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Sonntag, 15. Juni 2014

Vollmond am 13.6.2014


Vollmond am Freitag, 13.6.2014 um 6:13 h MEZ für Berlin/D

Die Energien von Neumond und Vollmond
VOLLMOND entspricht einer Phase der ERFÜLLUNG. Ein Höhepunkt in der äußeren Entwicklung und Wachstumsphase ist erreicht. Der Mond erstrahlt in vollem Licht, da er der Sonne genau gegenüber steht (Opposition 180°). Das am Neu- oder Dunkelmond empfangene Potential (ein Ton, eine Kraft, eine Schwingung) ist nun zu einem konkreten Bild (Form) heran gereift, kann form-uliert und be-griffen werden. 
Der NEUMOND am 28.5.14 aktivierte die 7° Zwillinge mit dem Sabischen Symbol "Ein Brunnen mit Eimer und Seil im Schatten majestätischer Bäume". Damit wurde der Menschheit von oben (Himmel, Regen) und unten her (Erde, Grundwasser) ein Zugang zur großen lebenspendenden Energiequelle WASSER garantiert - wenn jeder Einzelne bereit ist, sich aktiv an der Suche nach dem inneren Weisheitsquell zu beteiligen.Dem Menschen wurde ein Geschenk gemacht, das sein Urvertrauen in die verborgene tragende Lebenskraft stärkt.

Der VOLLMOND ist eine Zeit erhöhter Spannung und erhöhten Bewusstseins, in der es gilt, die auseinander strebenden Kräfte der Opposition zu halten, auszuhalten und zu integrieren. Hat der Mensch die Kraft, die Gegensätze in sich und außerhalb von sich zu versöhnen und mit ihnen zu leben, wird diese Kraft ihm zu einem erweiterten Bewusstsein und großer Klarheit verhelfen. Scheitert er an der Vereinigung der Gegensätze, kann er von Zweifeln, Unsicherheiten und Ängsten hin und her gerissen werden, unfähig eine Entscheidung zu treffen, wohin er sich wenden soll.
Ob die Zeit subjektiv als Erfolg oder Fehlschlag erlebt wird – in jedem Fall offenbart sich das Resultat im grellen Licht des Vollmonds, bringt Erleuchtung und Klarheit. Die Tatsache der Niederlage ist nicht entscheidend; wichtig ist allein der Sinn, den wir unserer vermeintlichen Niederlage beimessen. Was immer sich zeigt, will uns helfen, den bisherigen Zyklus klar und objektiv zu sehen und zwingt uns zu einer akzeptierenden Haltung als Grundlage für den nun folgenden Zyklus des abnehmenden Mondes, bei dem es um die Suche nach dem Sinn und um die Verfeinerung des Manifestierten geht. 
    
Der Zwillinge-Vollmond im Juni (Sonne in Zwillinge - Mond in Schütze) ist der Vollmond der Menschheit, denn die luftige, gedankliche Zwillingsenergie fördert die guten Beziehungen untereinander und verhilft bei entsprechender Einsicht zur Einheit und Überwindung der Dualität.  Beim Zwillinge-Vollmond erhält die Menschheit als Ganzes die Chance, sich zu einem höheren Bewusstsein aufzuschwingen, sich von der Fixierung auf die Persönlichkeit im Bereich des Solar Plexus zu lösen (persönlicher Wille, Machtstreben, Kontrolle etc.) und die Energien des höher gelegenen Sprach- und Kehlzentrums zu entfalten, wo das Gleichgewicht zwischen Fühlen und Denken hergestellt wird und das Bewusstsein konstant im Herzen verankert bleibt. Sind Gedanken wie Gefühle rein, wahrhaftig und offen für höhere Einsichten, kann sich der Mensch mit Leichtigkeit auf feinstoffliche Seinsebenen einschwingen.

Die höhere Erkenntnis der Zwillinge-Schütze-Energie dieses Vollmonds liegt in der Synthesemöglichkeit aller scheinbaren Gegensätze, die durch den verbindenden Bogen über den Gegensätzen, den beiden Zwillings-Säulen, angezeigt wird: Brücken schlagen, den unsichtbaren Bogen spannen über alle scheinbaren Gegensätzlichkeiten, entspannt und offen in der eigenen Mitte verweilen, sich empfangsbereit halten für intuitive Wahrnehmungen, um größere Zusammenhänge zu erfahren. Ein Mensch, der das Bewusstsein von Integration / Synthese / Einheit der Gegensätze auch lebt, praktiziert und für andere nachvollziehbar verkörpert, kann für viele Menschen Vorbild und Lehrer sein und dürfte bald Nachahmer gefunden haben. 

 Die SABISCHEN SYMBOLE auf dem Grad des Monds und der im Tierkreis gegenüberstehenden Sonne beschreiben das Spannungsfeld der Gegensätze, durch das Energie gespeichert und angestaut wird. 


 
Sonne 23° Zwillinge:
„Drei junge Vögel in einem Nest hoch auf dem Baum“
Die drei jungen Vögel (geistige Kräfte) im großen (Stamm-)Baum der Menschheit weisen auf die schöpferische Dreiheit eines noch jungen, wachsenden Bewusstseins der Menschheit hin. Das Gruppenbewusstsein ist noch in einem unreifen Stadium, abhängig von Nestwärme, Pflege und Fütterung durch die Älteren. Die  Dreiheit steht für die göttliche Trinität, die Einheit von Körper-Seele-Geist und/oder von Denken, Fühlen und Handeln.

Das Bewusstsein des Menschen wird durch wiederholte Erfahrungen in großen Zeitzyklen geprägt. Wie überall in der Natur lernt der Mensch durch Nachahmung. Die Jungen lernen von den Alten, übernehmen von ihnen Sprache, Verhalten, Denk- und Lebensweise. Es braucht Zeit, bis der Mensch seine Persönlichkeit, ein unterscheidendes Denken und die Bewusstheit seiner Seele entwickelt hat. Nach anfänglicher Identifikation mit seiner Persönlichkeit schreitet er fort zur seelischen Identität, entwickelt seine Intuition und ein Verständnis für übergeordnete, geistige Zusammenhänge. Mit zunehmender Selbsterkenntnis erkennt er seine Zugehörigkeit zu einem größeren Ganzen (Menschheit, Weltseele, planetares und kosmisches Leben), sein Streben und Denken sind fortan auf Verbindung, Synthese und Einigung gerichtet. Der Mensch ist in der Lage, zu allem, was existiert, eine Beziehung herzustellen und sich sein Leben mittels schöpferischer Gedankenkraft frei zu gestalten – in harmonischem Einklang mit seiner Umgebung und in Übereinstimmung mit der natürlichen Evolution.

Das reife und höhere Bewusstsein (Denken) des Menschen hat die Aufgabe, das niedere Denken oder das noch unentwickelte Bewusstsein mit geistiger Nahrung und seelischer Fürsorge zu füttern – so lange, bis das junge Menschheitsbewusstsein flügge ist, das elterliche Nest verlassen kann und sich in Harmonie mit seinen Artgenossen und der gesamten Natur spontan äußern (zwitschern) kann. Das Fliegen der Vögel entspricht einer zielgerichteten Anwendung der Gedankenkräfte, die dem Menschen die Freiheit gibt, sein Leben schöpferisch zu gestalten und sich von der Bindung an die Materie (irdische Anziehungskraft) zu befreien. Der Mensch schwingt sich auf zu höheren geistigen Zielen, lässt sich vom Licht seiner Seele (Intuition) leiten und lässt seine Seele frei sprechen.


Mond 23° Schütze:

„Eine Gruppe von Einwanderern erfüllt die erforderlichen Einreiseformalitäten beim Einzug in das neue Land“

Auch im Vollmond-Symbol des gegenüber liegenden Tierkreisgrades im Schütze geht es nicht um den einzelnen Menschen oder die Betonung von Individualität, sondern um den Menschen als Teil einer größeren Gemeinschaft. Die Gruppe ist ein Hinweis auf das Volk, auf Völkergruppen im Allgemeinen und die ganze Menschheit im globalen Sinne. Zu den Erfahrungen auf dem Lebensweg, die das Bewusstsein der Menschheit wachsen und reifen lassen, gehören Wandlungen und Veränderungen, das Überschreiten von Schwellen, Stufen und Grenzen.
In Anlehnung an das gegenüber liegende Symbol von 23° Zwillinge (Drei junge Vögel im Nest) wird hier im Feuerzeichen Schütze der Zeitpunkt des Übergangs in eine neue Lebensphase gezeigt – nicht als einzelner Mensch, sondern als Gruppe, Volk oder Menschheit. Das Bewusstsein ist reif und flügge, das alte Heim (Nest, Elternhaus, Land, Planet) zu verlassen und sich auf neue Lebensbedingungen und Erfahrungen einzustimmen. Beim Umzug vom alten Haus in ein neues Haus wie auch bei der Einreise in ein neues Land sind gewisse Formalitäten notwendig. Die Form verändert sich, die Landschaft verändert sich, vielleicht auch das Aussehen und Verhalten der Menschen, ihre Sprache, ihre Denk- und Lebensweise, ihr Umgang miteinander. 

Bei der Achse der veränderlichen Zeichen Zwillinge-Schütze geht es um Denken, Lernen und Kommunikation, um Beziehungsfähigkeit und ein ständig wachsendes, sich erweiterndes Bewusstsein. Die Bereitschaft und Fähigkeit des Menschen zur Flexibilität, Veränderung und Anpassung werden geprüft. Der Zeitpunkt für Veränderung ist da.

Mögliche Fragen, Methoden und Ziele sind zu klären.

Bild: Mandala "Garten der Menschheit"

-        Sind wir gemeinsam bereit für neue Verhältnisse und neue Erfahrungen?
-        Mit welchem Bewusstsein überschreiten wir die Schwelle in einen neuen Daseinsbereich?
-        Empfinden wir uns überhaupt als Gruppe, als Menschen, die gemeinsam durch die gleichen Erfahrungen gehen, die gemeinsam fortschreiten und gemeinsam lernen?
-        Welche Aufgaben, Verantwortlichkeiten haben wir als Mensch? Was heißt es, ein Mensch zu sein? Was verbindet uns mit Tieren, Pflanzen und Steinen, mit Planeten, Galaxien und Göttern?
-        Wohin bewegt sich die Menschheit? Worin besteht das Ziel?
-        Beharren wir als Volk oder beharren unsere Regierungen auf Trennung, Isolation und Vereinzelung, auf dem Nähren des Feindbildes, auf Kampf, Krieg und Manipulation?
-        Oder leben wir nach dem Motto der Goldenen Regel: „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu.“ Mit anderen Worten: „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“
-        Von welchen Vorbildern oder Idealen lassen wir uns nähren, bilden und formen?
-        Welche Formalitäten zur Einreise in ein neues Land (Grundlage, Bewusstsein, Verkörperung) müssen von uns erfüllt werden? Was könnte von uns verlangt werden?
-        Welchem Fühlen, Denken und Handeln müssen wir jetzt Ade sagen? 
-        Was bedeutet es, eine Einheit zu sein, als Einheit zu fühlen, zu denken und zu handeln?
-         Was bedeuten die Worte einen, einmütig, einstimmig, einhellig, Einverständnis, Einigkeit, Einigung, Einsicht, Universum, universal?

In welchem Geist und Bewusstsein wir als Menschheit fühlen, denken und handeln, können wir an der aktuellen Situation erkennen, in unserem persönlichen Alltag wie im täglichen Weltgeschehen, gespiegelt durch die Bilder und Nachrichten in den Medien.

Prüfen wir uns - sozial, politisch, wirtschaftlich, global oder körperlich-seelisch-geistig.

-        Handeln wir im Bewusstsein eines Menschheitskörpers?
-        Fühlen wir uns als ein Herz und eine Seele? Wie steht es um unser Mitgefühl mit anderen Lebewesen, um die Pflege von Natur, Elementen, Landschaft?
-        Erkennen wir das Wirken und Walten des einen Geistes in allen Kulturen, Rassen, Völkern, in Schriften, Sprachen, Religionen und Denkweisen? Wie steht es mit unserer Toleranz im Denken?

Bild: Sternenreise






Sonntag, 10. März 2013

Fische-Neumond des Propheten 11.3.2013

Bei jedem Neuen Mond (Dunkelmond) melden sich die neuen Energien ja zuerst als unbewusste Antriebe und intuitive Impulse, als Drängen, Streben und Sehnen nach einer neuen Ausrichtung, einem neuen Betätigungsfeld oder Vorhaben. Wir freunden uns innerlich mit neuen Ideen an, probieren Neues aus, gehen freudig auf Herausforderungen zu, sind in der Zeit des NEUMONDS offen und empfänglich für Eingebungen, die sich in unserer psycho-mentalen Struktur (Mond-Ebene) verankern wollen.
Was wünscht sich die Menschheit?
Nach dem Rückzug des letzten Papstes wünscht sich die katholische Christenheit einen aufgeschlossenen und die Kirche reformierenden Papst. Im Geheimen, hinter verschlossenen Türen, wählen ab Dienstag 12.3.13 die obersten Machthaber des Großkonzerns Kirche den "Stellvertreter Gottes" aus ihrer Mitte. Die Herde aus den Schäflein einer Großkirche sucht einen neuen Oberhirten. Und was sucht der Rest der Menschheit oder die Menschheit als Ganzes? Wer oder was ist die WAHRE KIRCHE?
Was braucht die Menschheit jetzt - in dieser Zeit großer Wandlungen und Umwertungen? Ich knüpfe hier an die Quintessenz und die offenen Fragen der letzten VOLLMOND-Energie an - siehe BLOG vom 6. März 2013:  
     
  • Wen oder was beten wir an? Wirtschaftswachstum, Wohlstand für wenige oder freie, sinnvolle Lebensgestaltung mit gerechter Verteilung von Ressourcen und Lebensraum?
  • Welcher Stimme, welcher Vision folgen wir?
  • Was gibt meinem Leben und meinem Tun einen SINN?
  • Woran glaube ich?

Der Mensch hat die Wahl. Er lässt sich von äußeren Oberhäuptern, Gurus und Priestern führen oder er wählt selbst seinen Weg. Er wählt den traditionellen Weg mit der Herde unter dem Schutz, der Obhut und der Bevormundung organisierter Staats- und Kirchenoberhäupter oder er geht seinen eigenen Weg, den Weg der Individuation. Der Mensch in dieser Zeit großer Wandlungen, Umbrüche und Durchbrüche hat längst das Potenzial erworben, sein Leben und die Ziele seines Lebens selbst zu gestalten, sein Tun mit neuem SINN zu füllen, seinen Weg in Eigenverantwortung zu gehen.
Was sagt der FISCHE-NEUMOND vom 11.3.2013 dazu? Welche Segnungen und konkreten Hinweise schenkt uns der Himmel in uns?
Hier ist dasselbe Horoskop wie oben, allerdings mit den beiden grün eingezeichneten Qinkunx-Aspekten vom Oberguru Jupiter zu Saturn und Pluto, wodurch sich eine große Projektions-Figur - auch YOD-Figur oder "Fingerzeig Gottes" genannt - ergibt, die von entscheidender Bedeutung für die geistige Entwicklung ist. Es ergibt sich dadurch ein FÜNFECK, das auf einen bewussten Schritt in Richtung INDIVIDUATION hinweist (siehe meine letzten beiden Blogeinträge zum Vollmond).


Was sagt das SABISCHE SYMBOL der aktuellen NEUMOND-Konstellation?

Sonne und Mond auf 22° Fische:

"Ein Prophet geht mit den Tafeln des neuen Gesetzes am Hang des Berges Sinai hinunter"

Sieben Planeten befinden sich im Wasserzeichen FISCHE - alle 5 persönlichen Planeten (Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars)  einschließlich der Wasser-Gottheit Neptun (Varuna) und dem Heiler Chiron. Der andere Fische-Herrscher JUPITER steht als "Großer Zwilling" an der Spitze der blau-grünen YOD-Figur, den "Fingerzeig Gottes". Es geht um den geistig-spirituellen Weg zu größerer Bewusstheit, um eine innere UMKEHR, um Öffnung und Empfänglichkeit für die Stimme Gottes im Innern, um Einswerdung mit dem göttlichen Willen, um Mitgefühl, Nächstenliebe, Opfer und Hingabe.

Sehr passend für die Zeit einer Papstwahl, wenn eine Herde von Gläubigen ihr spirituelles Wertgefühl auf einen einzigen Menschen überträgt (projiziert!), der als Person die Verkörperung ihres Ideals geworden ist. Die ANBETUNG EINER PERSON kann sowohl Segen als auch ein Fluch sein. Nur - der Papst wird nicht von den Schäflein gewählt. Er wird den gläubigen Kirchenmitgliedern vorgesetzt als 'Stellvertreter Gottes' und als ein 'unfehlbares' Wesen.

Ein PROPHET ist aus anderem Holze geschnitzt. Er ist als Mensch durch die Mühle Gottes gegangen, in der sein Vertrauen, seine Hingabe und seine Charakterfestigkeit geprüft worden sind. Er ist mehrfach durch die Erfahrung des Todes gegangen, hat seine Persona mit seinem persönlichen Willen abgelegt, den 'Himmelsweg' für sich gewählt und dient einzig und allein der WAHRHEIT und dem Willen Gottes, einer transzendenten, überpersönlichen Kraft. Die zu einer Gottheit erhobene Kraft ergreift besonders sensitive und tief religiöse Menschen - Männer UND Frauen! - und macht diese zum Werkzeug göttlicher Offenbarung. Das sind die Propheten, Seher, Weissagenden und Heiligen.  Sie dienen dem INNEREN GOTT, dem Himmelsreich in uns.

Seher und Propheten gibt es zu allen Zeiten. Oft sind es auch Künstler, Dichter, Maler, Filmemacher, Bildhauer oder tumbe Narren, einfach gestrickte Menschen, Fremde und Vagabunden, die die nächsten evolutionären Schritte der Menschheit intuitiv wahrnehmen und als Botschaft in ihrem Kunstwerk oder durch ihre LebensART an die Menschheit weitergeben. Moderne Seher erkennen wir nicht an ihrem Äußeren, sondern an der Kraft ihrer Botschaft, die sich an das HERZ und nicht an den Kopf richtet.

Das Gipfel-Erlebnis
Welche Art von "Gipfel-Erlebnis" und "Offenbarung" göttlicher Gesetze kann gemeint sein? Welches Erbe beherbergen und tragen wir als Menschheit oder als ein 'ganzer Mensch' in uns? BERG und PYRAMIDE sind Symbole für die stufenweise Entwicklung der Menschheit, handeln von der Entwicklung des Einzelnen wie von der Menschheit als Ganzes. Auf einer bestimmten Entwicklungsstufe verschmilzt das Bewusstsein des Einzelnen mit dem Ganzen, mit Mineral, Pflanze, Tier, Mensch, Planet, dem Sonnensystem, den Außerirdischen und dem All (dem Pan-Bewusstsein, siehe PAN-VISION).

Die Menschheit hat im Laufe ihrer Evolution und Zivilisation einen BERG an Erfahrungen, Wissen, Informationen und Kraft angesammelt. Denken wir an die Worte und Geschichten der Vorzeit, an Mythen, Märchen und Sagen, die von der Reise des Helden zu einem höheren Bewusstsein führen. Der Berg ist ein Hinweis auf ein verdichtetes Geschehen, auf eine geballte, verborgene Erlebniskraft in unserm Inneren. Jeder, der Zeuge einer SCHWANGERSCHAFT sein durfte, weiß, was damit gemeint ist. Im Berg verbirgt sich das Geheimnis des Lebens wie in einer schwangeren Frau. Wer symbolisch den Berg bis zum Gipfel besteigt, hat sich Stück für Stück auch den Inhalt des Berges erarbeitet und bewusst gemacht - kennt seinen Weg und den evolutionären Weg aller Menschen von Anfang bis Ende.
Erinnern wir uns an die alchemistische Formel V.I.T.R.I.O.L.:  
«Erforsche das Innere der gereinigten Erde, und du wirst den verborgenen Stein finden.» (Visita Interiora Terrae Rectificando Invenies Occultum Lapidem). Oder erinnern wir uns an Nietzsches Zarathustra.

"Eine Frau zieht zwei dunkle Vorhänge am Zugang zu einem geheiligten Pfad auf" (Nördlicher Mondknoten 20° Skorpion).
Es geht hier eindeutig um die Enthüllung und Offenbarung des inneren Wegs des Menschen, der jenseits der Dualität hinter die Welt der Erscheinungen führt. In dem Maße und mit der Hingabe, mit der er sich auf den Weg zum Gipfel macht, fließt ihm 'von oben' und innen eine segensreiche göttliche Kraft zu, ein Licht, das seinen Weg erhellt und die göttliche Stimme, die ihn begleitet vom Anfang bis zum Ende des Weges. Er erkennt das Gesetz der Entsprechung "wie oben - so unten" und das Gesetz des Karma, des gerechten Ausgleichs und viele andere kosmische Gesetzmäßigkeiten.


Mobilmachung für den Übergang in einen neuen Zyklus
Ein geistig wacher, voll bewusster und erwachsener Mensch braucht keine vorgekaute Babynahrung, keine moralische Bergpredigt, keine übergestülpten Gesetzestafeln und Verhaltensregeln,  keine Vermittler und Stellvertreter Gottes. Die Menschheit hat längst genügend Lebenserfahrung, um den SINN als eine Art Quintessenz und Extrakt aus diesen Erfahrungen herauszuziehen.... um sich selbst zu befreien von geistiger und moralischer Bevormundung, von der eigenen Ich-Verhaftung, von Verblendung, Vorstellungen und Projektionen. Der Mensch lernt wie beim Zen den Umgang mit Pfeil und Bogen und trifft das Wesentliche, die Wesensmmitte (Jupiterstellung 9° Zwillinge "Ein Köcher voller Pfeile")

Und wieder "bläst ein Mädchen ein Signalhorn" (Merkur 8° Fische), das Kind in uns oder die noch junge Seele der Menschheit, ist empfänglich für die VISION vom nächsten evolutionären Schritt der Menschheit und tritt als Erwecker und Verkünder der neuen Zeitströmung auf... die innere Stimme ruft "die Menschen, die auf der Suche nach Erleuchtung einen schmalen Pfad beschreiten" (Chiron 11° Fische), die wie das Kind reinen Herzens und geistig offen sind..., die bereit sind, jede Art von PROJEKTION wieder zurückzunehmen - auch öffentlich - und sich mit ganzem Herzen auf EIN ZIEL und die eine VISION zu konzentrieren.
MARS steht auf dem letzten Tierkreisgrad, dem 360. Grad oder 30° Fische und mobilisiert die ganze Planeten-Karawane oder besser den ganzen "Zug Fische", zieht sie heraus aus dem Meer des (kollektiven) UNBEWUSSTEN (Fische) und hinüber in den Bereich des INDIVIDUELLEN, den neuen Zyklus, der im Widder beginnt, wo mit der URANUS-Schwingung schon der Neue Geist aus dem Bereich des Ursprungs weht: "Ein großer Damenhut mit im Ostwind wehenden Bändern" (Uranus 8° Widder).

Das BeHÜTen und BevorMUNDen durch Oberhäupter und Hohepriester von Staat und Kirche gehören auf diesem Tierkreisgrad der Vergangenheit an. Der Mensch hat sich auf seiner Suche nach ERLEUCHTUNG auf den INNEREN WEG gemacht und sich unter den Schutz und die spirituelle Führung seines inneren Gottes begeben. Der Ostwind (der Ruach Kadim) ist ein intensiver Geist, der aus dem Bereich des Ursprungs weht und sowohl psychisch als auch mental starke Energien freisetzt. Diese Bewusstseinsstufe verstärkter geistiger Beeinflussung ist eine Art "Probelauf" im Prozess der INDIVIDUATION. Der Mensch hat sich zu bewähren und darf üben, sich vom Geist lenken zu lassen.

Ein ganzes Buch könnte über das ASPEKTBILD dieser NEUMOND-FIGUR geschrieben werden, denn sie zeigt bereits das ganze und großartige Potenzial der gereiften Menschheit im Bilde der FÜNF an, die Kraft und Stärke der Hingabe an den inneren Weg, die Fähigkeit, ganz tief zu schürfen, alles Unwesentliche von sich abzuwerfen und sich mutig ohne Krücken und äußere (Ver-)Führer auf den Weg ins Unbekannte zu machen, das noch im Dunkeln liegt.


Sternengrüße von
Sundra
(mit einer Radix-Sonne auf 22° Fische)

Das Horoskop ist für die Stadt Brilon berechnet: 8°e34', 51°n24'

Mittwoch, 6. März 2013

Februar-Vollmond 2013 mit Quintessenz


Nach der etwas langatmigen Abhandlung im letzten Blog kommt hier meine "herausgezogene" Quintessenz aus der Vollmond-Botschaft:

Die Menschheit als Ganzes oder der Mensch an sich ist überreif für den nächsten Entwicklungsschritt und den Übergang in eine andere Dimension: heraus aus der Wiege und der wohlbehüteten Kuschellage, in der für ihn gesorgt und alles vorgekaut wird, in der das Leben kaum Risiken bietet, weil der Staat, die Kirche, die Familie, die Gesellschaft, die Krankenkassen, Rechtsanwälte, Versicherungen, Astrologen usw.  sich kümmern und ihm scheinbaren Halt geben... heraus aus dem gemachten Nest, aus der horizontalen Schlaf- und Traumlage in die Vertikale, in die Selbständigkeit und den ersten "Tanz"-Schritten ins Leben.

Das ist zahlenmäßig das Potenzial der FÜNF im Menschen und kennzeichnet einen Übergang vom wohlbehüteten Kollektivwesen zum Individuum, vom "kleinen Hänschen", der ganz allein hinausgeht in die Welt, um ein "Hans" zu werden, vom Narren, der mit seinem Lebensbündel, seinen bisherigen gesammelten Erfahrungen und auch seinem noch unentwickelten Samenpaket ins Leben hinaustritt.

Scheinsicherheit und Scheinheiligkeit
Das Aspektbild der WIEGE im unteren Bereich mit seiner vorwiegend  blauen Struktur zeigt das starke Bedürfnis nach Sicherheit und Halt, ein großes Harmoniebedürfnis, viel innere Substanz, Hingabe- und Genussfähigkeit und Glaube an das Gute, auch das Hin- und Herschwanken zwischen links und rechts, die Möglichkeit des kreativen Umgangs mit den Lebenssituationen. Mit diesem kreativen Harmonie- und Kraftpotenzial ist es auch möglich, die leidvollen Erfahrungenund das Aufreiben an den Gegensätzen umzuwandeln, dem Geschehen einen ganz anderen, neuen Sinn zu geben.
Darüber das rote Leistungsdreieck, das harte und zwingende T-Quadrat, das auf den JUPITER in Zwillinge weist, das zum WACHSTUM und FORTSCHRITT auffordert, ja zwingt. Diese Fünfeck-Figur (Wiege und Leistungsdreieck) wird noch erweitert durch einen 6. Punkt, den URANUS, der ins Spiel kommt und zwei grüne Aspekte, den kleinen und großen Denkschritt mit sich bringt.Das Erreichte wird hiermit in Frage gestellt.


Selbst-Initiation
Mit diesem Potenzial der Ganzheit (sechseckig, dreifarbig) hat der MENSCH es in der Hand, sich selbst zu bevollmächtigen und zu autorisieren - eben zu dem Schritt in ein freies Wachstum zur schöpferischen Gestaltung seines Lebens, seines individuellen und transzendeten Potenzials. Das sheißt: heraus aus dem seelischen Zwangskorsett, aus Anpassungszwängen, übergestülpten Erziehungs- und Bildungsmaßnahmen!



Jupiter in Zwillinge an der Spitze
  • Wer ist der GROSSE ZWILLING in uns, der da oben an der Spitze steht?
  • Welchen GURU, Oberpriester, Oberhirte, Hohepriester haben wir auf den höchsten Thron gesetzt?
  • Wen oder was beten wir an? Wirtschaftswachstum, Wohlstand oder freie, sinnvolle Lebnsgestaltung?
  • Welcher Stimme, welcher Vision folgen wir?
  • WAS GIBT MEINEM LEBEN EINEN SINN?
  • WORAN GLAUBE ICH?

Das Himmelreich liegt in uns. Die Kirche, der Staat haben nun ausgedient. Der Papst tritt freiwillig ab von der Bühne. Der unmündige Säugling Mensch tritt sein göttliches Erbe an. Er glaubt an sich selbst und sein göttliches Potenzial. Er steht auf, übernimmt die volle Verantwortung für seine ersten Schritte in sein selbständiges Leben! ER hat den äußern Schein, die Doppelmoral und Scheinheiligkeit durchschaut, beruft sich nun auf seine innere Mitte, steht aufrecht zwischen Himmel und Erde. Er setzt sein Vertrauen in die INNERE FÜHRUNG, lässt ab von der Suche nach dem äußeren Führer und Vierer.

Die Quintessenz
Der Mensch und die Menschheit als Ganzes ist reif für den 1. Schritt ("Tanzschritt") ins Leben, für den Übergang vom geistigen Säugling in ein vollbewusstes, eigenverantwortliches Leben, für ein Bewusstsein der Individuation. Er ist nun bereit, den SINN seines Lebens selbst "herauszuziehen" und sein Samenpotenzial frei zu entfalten in Schönheit und Harmonie. Der GROSSE ZWILLING an der Spitze der Figur e i n t den Konflikt der Zweiheit und Zerrissenheit, zieht in seiner Güte und mit seinem Mitgefühl an sein Herz, in seine Mitte. Dieses Christus-Bewusstsein in uns ist der Heiler und Erlöser, ist der WEG, die Lösung und die Lehre dieses Vollmonds auf der Jungfrau-Fische-Achse.

Sternengrüße
Sundra

www.sundra.eu


Sonntag, 3. März 2013

Offenbarungen des Februar-Vollmonds 2013

Der letzte VOLLMOND vom 25.2.2013 ...

Es lohnt sich, sein Aspektbild, seine Struktur und sein Vollendungs-Potenzial hier festzuhalten. Ich werde darauf aufmerksam durch meine Träume und Visionen der letzten Tage.

Weiter am Traumbuch über die Symbolik der Zahlen schreibend, erlebe ich zur Zahl 8 noch einmal eine Variation meines 2004 geschauten "Schlangenmenschen" als Hüter der Schwelle, verschlungen zu einer lebendigen doppelten Acht 88 oder der doppelten Lemniskate ∞ .

Transzendente Wesenheiten durchdringen sich – sind ineinander verschachtelt und gleichzeitig vorhanden nach dem Prinzip der russischen Steckpüppchen (Matrioschkas). Eine menschengroße Gestalt, die durchdrungen oder überschattet wird von einer zweiten Gestalt. Beide sind transparent.
Dieses eine Wesen, doppelt und transparent, ist zugleich eine Öffnung, eine TÜR, links und rechts die unsichtbaren Säulen der ISIS:  I  I. Damit löst sich das Rätsel um die große lebendige, doppelte Achter-Schlange, die ich vor neun Jahren als riesiges lebendiges Schwellensymbol gesehen habe mit blauschwarzem zur Doppel-Acht verschlungenem Leib. 


Am 3.3.2013 7:00 Uhr „Acht und Elf“
Der Mensch in der Zahl 11 ist ein Weltenschöpfer, ein Schöpfer des Doppelten. Die 11 geht hervor aus dem Wissen und dem Zustand der aufrecht stehenden oder liegenden Acht ∞, dem Unendlichkeitszeichen, der doppelten Null oo.

Im eingeweihten Zustand der ACHT, dem Quadrat mit den 8 Pfeilen der Windrose (Symbol des Muladhara), ist der Mensch offen für alle 8 Richtungen des Raumes. Er ist identisch mit dem Element und der Wesenheit ERDE, ist unendliche Hingabe und Rezeptivität, verweilt in der Mitte des Rades im Zustand der Leere und des schöpferischen Nicht-Wissens. In seiner ACHTsamkeit und SelbstACHTung achtet er genau diese Mitte und den schöpferischen Null-Raum bei allen Wesen des Himmels und der Erde. Er ver-achtet niemanden. Er weilt (ruht) im Zentrum des Rades, inmitten der Nabe, wo die 8 Fäden, Speichen und Energiekanäle des kosmischen Raums zusammenlaufen. Der Mensch der Mitte kennt seinen Platz.

Die Mitte der 11 liegt zwischen den Zwillingssäulen II. Was der Eingeweihte im schöpferischen Zustand der weiblichen Zahl ACHT erkennt, integriert und als seine Grundlage erschafft (Muladhara), entpuppt sich im Zustand der ELF (11) als Tor in andere Dimensionen. Je mehr Raum er in sich sein lässt (I  I), desto größer, umfassender ist sein Bewusstsein, sein schöpferischer Zustand der Leere. Der individuelle Mensch und der universale Mensch durchdringen sich gegenseitig, der irdische Adam und der Adam Kadmon.
   
Dieser Seinszustand wird mir jetzt in einer Traumserie vor Augen geführt, als ich an dem Text über die ACHT schreibe. Das Geheimnis, das sich hier an der Schwelle zu einem äonischen und zyklischen Bewusstsein verwirklicht, hat die Gestalt eines aufrecht stehenden, lebendigen Schlangenmenschen, dessen Körper zur doppelten Acht (88) verschlungenen ist. Der Schlangenmensch ist zugleich Öffnung und Tür, eine Schwelle zu anderen Dimensionen.
Dieses Bild bezieht sich auf das Symbol 14° Widder der Sabischen Symbole "Eine Schlange windet sich in der Nähe eines Mannes und einer Frau" - siehe NEUMOND IM WIDDER 2011, vor zwei Jahren: http://ex-pan-vision.blogspot.de/search/label/Neumond%20Widder

  Das Horoskop für die Vision des lebendigen "Schlangenmenschen" zeigt eine Sonnenstellung auf 9° Widder "Eine Kristallkugel" (Symbol der Ganzheit. Der Aszendent 14° Wassermann zeigt das Sabische Symbol "Ein Zug fährt durch einen Tunnel". Auch hier das Bild der Durchdringung. Der Berg ist ein Symbol der hoch schwangeren Erde, der verdichteten psychischen und geistigen Energien. Der Berg ist ein Schwellensymbol, das hier durchdrungen wird.
14° Wassermann ist auch die ayanamsa-Stellung meines Radix-Mars (7° Fische). NEPTUN in Konjunktion mit dem AS 15° Wassermann ("Zwei Sperlingspapageien").

Der VOLLMOND vom 25.2.2013 hat die Sonnenstellung auf  8° FISCHE mit dem Sabischen Symbol "Ein Mädchen bläst ein Signalhorn": Wer die evolutionäre Entwicklung visionär wahrnimmt und sich berufen fühlt, ist aufgerufen, ein Signal zu geben. Auf diesem Tierkreisgrad fand am 15.12.1998 eine totale Sonnenfinsternis statt - ich malte gerade an meinem Bild von der kosmischen Lyra (!) - der URANUS transitierte über diesen Grad 8° Fische und die VENUS ging über den 30. Grad im Steinbock: "Eine geheime Zusammenkunft von Menschen, die verantwortlich sind für die Entscheidung von Weltangelegenheiten."

Bei diesem Vollmond steht die VENUS auf 30° Wassermann:
"Tief verwurzelt in der Vergangenheit einer uralten Kultur wird einem, der mit Erfolg seine Metamorphose hinter sich gebracht hat, eine geistige Bruderschaft offenbart, in der viele Menschengeister verschmolzen sind zu einem schimmernden Licht einmütigen Bewusstseins."

Also: "To whom it may concern!" - Wer sich in dieser Zeit angesprochen, angezogen, gerufen fühlt und sich auf seine eigenen Erfahrungen und den daraus gezogenen SINN (die Quintessenz) beruft, sollte nicht schweigen, sondern sein Schärflein beitragen.

So beinhaltet die Vollmond-Stellung auf 8° Jungfrau die Möglichkeit einer INITIATION:
"Ein fünfjähriges Kind in der ersten Tanzstunde".


Die FÜNF ist die Zahl der Mitte, der Wandlung, des Goldenen Schnitts und der Quintessenz (quinta essentia), des 5. Elements Äther (Akasha). Die Quintessenz unserer Lebenserfahrung mit den vier Elementen ist die „herausgezogene“ Erkenntnis, die Essenz und Frucht unserer Bemühungen, zu der wir uns durchgerungen haben. Es ist das Bewusstsein der Einheit von Materie (4) und Geist (1). In der inneren Alchemie ist das Fünfte zugleich die neue Eins, die aus dem Ganzen, der Vier, „herausdestilliert“ wird. Die fünfblättrige Blume (Rose) und der fünfzackige Stern sind immer Hinweise auf die Quintessenz und den „Stein der Weisen“, den Auszug.



Das „Herausziehen“ oder die Synthese der Vier zur Einheit, ist ein Erkenntnisprozess, der mit dem Prozess der Individuation einhergeht. Darum ist die Fünf auch die Zahl der Initiation, der geistigen Erkenntnis und Einweihung in ein höheres, das heißt umfassenderes Bewusstsein. Die Aufgabe des Menschen in der Zahl und Eigenschaft der Fünf liegt in der Entwicklung von Willenskraft, Erkenntnis und höherer Bewusstheit. So geht auch das Kind (5) als Frucht aus der Vereinigung von Mann (3) und Frau (Zahl 4) hervor (Die Texte zu den Zahlen sind Auszüge aus meinem neuen Buch über Traumsymbole).

Die Venus auf dem letzten Wassermann-Grad läutet das STELLIUM einer großen Konjunktion von 5 Planeten im Zeichen FISCHE ein: Sonne, Neptun, Chiron, Merkur und Mars. Die Konjunktion von MERKUR und MARS ist ein Signifikator für die planetarische und kosmische KUNDALINI-Kraft, Im Zeichen Fische geht es dabei um die kosmische "Verschmelzung", um dieses "schimmernde Licht einmütigen Bewusstseins", das die Venus ankündigt.

Das Aspektbild des Vollmonds
Hier noch einmal das Aspektbild des Vollmonds vom 25.2.13.
Es ist ein dreifarbiges Sechseck mit verschieden großen Seiten. Ins Auge fällt gleich die harmonische blaue Struktur der "Wiege" mit der stark energiegeladenen roten Barriere der Vollmond-Stellung, der Opposition von Sonne-Mond. 
Wer gelernt hat, die Struktur auch räumlich zu sehen, erkennt oberhalb der "Wiege" nicht nur das rote T-Quadrat und ein dreifarbiges Viereck, sondern auch eine dreifarbige PYRAMIDE mit vier dreieckigen Seiten. In der Aspektbild-Astrologie der Hubers wird diese Struktur "Provokat" genannt wegen der einseitigen Betonung, dem kleinen Lerndreieck auf der rechten Du-Seite. Mit diesem Potenzial ist man in der Lage, alle Unstimmigkeiten und Disharmonien aufzuspüren und das Verdrängte ans Licht zu bringen und öffentlich bekanntzumachen. 
Der Provokateur ist hier der URANUS, der gleichzeitig noch an anderen viereckigen und dreieckigen Dominant-Figuren beteiligt ist, einem viereckigen Trapez (unvollständig), dem dreieckigen großen Dominant-Dreieck, den zwei kleinen Lern- und Erkenntnis-Dreiecken und dem unruhigen, rot-grünen Reizdreieck, dessen Energie danach drängt, erstarrte innere Haltungen und Denkeinstellungen aufzubrechen und blockierte Energien wieder in Fluss zu bringen.

Leid, Unrecht, Menschenrechtsverletzungen, Papst-Rücktritt
Tabuisierte und verdrängte gesellschaftliche Themen, die in dieser Zeit ans Licht und und in die Öffentlichkeit drängen und das MITGEFÜHL aller aktivieren, sind die MENSCHENRECHTSVERLETZUNGEN in unserem Land und unserer Gesellschaft, begangen durch die Vertreter der beiden Großkirchen, der Missbrauch an zarten Seelen und Schutzbefohlenen, die hilflos menschenunwürdigenden Behandlungen in Institutionen ausgeliefert waren, wie den Fürsorgeheimen der Fünziger-, Sechziger- und Siebzigerjahre. Bevor mit dem Finger auf andere "böse" Staaten, Praktiken und gesellschaftlichen Verhältnisse gezeigt wird, haben die staatlichen und kirchlichen Institutionen dieses Landes wie auch das Volksbewusstsein einen großen Haufen Dreck und einen großen Leidensberg zu bereinigen.

Die starken inneren Spannungen sind nach außen hin schön harmonisch verpackt bis auf das rote Quadrat zwischen MOND und JUPITER, das die enormen Ansprüche des Volkes oder des Unbewussten (Mond) zeigt, eine überhöhte Geltungssucht sowie eine Gier und Sucht nach immer MEHR (Mond-Oppostion Sonne/Neptun) ähnlich der Fischersfrau aus dem Märchen "Vom Fischer und seiner Frau". Es ist auch das Bedürfnis nach immer mehr Aufklärung und Offenlegung geheimen Wissens. JUPITER an der Spitze des Leistungs-Dreiecks will hoch hinaus, der Beste, Stärkste und Mächtigste sein, vor allem der "Allwissende", denn Wissen ist Macht. Jupiter steht auch für die Kirche und deren Repräsentanten, für den "Oberhirten" und die vielen "Unterhirten". Der Rücktritt des Papstes ist zusammen mit den Missbrauchs-Praktiken der Kirche das Thema Nummer Eins in den Medien.

Der zweite grüne Quinkunx-Aspekt (nicht eingezeichnet) von Jupiter zum Saturn hat jdoch einen zu großen Orbis und zeigt damit an, dass die große VIERER- und FÜHRER-Figur des "Trapezes" unvollkommen ist, und genau diese Unvolkommenheit soll kaschiert werden. Der MOND/ das Unbewusste/ die Seele/ die Gefühle/ das Volk wird durch den grünen Aspekt zum Uranus ordentlich aufgewühlt, angestachelt und schließlich auch aufgebrochen. URANUS ist der Archetyp des Neuen, das sich manifestieren will und im harmonischen Zusammenklang mit Jupiter immer "gute Lösungen" bringt. Das können auch Auflösungen und Trennungen sein.

Die JUPITER-Stellung auf 8° Zwillinge zeigt "erregte, streikende Arbeiter, die um eine Fabrik ziehen". STREIK und PROTEST gegen ungerechte Bezahlung, gegen Kleinlichkeit und entwürdigende Behandlung, für ein MEHR an Wert, an Sinn, an Lust und Befriedigung, an wahrer Größe. Eine große Unzufriedenheit mit dem Status quo wird gezeigt. Die Ruhe und Sicherheit der "Wiege" ist in Gefahr. Selbst im Kollektiv fühlt sich der Einzelne nicht mehr sicher und geborgen.Trauminhalte beunruhigen, schrecken den Menschen aus dem Schlaf, Schuldgefühle und Gewissensbisse plagen ihn (Mond in Jungfrau) und URANUS als Provokateur zeigt mit dem Finger genau auf die wunden und schwachen Stellen!
Die derzeitige Qualität von URANUS beschreibt das Sabische Symbol von 7° Widder:
"Einem Menschen gelingt es, sich in zwei Bereichen zugleich auszudrücken."
Wie man unschwer erkennen kann, ist bei diesem Aspektbild oben nicht gleich unten. Die Harmonie ist gestört. Der Mond befindet sich einsam und allein im IV. Quadranten, sehnt sich nach einer VISION DES NEUEN, nach einer Zukunfts-Perspektive. Das Hauptgewicht liegt im DU-Raum auf der rechten Seite. Die Erwartungen und Hoffnungen betreffen das Du und die Außenwelt. Lösungen werden von Außen erwartet oder gefordert.

Der Weise oder Edle ist ein Mensch der Mitte und der Fünf - siehe Mond-Stellung 8° Jungfrau. Der Platz des Menschen in der Mitte zwischen HIMMEL und ERDE, zwischen Geist und Materie, Gottheit und Mensch. Und damit komme ich zurück zum Anfang und zu meiner Motivation, meine Erfrahrungen mit euch zteilen wegen der Häufigkeit der Synchronizitäts-Erfahrungen im Außen und im Inneren in den letzten Tagen.

Wir selbst sind als Mensch der "Hüter der Schwelle", der doppelgesichtige Gott JANUS, der nach innen und nach außen blickt, der Mensch im Zentrum des Rades, in dem alle 8 Richtungen zusammenlaufen, der Mensch, der sich selbst und alle anderen Lebewesen ACHTET und über die dualen Termini von Gut und Böse, M-ACHT und OhnmACHT erhaben ist. Woran wir innerlich arbeiten, zeigt sich auch im Außen. Die innere Erregung und Unzufriedenheit, der Streit und der Streik der Massen in uns, braucht ein starkes zentrierendes Bewusstsein, eine einende Kraft und das einmütioge Bewusstsein. Die Kraft der SYNTHESE von Jupiter in den Zwillingen , der alle und alles eint, der als GROSSER ZWILLING die schöpferische Kraft in sich selbst verwirklicht, der hier und dort ein ganzer Mensch ist, der geistige Inhalte im Aussen verwirklicht und bei jeglichem Handeln in der stofflichen Außenwelt die VIER mit der EINS des Ursprungs verbindet und somit auch immer die Quintessenz aus seinen Taten erntet und verantwortet.

Die 2 Bereiche sind ständig präsent in uns. Was wir hier tun, wirkt sich im Kosmos und im Inneren aus und umgekehrt. GEIST ist MATERIE auf einer feinen und höheren Schwingungsebene, und Materie ist geistige Energie, die sich verdichtet hat und langsamer schwingt.
Das Ziel und die Aufgabe dieser Gesamtkonstellation liegen darin, Gleichgewicht und Harmonie zwischen oben und unten, innen und außen herzustellen und das Glück und die Freude der ÜBEREINSTIMMUNG von oben und unten, innen und außen zu erleben.

sundra

Dienstag, 1. Februar 2011

3.2.2011 Neumond im Wassermann



NEUMOND Wassermann 
am 3.2.2011 3:31 h MEZ
(für Kassel, Brilon)

Sonne und Mond 14° Wassermann
Mars 15° Wassermann
Saturn (rückl.) 18° Waage


Mit dem abnehmenden Licht der schwindenden Mondsichel verabschieden wir uns vom letzten Vollmond-Konzept in unseren Köpfen und bereiten den Boden für den neuen „Ideen-Samen“ vor, JETZT – in diesen drei Tagen vor der Freisetzung des neuen Samens. Es ist eine Zeit der inneren Einkehr und Einstimmung auf die Zeichenqualität des Wassermanns, denn nur auf diesem Boden wird die neue Saat keimen, sich verwurzeln und entfalten.

In jedem individuellen Horoskop aktiviert der Neumond einen bestimmten Lebensbereich (Häuserthematik), öffnet bisher verschlossene Tore und wirkt wie ein Kanal direkt in unseren Wesenskern. Dieser Vorgang ist anfangs unbewusst und das neue Thema wird uns erst mit dem wachsenden Licht allmählich bewusst. Wir können jetzt schon für guten Boden und gute Wachstumsbedingungen in dem Lebensbereich sorgen, der von diesem Wassermann-Neumond aktiviert wird.
Beim jetzigen Neumond steht der Mars in enger Konjunktion mit Sonne und Mond, die dynamische Lebenskraft, der persönliche Willensimpuls, das Ego, das der Motor jeder Handlung ist, aber auch Kampfgeist, Aggression und Durchsetzungskraft, sofern die reine Antriebsenergie auf Hindernisse stößt. Und dazu hat sie im Zeichen Wassermann genug Gelegenheit.

Im fixen Luftzeichen Wassermann geht es um verfestigte, verdichtete Gedankenenergie, um Gedankenkonstrukte, Gedankengebäude (Luftschlösser?), Konzepte, die auf dem Prinzip der Gleichberichtigung aller Menschen beruhen. Auf dem Boden der Wassermann-Energie wachsen die menschheitsverbindenden Ideen-Samen von sozialer Gerechtigkeit und menschlichem Fortschritt, von Emanzipation, Freiheit und Menschrechten. Hier wächst die Saat von geistig kreativen Humanisten, Reformern, Revolutionären, Träumern, Visionären und Zukunftspioniere. Zur guten Verwurzelung der progressiven Ideen (Uranus) gehören jedoch gereifte Saturn-Qualitäten wie permanente Konsequenz im Denken und Handeln, Kontinuität, Tiefgang und persönlich gelebte Mitverantwortung mitten unter den Menschen, sonst bleibt das Denken sprunghaft, instabil, abgehoben und oberflächlich, und der Mensch „bleibt in der Revolte stecken“ (Döbereiner), in der explosiven Spannung der Unvereinbarkeit von alter und neuer Ordnung (Saturn/Uranus-Thematik), begnügt sich mit dem Image des Sonderlings, Extravaganten und Abgehobenen bis überheblich Distanzierten im Elfenbeinturm. Erst wenn die nötige geistige Reife da ist, Bruderliebe tatsächlich gelebt wird (nicht nur als Konzept oder in der Theorie) und das eigene Leben wirklich in den Dienst der Menschheit / Gesellschaft gestellt wird, kann die im Herzen wie im Alltag gelebte geistige Verbundenheit die nötige Kraft für konkrete Veränderungen bereit stellen.


 Zum Aspektbild:
Wir sehen eine kleine geschlossene Trapezfigur, die im 1. Quadranten gelagert ist, mit einer substanziellen Verbindung zu Saturn. Die Grundmotivation ist Sicherheit, Halt und Stabilität, die Ruhe und Harmonie eines geordneten, harmonischen Lebens – für das Ich (alle Planeten bis auf Jupiter auf der linken Ich-Seite). Der persönliche Trieb (Mars) wird aber unter der Wassermann-Energie zur Mutation gedrängt, zum befreienden Durchbruch aus den alten scheinbaren Sicherheiten heraus, wenn der Einzelne entgegen seiner inneren Notwendigkeit in der Fremdbestimmung ausharrt.

Dieses kleine Aspektbild wird von der Huber-Schule „Tarnkappe“ genannt. Man kann sich dahinter verstecken und unsichtbar bleiben. Die Neumond-Konstellation mit Mars befindet sich auf dem Grund – steckt dahinter, ist schwerlich zu erkennen und zu erfassen. Auf mich wirkt die umgekehrte Tarnkappe eher wie ein Trampolin, auf dem ein starker innerer, aber unbewusster Impuls zum ständigen Hochspringen antreibt, um dort oben das ‚Erwirkte’ (Saturn) zu schauen und gegebenenfalls auch zu be-greifen und festzuhalten. Das ‚Erwirkte’ (persönlich Erreichte) kann aber in diesem Fall auch das ‚Verwirkte’ sein. Doch gerade das Erkennen und Annehmen dieser karmischen Ernte kann befreiend und entlastend sein.

Das kleine Trapez erinnert auch eine sich schnell drehende, schillernde Frisby-Scheibe, die aufgrund ihrer Schnelligkeit und der vielen Spieglungen schwer zu fassen / zu be-greifen ist, es sei denn, der Einzelne ist geübt in der Schau des Ganzen und erkennt sich selbst in allen äußeren Happenings. Wenn nicht, wird er sich permanent zwischen den beiden Enden / Seiten des roten Quadrats aufreiben, mal hierhin mal dorthin sausen, mal Venus mal Uranus/Jupiter. Wird’s im persönlichen nahen Kontakt zu brenzlig (Venus/Pluto/Mondknoten), schnell rein in die Abgehobenheit und Unverbindlichkeit (Uranus), wo es dann allerdings sehr einsam und kalt wird. In die Zeitspanne von Neumond bis Vollmond fallen nämlich noch die Venus-Pluto-Konjunktion (10.2.) sowie der Eintritt von Chiron ins Zeichen Fische (am 8.2.) und der Zeichenwechsel der Mondknoten.

Es erfordert also höchste Aufmerksamkeit, ganz besondere Sensitivität und Wachheit, um in diesen schnelllebigen, sich ständig verändernden Umweltereignissen den Kontakt zu sich selbst, zu seiner inneren Mitte, seinem Wesenskern nicht zu verlieren. Denn die Aspektfigur ist so klein, beschränkt sich nur auf einen kleinen Lebensraum, berührt nicht die Wesensmitte (innerer Kreis). Hilfreich ist ganz allein die Konzentration auf die Saturn-Qualität, die uns unsere Grenzen zeigt und damit auch unsere Lebensform und Bestimmung definiert. Der Sinn liegt darin, sich selbst anzunehmen und zu lieben und die vielen fremden Beeinflussungen (Fremdbestimmung) zu erkennen und von sich abzuschütteln. Und manchmal ist dafür ein ‚Bruch’ in den sozialen und gesellschaftlichen Beziehungen not-wendig (siehe Saturn-Stellung).




Sonne und Mond 14° Wassermann:
Ein Zug fährt in einen Tunnel


Die Fähigkeit, den natürlichen Evolutionsprozess durch die Anwendung des Willens, des Denkvermögens und physischer Selbstdisziplin abzukürzen.

Dieses Aquarell habe ich „Herzensneigung“ genannt und für dieses Symbol ausgesucht. Die Fahrt in einen Tunnel symbolisiert die Reise in die Unterwelt, in die Dunkelheit unseres Unterbewusstseins. Jeden Abend, wenn wir uns zum Schlafen (dem kleinen Tod) niederlegen, betreten wir diese unbekannte Welt. Mit welchen Gefühlen treten wir die Reise an, mit welchem Rüstzeug, welcher inneren Haltung, Ein-Stellung? Fürchten wir die Konfrontation mit der Dunkelheit und den Bildern, die dann in uns aufsteigen? Eigentlich schlafen wir jeden Abend voller Vertrauen und innerer Gewissheit ein, dass wir heil, erfrischt und gestärkt aus der Konfrontation mit den Bildern der Nacht wieder auftauchen.

An dieser Stelle (14° Wassermann) im Tierkreis geht es um den Beitrag des Einzelnen zum Wohl und Fortschreiten der ganzen Gruppe. Hier wird die Betonung auf den Tunnelbau und seine Funktion gelenkt als eine Errungenschaft menschlicher Teamarbeit. Natürliche Hindernisse wie ein Berg, ein Fluss, ein Abgrund, ein Aggregatzustand (Eis, Schnee) oder selbst erschaffene Hindernisse wie eine verkehrsreiche Innenstadt, Staatsgrenzen, Bewusstseinsgrenzen etc. versperren uns den direkten Weg zu einem Ziel. Wir wollen weiterkommen, fortschreiten auf unserem Weg, schwierige Übergänge und Zustände überwinden. Die Schwellen- und Abgrenzungssymbole werden oft von Furcht begleitet, und es sind besondere Fertigkeiten und Stärken notwendig, das geeignete Fahrzeug und den besten Weg für den Übergang ‚auf die andere Seite’ oder ‚ans andere Ufer’ zu finden. Es beginnt mit der Inspiration und Vision des Ziels, der Planung und einer Aufstellung aller notwendigen Tätigkeiten (Arbeiten) und dem Herausfinden des geeigneten Zeitpunkts für den Beginn.
Das Resultat all dieser vereinigten Schritte und Disziplinen ist die Beschleunigung des evolutionären Vorgangs – sei es auf der individuell-mentalen Ebene, der psycho-biologischen (Yoga und ähnliche Disziplinen) oder sozial-gesellschaftlichen Ebene, auf der die Zivilisation in ihrem äußeren Aspekt fortschreitet.
Das Hindernis wird weder überflogen noch umgangen sondern auf direktem Wege bewusst, gezielt und mit konsequenter Disziplin durchdrungen. Auf unser Aspektbild bezogen ist der Verbindungstunnel oder Kanal das Trigon zwischen SATURN und der NEUMOND-Konstellation (Sonne-Mond-Mars-Konjunktion) – eine Warnung vor Gleichgültigkeit, mentalem Stolz und Festhalten am Bekannten in der Meinung, alles bereits erreicht zu haben und eine weitere Entwicklung / Veränderung nicht mehr nötig zu haben. Die reife und voll entwickelte Qualität dieser Verbindung liegt aber darin, die persönlichen Ambitionen (Ehrgeiz, Machtstreben, Wohlstand) zu transzendieren und die überpersönlichen Zusammenhänge zu erkennen, seine gereiften Früchte und entwickelten Fähigkeiten der Menschheit zur Verfügung zu stellen, genau dort, wo sie gerade zum Fortschritt benötigt werden. Erst dann ist ein Zustand des Optimums, der harmonischen Ausgeglichenheit und Zufriedenheit erreicht – so wie es Saturn in der Waage JETZT erfordert.





Mars 15° Wassermann:
Zwei Sperlingspapageien sitzen auf einem Zaun und singen glücklich.

Der Segen, der persönlichen Leistungen vom spirituell erfüllten Bewusstsein der Seele gegeben wird.

Dieser Tierkreisgrad wird unter Okkultisten Engelpunkt genannt und gehört zu den vier ‚avatarischen Punkten’, die sich exakt zwischen Äquinoktien und Solstitien befinden (jeweils auf 15° der fixen Zeichen). Es sind Punkte oder Tore maximaler Freisetzung kosmischer Energien. Während Stier und Löwe eine individuierende Kraft repräsentieren, die im Planeten bzw. in konkreter Selbstheit wurzelt, stellen Adler und Engel (Skorpion und Wassermann) die kollektivierende Kraft dar, eine Kraft, „die das Individuum in das Kollektive und das Universale weitet“ (Dane Rudhyar). Die Sonne befindet sich jedes Jahr am 5. Februar auf diesem Punkt. Durch den zusätzlichen Mars- und Mond-Transit über diesen Punkt verstärken sich Freisetzung und Erkenntnisse dieser an den Äquinoktien und Solstitien gesammelten Energien und Erkenntnisse zwischen dem 3. und 5. Februar und imprägnieren den ganzen Zyklus des wachsenden Lichts bis zum Vollmond am 18. Februar.

In diesem Symbol erscheint wieder ein Schwellensymbol der Abgrenzung. Der Zaun markiert eine vom Menschen erschaffene Grenze, grenzt sein Territorium ab. Ein zusammen gehörendes Ganzes – ein Feld, ein Grundstück, ein Land, ein Planet - wird durch einen Zaun halbiert, geteilt. Nun gibt es die vor dem Zaun und die anderen hinter dem Zaun. Ähnlich ist es mit dem Schwellensymbol des Gitters (Käfig, Gefängnis) – bei jedem Standpunkt gibt es die ‚Anderen’, die Lebewesen oder Zustände hinter dem Schwellensymbol.
Die ZWEI Vögel (geistige Kräfte) sitzen vereint auf EINEM Zaun und singen glücklich, denn sie SIND glücklich. Sie sind aufgrund ihrer Vereinigung ananda, Glückseligkeit. Auf diesem besonderen Punkt kosmischer Energiefreisetzung ist die Möglichkeit gegeben, dass das trennende Bewusstsein menschlicher Egos sich in einem Seinszustand reinen Glücks auflöst. Von solcher Art ist das innere Glück, das jene Menschen erfahren, die mit ihren Fähigkeiten zum Wohl ihrer Gruppe oder der ganzen Menschheit beitragen.




Saturn 18° Waage
Zwei unter Arrest gestellt Menschen
Ein Zusammenbruch in der konstruktiven Beziehung zwischen Individuum und Gesellschaft, und das voraussehbare Resultat.


Schon seit dem 11.1.11 befindet sich Saturn auf diesem Tierkreisgrad in der Waage und seine rückläufige Phase vom 26.1. – 13.6. steht ebenfalls unter diesem Symbol der Gefangenschaft. Wer oder was wird unter Arrest gestellt, inhaftiert und außer Landes bzw. in die Verbannung geschickt, eingesperrt in einen bestimmten inneren Raum, ein Gefängnis? Und von wem?
Sowohl die von Menschen geschaffenen Formen von Ordnung als auch die des persönlichen Egos beinhalten zu ihrem eigenen Schutz und ihrer Erhaltung die Verhängung von Sanktionen. Wer sich den Regeln und Gesetzen der herrschenden Gesellschaftsordnung nicht unterordnet, wird von der konstruktiven Beziehung mit dem Ganzen ausgeschlossen, wird eingeschlossenen und isoliert, zum Zweck der UmErziehung, ReFormation und anschließender ReIntegration in die Gemeinschaft.

Es ist eine Tatsache, dass das Leben eines Individuums in der Gemeinschaft mit gewissen Risiken und Gefahren verbunden ist. Wer zu seinen Überzeugungen und tief verinnerlichten Werten steht und diesen auch Ausdruck verleiht – ja, ihnen aufgrund eines inneren Drucks auch Ausdruck verleihen m u s s , auch wenn die bestehende Gesellschaftsform diese Überzeugungen und Werte missbilligt – wird sich den Konsequenzen stellen müssen. Trotz seiner Bestrafung und Isolation ist dieser Mensch im Besitz einer inneren Kraft, die dem äußeren Schicksal weit überlegen ist (siehe Hexagramm 47 im I Ging).

Hinter Gittern – wieder ein Symbol der Schwelle und des Übergangs, ein Hindernis, das mit Willenskraft, einer Vision des möglichen Ziels, Disziplin und einem geeignetem Fahrzeug durchdrungen werden kann. Saturn tritt als leibhaftiger als „Hüter der Schwelle“ auf, der die eigenen Grenzen bewusst macht – selbst erschaffen durch ein Festhalten an zu engen, ichbezogenen Gedankengebäuden oder an einer ausschließlich materieller Sichtweise.

Die Einschränkung und Ausgrenzung von der Gesellschaft aufgrund der eigenen Natur und Bestimmung kann auch als Befreiung erlebt werden, als Auflösung einer Bürde und Last, die man aus Unwissenheit, aus Unkenntnis der geistigen Gesetze und aus Pflichterfüllung auf sich genommen hatte. In jedem Fall ist die Begegnung mit Saturn, dem ‚Hüter Schwelle’, klärend, desillusionierend, befreiend. Die mit ihm einhergehenden Beschränkungen sind in einem bestimmten Stadium für unsere Entwicklung not-wendig und heilsam, definieren unsere Lebens- und Schicksalsform, bewahren uns vor psychischer Inflation und Auflösung. Begrüßen wir seinen unbestechlichen Geist und helfen wir mit, das richtige Gleichgewicht zwischen Geist und Materie, zwischen individueller und kollektiver Verantwortung in unserem Leben zu wahren.

Rufen wir uns das Bild des Tunnels mit dem einfahrenden Zug in Erinnerung. Begrüßen wir die jetzige Beschleunigung des evolutionären Fortschreitens der Menschheit und lassen uns ziehen von unserer Vision... sehen durch die Tatsachen der phänomenalen Wirklichkeit hindurch, auch mithilfe unserer Traumbilder, und entdecken den größeren, tieferen, inneren, geistigen Zusammenhang einer kosmischen Wirklichkeit, die weder eine Trennung zwischen Bewusstem und Unbewusstem noch zwischen Geist und Materie kennt.
Setzen wir uns auf die Zäune unserer äußeren und inneren Welt und verbinden die Gegensätze, indem wir sind, was wir sind: Reine Glückseligkeit.
Was hindert uns eigentlich, auch vor oder hinter Gittern glückselig zu sein?

Lichtgrüße aus der Dunkelheit,
Sundra