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Donnerstag, 21. Mai 2009

24.05.09 Der Zwillinge-Neumond

24.05.2009 Der Zwillinge - NEUMOND
14:12 h MESZ (bezogen auf Brilon/ Kassel) - gekürzter Artikel -

Sabisches Symbol für den NEUMOND auf 4° ZWILLINGE:

„Stechpalmen und Mistelzweige rufen alte Erinnerungen an Weihnachten wach.“

Das Sabische Symbol erwähnt zwei Symbole, die uns an Weihnachten erinnern: Stechpalmen und Mistelzweige, die Stechpalme (Ilex) mit ihren weißen Blüten, roten Beeren, dunkelgrünen, oft stacheligen Blättern und die Mistel (Viscum Album) mit weißen Beeren. Die Zweiheit ist bezeichnend für die Zwillings-Energie. Was haben beide Pflanzen gemeinsam? Beides sind sehr alte, inzwischen seltene Pflanzen, gehören zu den „immergrünen“ Gewächsen, die keinen Welkprozess kennen. Ilex (die Bachblüte „Holly“) und Viscum Album sind alte Heilpflanzen aus der Zeit des so genannten heidnischen Brauchtums. Beide Pflanzen stehen in Beziehung zur Wintersonnenwende und Weihnachtszeit und fallen durch ihre kugelförmigen Beeren auf, die für den Menschen giftig sind. Die Aussaat geschieht durch fremde Hilfe (Vögel bzw. Bienen).

Die Unterschiede sind gravierend. Die Stechpalme, die wir als immergrünen Strauch oder als Laubgehölz kennen, ist ein Tiefwurzler, und kann im Mittelmeerraum als Baum eine Höhe von 15 m erreichen und 300 Jahre alt werden. Von allen Baumarten hat sie das härteste Holz. Die Mistel dagegen hat als parasitäre Pflanze keine echten Wurzeln, die in die Erde reichen, nur wurzelähnliche Gebilde (Rindenwurzeln), die sie in ihre Wirtspflanze hinein senkt. So schwebt die Mistel unverwurzelt zwischen Himmel und Erde. Unabhängig vom Helio- und Geotropismus hat diese Pflanze einen Weg gefunden, ihr eigenes Wesen zu entfalten. Nach Rudolf Steiner* ist die Mistel ein „Pflanzentier auf der alten Mondenstufe“ (wo Mond und Erde noch eine Einheit waren) und „wurzelt“ weiterhin in der lebendigen Substanz ihrer Wirte, macht sich in deren Geäst breit. Sie hat die Metamorphosenstufe zur Erde nicht mitgemacht. Ihre Beeren sind auch keine echten Samen, sie werden als „Embryonen“ bezeichnet. Die uns bekannte sphärische Kugel-Buschform weist auf ihr vollendetes Wesen hin – unabhängig von jeder Pflanzennorm.

ER-INNERUNG… an vergangene Erfahrungen… an Kindheitserlebnisse… an Weihnachten.. an einen vorintellektuellen Zustand… an unsere unbewusste „Mondenphase“. Wir alle kennen die deja-vu Erlebnisse, die uns plötzlich anwehen wie ein lauer Sommerwind und doch aus unserem eigenen Er-Leben und Erfahrungsschatz stammen: Bilder, Farben, Gerüche, Gesten, ein Tonfall, eine Stimme oder Stimmung kommen uns so bekannt vor, erinnern uns – doch woran? Das können wir weder zuordnen noch artikulieren und erklären. Es sind Ahnungen, Erinnerungen, Gefühle.
Woran erinnert uns der Mistelzweig, der den Druiden so heilig war? Welche Sehnsüchte werden wach, wenn wir im Winter die scharlachroten Beeren der Stechpalme oder des „Holly“-Baumes sehen? Gerade dieser leuchtende Kontrast von ROT und GRÜN, den die tibetischen Künstler so gerne in ihren Malereien verwenden, intensiviert die emotionale Wahrnehmung, ruft einen urtümlichen, MAGISCHEN FARBSINN in uns wach, weckt die Sehnsucht nach dem „Zurück zur ursprünglichen Quelle“ und gewiss auch nach tief verinnerlichten Werten, die intellektuell nicht mehr fassbar sind, doch unvermindert stark als archetypische Kräfte in uns wirken – manchmal so intensiv, dass sie starke Transformationen, explosive Freisetzungsprozesse oder eine Psychose auslösen können. ROT und GRÜN sind noch bis heute die traditionellen Farben für das Erleben von Weihnachten.
Wer kennt heute noch den SINN der geweihten Nacht, der Weihe-Nacht, der alten Bräuche? Als immergrüne Pflanze und Inbegriff des Ewigen Lebens geht der Mythos um die Stechpalme bereits auf vorchristliche Kelten, Römer und Germanen zurück. Besonders in England sind die fruchttragenden Zweige der Stechpalme als traditioneller Weihnachtsschmuck sehr begehrt. Der Namensteil "Palme" ist christlichen Ursprungs und soll an den Einzug Jesu in Jerusalem erinnern. Am Palmsonntag werden in weiten Teilen der christlichen Welt in Ermangelung von echten Palmwedeln Zweige von anderen immergrünen Pflanzen geweiht, z.B. von Buchsbaum, Weiden und Stechpalmen.
Die Mistel kann bis ins 5. Jhd. v. Chr. nachgewiesen werden, ist auch als heilige Pflanze der Druiden bekannt. Der Ausdruck "Wundermistel" weist auf ihre heilenden, Krankheit abwehrenden Kräfte hin. Nach neuesten Erkenntnissen ist die Mistel das Krebsmittel schlechthin und wird zur Tumortherapie eingesetzt. Während des ganzen Mittelalters galt die Mistel als Heilmittel gegen Epilepsie. Ihre Verwendung zur Wintersonnenwende und des Jahreswechsels als immergrünes Symbol ist viel älter als Tannenzweig und Tannenbaum.

Die Magie der Farben
Auch dieses ahnungsvolle Empfinden, Sehnen, Wieder-Erkennen und Er-innern gehört zu uns und unserer Wirklichkeit, will neu entdeckt und angewendet sein. In meinen Kursen des „Freien Kreativen Malens“ erlebe ich die Macht und Kraft dieser archetypischen Kräfte in dem Menschen, der sich für die schöpferischen Kräfte öffnet. Durch den spielerischen Umgang mit der Farbe stehen manchmal die extremsten, knalligsten Farben nebeneinander, sind in einem Bild integriert, bewirken ein Öffnen bisher verschlossener Tore zum Bewusstsein und transportieren unbewusste Inhalte und Kräfte. Ich erlebe diesen kreativen Malprozess des „Farbe Bekennens“ immer wieder aufs Neue als ein Bekennen zum eigenen Wesen, zum Eigenen und Wesentlichen.
Die Komplementärfarben ROT und GRÜN stehen beide für das Leben. ROT steht für Blut, Feuer, Leridenschaft, Lebenswillen, Energie und Dynamik. Im Buddhismus ist Rot die Farbe von Buddha Amitabha im Westen, verwandelt Begierde in die Weisheit des unterscheidenden Gewahrseins. GRÜN steht für zyklisches Werden und Vergehen, das Vegetative, natürliches Wachstum, Erneuerung und Verjüngung, Ewiges Leben, Hoffnung auf Erlösung und Heilung. Im Buddhismus ist Grün die Farbe von Amoghasiddhi im Norden, verwandelt Neid in die Weisheit des vollbringenden Handelns.

Dieser Erfahrungsschatz in uns, der sich auf das Symbol von 4° Zwillinge im Tierkreis bezieht, wird nun durch den Zwillinge - NEUMOND aktiviert, da er von uns und allen Lebensformen auf diesem Planeten benötigt wird. Mit diesem sinngetränkten Symbol wird uns ein konkreter Hinweis bzw. eine Technik des Heilens empfohlen. Dies bestätigt auch das exakte Trigon vom NEUMOND zum Mondknoten auf 4° Wassermann. Hier lautet das Sabische Symbol:
"Ein Hindu-Yogi demonstiert seine Heilkräfte."

Im Luftzeichen Wassermann, dem Zeichen des transpersonalen Dienstes an der Menschheit, geht es nach Dane Rudhyar** um den "disziplinierten Einsatz spiritueller Kräfte zur Wiederherstellung der natürlichen Harmonie, die durch die unharmonischen Versuche des Menschen gestört wurde, sich mit seinem Verstand über die Natur zu erheben." Das erklärt und verstärkt die Notwendigkeit der Einstimmung auf unsere intuitive Mondnatur (siehe 4° Zwillinge). "Die hier gegebene Technik bezieht sich nicht nur auf die Behandlung und Heilung körperlicher Krankheiten, sondern auf das HEIL- UND GANZMACHEN von allem, was seine natürliche Verwurzelung verloren oder noch nicht erreicht hat. Selbstdisziplin, Reinheit der Motivation, Mitgefühl und Vertrauen in die kosmische Ordnung sind gefordert - sowie die Ausrichtung spiritueller Energien. Es ist die geistige Pflicht von Menschen, die Zugang zum Potenzial geistiger Kräfte erlangt haben, diese Energien zur Heilung ihrer weniger glücklichen Mitmenschen anzuwenden."

* Werner Christian Simonis "Heilpflanzen und Mysterienpflanzen", Medizinisch-botanische Wesensdarstelungen, VMA Verlag Wiesbaden, 1991
** Dane Rudhyar "Astrologischer Tierkreis und Bewusstsein", eine Interpretation der 360 Tierkreisgrade, Hugendubel Verlag München, 1984


Eine längere Fassung dieser ASTRO-NEWS findet sich (aufgrund allgemeinen Wunsches) auf meiner Webseite http://sites.google.com/site/sundrakanigowski/astro-aktuell

Mit heilsamen Grüßen,
eure Sundra

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