Ade
sagen?
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Was bedeutet es, eine Einheit zu sein, als Einheit zu
fühlen, zu denken und zu handeln?
-
Was bedeuten die
Worte einen, einmütig, einstimmig, einhellig, Einverständnis, Einigkeit, Einigung,
Einsicht, Universum, universal?
In welchem Geist und Bewusstsein wir als Menschheit fühlen,
denken und handeln, können wir an der aktuellen Situation erkennen, in unserem
persönlichen Alltag wie im täglichen Weltgeschehen, gespiegelt durch die Bilder
und Nachrichten in den Medien.
Prüfen wir uns - sozial, politisch, wirtschaftlich, global
oder körperlich-seelisch-geistig.
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Handeln wir im Bewusstsein eines Menschheitskörpers?
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Fühlen wir uns als ein Herz und eine Seele? Wie steht
es um unser Mitgefühl mit anderen Lebewesen, um die Pflege von Natur,
Elementen, Landschaft?
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Erkennen wir das Wirken und Walten des einen Geistes in
allen Kulturen, Rassen, Völkern, in Schriften, Sprachen, Religionen und
Denkweisen? Wie steht es mit unserer Toleranz im Denken?
Bild: Sternenreise