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Mittwoch, 6. März 2013

Februar-Vollmond 2013 mit Quintessenz


Nach der etwas langatmigen Abhandlung im letzten Blog kommt hier meine "herausgezogene" Quintessenz aus der Vollmond-Botschaft:

Die Menschheit als Ganzes oder der Mensch an sich ist überreif für den nächsten Entwicklungsschritt und den Übergang in eine andere Dimension: heraus aus der Wiege und der wohlbehüteten Kuschellage, in der für ihn gesorgt und alles vorgekaut wird, in der das Leben kaum Risiken bietet, weil der Staat, die Kirche, die Familie, die Gesellschaft, die Krankenkassen, Rechtsanwälte, Versicherungen, Astrologen usw.  sich kümmern und ihm scheinbaren Halt geben... heraus aus dem gemachten Nest, aus der horizontalen Schlaf- und Traumlage in die Vertikale, in die Selbständigkeit und den ersten "Tanz"-Schritten ins Leben.

Das ist zahlenmäßig das Potenzial der FÜNF im Menschen und kennzeichnet einen Übergang vom wohlbehüteten Kollektivwesen zum Individuum, vom "kleinen Hänschen", der ganz allein hinausgeht in die Welt, um ein "Hans" zu werden, vom Narren, der mit seinem Lebensbündel, seinen bisherigen gesammelten Erfahrungen und auch seinem noch unentwickelten Samenpaket ins Leben hinaustritt.

Scheinsicherheit und Scheinheiligkeit
Das Aspektbild der WIEGE im unteren Bereich mit seiner vorwiegend  blauen Struktur zeigt das starke Bedürfnis nach Sicherheit und Halt, ein großes Harmoniebedürfnis, viel innere Substanz, Hingabe- und Genussfähigkeit und Glaube an das Gute, auch das Hin- und Herschwanken zwischen links und rechts, die Möglichkeit des kreativen Umgangs mit den Lebenssituationen. Mit diesem kreativen Harmonie- und Kraftpotenzial ist es auch möglich, die leidvollen Erfahrungenund das Aufreiben an den Gegensätzen umzuwandeln, dem Geschehen einen ganz anderen, neuen Sinn zu geben.
Darüber das rote Leistungsdreieck, das harte und zwingende T-Quadrat, das auf den JUPITER in Zwillinge weist, das zum WACHSTUM und FORTSCHRITT auffordert, ja zwingt. Diese Fünfeck-Figur (Wiege und Leistungsdreieck) wird noch erweitert durch einen 6. Punkt, den URANUS, der ins Spiel kommt und zwei grüne Aspekte, den kleinen und großen Denkschritt mit sich bringt.Das Erreichte wird hiermit in Frage gestellt.


Selbst-Initiation
Mit diesem Potenzial der Ganzheit (sechseckig, dreifarbig) hat der MENSCH es in der Hand, sich selbst zu bevollmächtigen und zu autorisieren - eben zu dem Schritt in ein freies Wachstum zur schöpferischen Gestaltung seines Lebens, seines individuellen und transzendeten Potenzials. Das sheißt: heraus aus dem seelischen Zwangskorsett, aus Anpassungszwängen, übergestülpten Erziehungs- und Bildungsmaßnahmen!



Jupiter in Zwillinge an der Spitze
  • Wer ist der GROSSE ZWILLING in uns, der da oben an der Spitze steht?
  • Welchen GURU, Oberpriester, Oberhirte, Hohepriester haben wir auf den höchsten Thron gesetzt?
  • Wen oder was beten wir an? Wirtschaftswachstum, Wohlstand oder freie, sinnvolle Lebnsgestaltung?
  • Welcher Stimme, welcher Vision folgen wir?
  • WAS GIBT MEINEM LEBEN EINEN SINN?
  • WORAN GLAUBE ICH?

Das Himmelreich liegt in uns. Die Kirche, der Staat haben nun ausgedient. Der Papst tritt freiwillig ab von der Bühne. Der unmündige Säugling Mensch tritt sein göttliches Erbe an. Er glaubt an sich selbst und sein göttliches Potenzial. Er steht auf, übernimmt die volle Verantwortung für seine ersten Schritte in sein selbständiges Leben! ER hat den äußern Schein, die Doppelmoral und Scheinheiligkeit durchschaut, beruft sich nun auf seine innere Mitte, steht aufrecht zwischen Himmel und Erde. Er setzt sein Vertrauen in die INNERE FÜHRUNG, lässt ab von der Suche nach dem äußeren Führer und Vierer.

Die Quintessenz
Der Mensch und die Menschheit als Ganzes ist reif für den 1. Schritt ("Tanzschritt") ins Leben, für den Übergang vom geistigen Säugling in ein vollbewusstes, eigenverantwortliches Leben, für ein Bewusstsein der Individuation. Er ist nun bereit, den SINN seines Lebens selbst "herauszuziehen" und sein Samenpotenzial frei zu entfalten in Schönheit und Harmonie. Der GROSSE ZWILLING an der Spitze der Figur e i n t den Konflikt der Zweiheit und Zerrissenheit, zieht in seiner Güte und mit seinem Mitgefühl an sein Herz, in seine Mitte. Dieses Christus-Bewusstsein in uns ist der Heiler und Erlöser, ist der WEG, die Lösung und die Lehre dieses Vollmonds auf der Jungfrau-Fische-Achse.

Sternengrüße
Sundra

www.sundra.eu


Sonntag, 3. April 2011

3.4.2011 Neumond im Widder

Neumond im Widder
3.4.2011 16:33 h für Brilon / Kassel

Das Aspektbild: Die Farbe Rot überwiegt: d.h. gesteigerte Energie und Aktivität, Hochspannung, extrem starke Strahlung / Energien, die gegenseitig Druck erzeugen und deren große Spannung sich entladen muss, wobei eine gefährliche Ladung geballter Energie frei wird, die für alle Lebensformen zerstörerisch werden kann.
Eine geballte Energieladung feuriger, zündender Energie auf der einen Seite (7 Planeten im kardinalen Feuerzeichen Widder) und ein einzelner Planet auf der andern Seite der Waage – Saturn im kardinalen Luftzeichen Waage, beide Pole im sich abschwächenden Spannungsaspekt (Quadrat) zu Pluto im kardinalen Erdezeichen Steinbock.

Die kardinale Impulskraft der Zeichen wird noch verstärkt durch das T-Quadrat, (Leistungsdreiecks), bei dem die durch Druck entstehende Energiespannung (Opposition) sich von beiden Seiten her an dem einen Kraftpunkt an der Dreieckspitze entlädt: dem Pluto. Das heißt weiterhin Transformation, Wandlung, „Stirb und Werde“ und – da das Quadrat von Uranus zu Pluto stärker in die Wirksamkeit kommt – auch weiterhin und sogar zunehmend die Gefahr des Ausbruchs und der Entladung von Leben vernichtender radioaktiver Energie. Primär liegen Handlungen und Entscheidungen in Sachen Atomenergie an, die von Verantwortlichkeit und Realitätssinn zeugen - nicht nur bei den politisch Verantwortlichen. Wir sitzen alle in einem Boot, leben auf einem Planeten - und jeder Mensch trägt tief verborgen eine geballte Ladung Atomenergie in sich, für die er verantwortlich ist, die er zu handhaben und zu beherrschen hat.

Neben den vielen Opfern von Erdbeben und Tsunami und der heranschleichenden Gefahr der langfristigen atomaren Verseuchung unseres Planeten durch den verantwortungslosen Umgang mit der Atomenergie eskalieren Gewalt, Krieg und die harten Kämpfe um Unabhängigkeit, Freiheit und menschenwürdige Lebensbedingungen. Jupiter im Widder verleiht die Kraft, mutig, engagiert für ein Ideal, für persönliche Freiheit und Selbstbestimmung einzutreten, setzt seinen Willen und seine Überzeugungen wenn es sein muss auch mit Gewalt durch, kämpft ohne Rücksicht auf Verluste. Saturn in der Waage dagegen bremst jeden extremen oder blinden Entwicklungsdrang (vor allem bei Hybris und Selbstverherrlichung), prüft alle Impulse auf Tiefe, Notwendigkeit, Ernsthaftigkeit und Reife in Bezug auf Verbindlichkeit, Verantwortung und Gerechtigkeit in Beziehungen. An Saturn als dem Hüter der Schwelle und gerechten Richter kommt jetzt weiterhin keiner vorbei, er symbolisiert den Hüter der Schwelle, das Gesetz von Ursache und Wirkung, die ausgleichende Gerechtigkeit und prüft den Wert, die Tauglichkeit und den verantwortungsvollen Umgang mit materiellen und geistigen Werten und Energien.

Die Opposition von Jupiter-Saturn führt uns zu der Erkenntnis: Es gibt keine Freiheit ohne Verantwortlichkeit! Viele fürchten sich vor der Freiheit und dem Weg der indivuellen Selbstbestimmung und Verwirklichung: Sie haben Angst vor der Verantwortung. Freiheit bedeutet nicht, dass wir tun und lassen können, was wir gerade möchten. Sie besteht vielmehr darin, dass wir entsprechend der Situation das Rechte tun, und zwar im Einklang mit den Regeln des „großen Spiels“. Freiheit, Spontaneität, freie Entfaltung auf der einen Seite (Jupiter im Widder) – Notwendigkeit, Verantwortlichkeit, Gesetzmäßigkeit auf der anderen Seite (Saturn in der Waage). Wo selbstsüchtige Motive und Absichten das Handeln beherrschen oder beherrscht haben, greift das Gesetz von Ursache und Wirkung (Karma). Wer gegen die Harmoniegesetze und gegen die ihm bestimmte Schicksalsform seine eigenen Vorstellungen (vom Leben, von einer Ordnung, von Arbeit, Gesundheit, Energieeinsatz etc.) durchsetzt – als Einzelner wie auch als Gruppe und Kollektiv – muss in nächster Zeit (Uranus-Pluto-Quadrat) mit dem Zusammenbruch dieses Vorstellungsgebäudes, der vorstellten Welt- oder Gesellschaftsordnung und der damit zusammenhängenden Zukunftspläne rechnen.

Der NEUMOND befindet sich auf 14° im Widder. Das Sabische Symbol für diesen Tierkreisgrad:

Sonne und Mond 14° Widder:
Eine Schlange windet sich in der Nähe eines Mannes und einer Frau.


Die erste Widder-Hälfte (1° - 15° Widder) ist gekennzeichnet von Verlangen, dem Drang, in Erscheinung zu treten, Bewusstsein aufzubauen in der Welt der Dualität, bipolare Beziehungen einzugehen, ein objektives Denken zu entwickeln, sich zu schützen, Lebenserfahrungen zu sammeln, sich als Teil eines größeren Ganzen / einer größeren Ordnung zu empfinden und darin aufzugehen.
In den Graden 11° - 15° Widder äußert sich das Verlangen auf der individuell-mentalen und spirituellen Ebene. Hier die Sabischen Symbole dazu.

11° Widder „Der Herrscher eines Volkes“ - Verlangen nach irdischer, gesellschaftlicher Ordnung und Integration.
12° Widder „Wildgänse fliegen in Dreiecks-Formation“ - im Kontrast dazu das Verlangen nach universaler Ordnung.
13° Widder „Eine nicht explodierte Bombe enthüllt erfolglosen sozialen Protest“ - ein gescheiterter Versuch, den Konflikt zwischen zwei Ordnungsvorstellungen / Idealen zu lösen, unreifer Ausdruck eines Bewusstseins, das nur wild reagieren kann auf Zwang und eine zentrale Herrschergewalt.
14° Widder „Eine Schlange windet sich in der Nähe eines Mannes und einer Frau“ – das Verlangen beider Seiten (Mann + Frau), eine wirkliche Beziehung anzunehmen und einzugehen… der Drang des nach Selbsterkenntnis und Individualisierung dürstenden Bewusstseins, sich aktiv am Evolutionsprozess zu beteiligen, sich die Kraft der Schlange zu nutze zu machen.
15° Widder „Ein Indianer webt eine rituelle Decke“ – Verlangen nach einem Leben in vollkommener Harmonie mit den göttlichen Gesetzen und die Möglichkeit der Erfüllung des Verlangens: dem Weben des unsterblichen Lichtgewandes, des unsterblichen Körpers.

Es wird uns mit diesem Neumond-Thema der Hinweis auf ein Geschenk gegeben, das jeder Mensch in sich entdecken, auspacken und zur Entfaltung bringen kann, das Geschenk der Schlangenkraft, in Indien und bei den Yogis bekannt als Kundalini (sanskrit „die Zusammengerollte, Spiralförmige“) oder einfach Shakti (Kraft). Diese Schlangenkraft ist das schöpferische Potenzial in jedem Menschen, Geschlechtskraft, Kraft der Entwicklung, die sich als Mutter Natur (Maya, Weltenmutter) offenbart und manifestiert als Geist – Leben – Materie.

Die kreative göttliche Kraft (kundalini-shakti) verbirgt sich als Geschlechtskraft im Körper jeden Mannes und jeder Frau am unteren Ende der Wirbelsäule, sie liegt dort eingerollt, schlafend, inaktiv – bis sie „geweckt“ und aktiviert wird, worauf sie sich spiralig um die die sechs feinstofflichen Energiezentren (Chakren) am mittleren Stab der Wirbelsäule höher windet, bis sie sich im obersten siebten Zentrum über dem Scheitel, dem Sitz Shivas, mit dem transzendenten Träger der Kraft vereint und ihre volle, spirituelle Kraft und strahlende Herrlichkeit entfaltet.

Solange diese Kraft im Menschen nicht aktiviert und bewusst genutzt wird, bleibt der Mensch im Kreislauf von Geburt und Tod (Samsara) gefangen. Die Geschlechtskraft wird in ihrer grob-materiellen Form (als Samenflüssigkeit) lediglich zur Vermehrung und zur Befriedigung sexuellen Begehrens genutzt. Macht der Mensch sich die schöpferische Lebenskraft jedoch als ätherischen Urstoff in ihrer ursprünglichen subtilen Energieform zunutze, lernt sie zu beherrschen, zu aktivieren und zurückzuziehen, hat er ungehinderten Zugang zur Quelle des geistigen Lebens und ist sich seines Lichtkörpers, seines unsterblichen Leibes bewusst (siehe Symbol 15° Widder).



Gedanken zur Symbolik der Schlange

Das Bild der sich windenden Schlange um die polare Beziehung von Mann und Frau erinnert Menschen unserer Kultur und Prägung an den „Sündenfall“ der Schöpfungsgeschichte und damit verbundene Begriffe, die uns alle geprägt haben, wie:

Sünde, Fluch, Verwünschung, Verführung, Schuld (Schuldzuweisung vom Mann auf die Frau, von der Frau auf die Schlange, den Satan…), Scham, Entfremdung von Gott, Furcht vor dem Schöpfer und Verstecken vor dem Schöpfer, Unterwerfung (die Frau sei dem Manne untertan) und Herrschaft (der Mann herrsche über die Frau), Beginn des Kreislaufs von schmerzhafter Geburt und Tod, Vertreibung aus dem Paradiesgarten, Feindschaft mit der Schlange (= Satan, der Verführer und Versucher), verfluchter Erdboden, im Schweiße seines Angesichts sein Brot verdienen.

Das Bild der Schlange ist in unserer Kultur extrem negativ geprägt, während in anderen alten Kulturen die Schlange geachtet und verehrt wird (z.B. von den Ophiten) als Abbild des Kosmos, der Weltenmutter und Weltzyklen, als Göttin der Weisheit, Kraft der Verwandlung und Magie, als Gott der Heilung und Auferstehung (Serapis). Sie ruht in verschiedenen Schöpfungsmythen als Weltenschlange auf dem Grund des Ozeans und ist in ihrer ursprünglichen Eigenschaft ein Symbol der kosmischen Energie für den Schöpfungsakt, ist zugleich Schöpfungswesen und Kulturbringer. Siebenmal umschlang die Schlange Ophion das von Eurynome gelegte Orphische Ei und brütete so die Welt aus.

Aufgrund ihrer Fähigkeit zur Häutung wird sie mit ewigem Leben, ständiger Erneuerungs- und Heilkraft und den periodisch wiederkehrenden Weltzeitaltern (Äonen) in Verbindung gebracht. Die Schlange, die sich in den Schwanz beißt (Uroboros oder Midgard-Schlange) formt auf diese Art einen Weltkreis, symbolisiert Anfang und Ende, den Kreislauf des Lebendigen. Dann gibt es die hermetische oder gnostische Schlange, die das Weltenei umschließt… Auch von der Kundalini-Schlange heißt es, dass sie ihren Schwanz in das Maul nehme. Schlangen wurden schon von den Urmenschen wegen ihrer magischen Kräfte verehrt. Schlangen wohnen in unteririschen Regionen oder Höhlen und bewachen Schätze… Das Tierkreiszeichen Skorpion wurde früher als „Schlange und Adler“ dargestellt.

In vielen gnostischen Traditionen wurde Christus mit der Schlange gleichgesetzt. In der Pistis Sophia (gnostische Schrift) war Jesus die Schlange, die „vom Baum des Wissens und vom Baum des Lebens, welche in Adams Paradies waren“ zu Eva sprach. Im Gnostizismus ist die Symbolzahl von Christus 888 und symbolisiert das transpersonale Leben („Nicht ich lebe, sondern Christus lebt mich“). Auch im Hebräischen haben die Schlange (Nachasch) und der Gesalbte (Maschiach) denselben Zahlenwert: 358. In die Mysterien Eingeweihte (Initiierte) werden „Schlangen“ genannt. Es gibt die Schlangengötter, die Nagas oder den Aztekengott Quetzalcóatl („gefiederte Schlange“), die „feurigen Schlangen“ der Seraphim, die „Regenbogenschlange“ bei den Aborigines…

So wird uns mit dem Bild dieses Neumonds eine Technik empfohlen für den bewussten Weg der Individualisierung, Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung - ein Weg, das innere Feuer und die innere Weisheit in unserem Körper anzufachen, die schlafende göttliche Lebenskraft zu wecken und damit unsere Energiezentren in eine höhere Schwingung zu versetzen. Es ist ein Weg, mit der derzeitigen starken Energiespannung in uns und der Welt schöpferisch kreativ umzugehen. Für die Erweckung der Kundalini und ihren Aufstieg durch die Kraftzentren unseres Körpers sind alle Planetenherrscher von Widder zuständig: Mars, Merkur und Uranus.
Der Prozess des YOGA ist eine Methode und Technik der Involution (Einwickeln, Zurückrollen, Einhüllen), die Rückkehr in den ursprünglichen Zustand, auch als Einschmelzung oder Auflösung (laya) bekannt. Und so ist die Methode des YOGA oder der EINSCHMELZUNG unter der Anleitung erfahrener Lehrer eine kreative Möglichkeit und Alternative zur Leben vernichtenden KERNSCHMELZE.
Dieser Widder-Samen oder Impuls elektrischen Geistfeuers enthält den Keim des gesamten kommenden Zyklus und braucht in der heiligen Aussaatzeit von Neumond bis Vollmond einen geeigneten Boden, ein offenes Herz und einen empfangsbereiten Geist – Widder regiert den oberen Teil des Kopfes.

Bildnachweis
Bild Oben: Die Hüter des Wortes (Eitempera)
Bild Mitte: Kundalini (Eitempera)
Bild unten: Merkurstab mit Uroboros (Eitempera)
© Sundra Kanigowski
Bild des Monats vom "Kreis des Guten Willens"

Inspiriert von folgenden Quellen:
Dane Rudhyar: Astrologischer Tierkreis und Bewusstsein, Hugendubel Verlag, München, 1984
Astrologische Psychologie "Aspektbild-Astrologie", Bruno & Louise Huber, Michael Alexander Huber, API-Verlag, Adliswil/Zürich
Arthur Avalon „Die Schlangenkraft“, Die Entfaltung schöpferischer Kräfte im Menschen, O.W. Barth Verlag, 1994
Wolfgang Schultz „Dokumente der Gnosis“, Bechtermünz Verlag,2000
Koptisch-Gnostische Schriften 1. Band: „Die Pisitis Sophia“, herausgegeben von Lic. Dr. Carl Schmidt, Hinrichs’sche Buchhandlung, Leipzig 1905
Lama Anagarika Govinda „Buddhistische Reflexionen“, O.W. Barth-Verlag, 1983
Lama Anagarika Govinda „Schöpferische Meditation und Multidimensionales Bewusstsein“, Aurum Verlag, Freiburg, 1988
Der Mond-Bote zum Widder-Vollmond, Kreis des Guten Willens

Sonntag, 19. Dezember 2010

21.12.2010 Vollmond mit Mondfinsternis

Vollmond am 21.12.2010 um 9:14 h MEZ für Kassel



Welch eine gewaltige Energieballung am Punkt des Übergangs von den veränderlichen zu den kardinalen Zeichen! Alpha & Omega gleichzeitig. Eine Zeit der Erfüllung, des Abschlusses und Neuanfangs, der Überprüfung der Konten, der Soll- und Habenseite – einige mögen es Dharma und Karma nennen.

Mehrere Faktoren kommen zusammen und sorgen für einen kräftigen Energieschub: Vollmond & totale Mondfinsternis & Wintersonnenwende & Stellium am Nordknoten am Punkt der Kardinalen Klimax-Konstellation (Anfang der kardinalen Zeichen). Für unsere Breiten (Mitteleuropa) kommt ein Steinbock-Aszendent hinzu. Merkur ist seit dem 10. Dezember rückläufig und bleibt es exakt bis zum Jahresende.

Die totale Mondfinsternis vom 21. Dezember 2010 gehört zum Saros-Zyklus Nr. 125, der am 17. Juni 1704 begann (Großer Nordischer Krieg in Nord-, Mittel- und Osteuropa, Französische Revolution, Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg). Die letzte Finsternis aus diesem Zyklus war am 9.12.1992 und die nächste wird am 19.3.2155 sein. Die Finsternisse aus den Saros-Zyklen erscheinen immer im Abstand von ca. 18 Jahren (Mondknoten-Zyklus).

Die veränderlichen Zeichen (Zwillinge, Jungfrau, Schütze, Fische) stehen in Beziehung zur Formwelt, zur Persönlichkeit des Menschen und zur Intelligenz der Materie. Die kardinalen Zeichen (Widder, Krebs, Waage, Steinbock) beziehen sich auf geistiges Bewusstsein und schöpferische Willenskraft.

SONNE und MOND befinden sich auf dem letzten Grad von Schütze und Zwillinge im T-Quadrat zu Jupiter/Uranus am Ende der Fische und spiegeln diesen Konflikt zwischen Formnatur (Mond) und Bewusstsein (Sonne), zwischen Intellekt (Zwillinge) und Intuition (Schütze) oder Wissen und Glauben.

Der reifen Schütze-Energie geht um höhere (geistige) Bildung, höheres Streben, Erweiterung des Bewusstseins, um neue umfassende Einsichten, Toleranz, Weitsicht und ein sinnerfülltes Leben. Die Schwächen des Zeichens sind geistige Überheblichkeit, Fanatismus in Glaubensangelegenheiten, Bekehrungswahn und Selbstüberschätzung.

Die entwickelte ZWILLINGS-Energie ist offen, lern- und wissbegierig, fähig zur Aufnahme, Sammlung und Weitergabe von kollektivem Wissen und Werten, fähig zur Erkenntnis, Unterscheidung, Interpretation und Assoziation. Die Neutralität dieses Luftzeichens ermöglicht eine wertfreie Annahme der unterschiedlichsten Standpunkte. Die Schwäche liegt im Theoretisieren, im Hängen bleiben an der Oberfläche, Überbewerten von Einzelheiten und einem ständigen Wechseln des Standpunkts. Es fehlt an Tiefgründigkeit und persönlichen Erfahrungen.

Es folgt nun eine Betrachtung der einzelnen Tierkreisgrade nach den Sabischen Symbolen.

MOND 30° ZWILLINGE
Eine Parade von Badeschönheiten vor großem Strandpublikum.
Schlüssel: Die Bildung sozialer Standards durch persönliche Leistung und Wettbewerb.



Mit diesem Bild endet in unserem Erfahrungsraum des natürlichen Jahres der Frühling, denn bei einer Sonnenstellung von 1° Krebs ist die Sommersonnenwende erreicht, ein Punkt des radikalen Wechsels der Zugehörigkeit ohne Rückkehr. Die Stunde der Entscheidung/ Bekenntnis/ Bestimmung des eigenen Standorts steht an – in Übereinstimmung mit dem eigenen Dharma. Dane Rudhyar schreibt hierzu: „Die VORSTELLUNG, die Show ist vorbei.“
Ich denke bei diesem Grad an den schönen Schein, von dem wir uns so gerne blenden lassen: die verschiedenen Statussymbole unserer Gesellschaft und Kulturen, vom Autokult, Badekult, Körperkult (Bräunungsstudios, Fitnesswahn), Urlaubskult zu den von uns gemachten und hoch gepäppelten Schönheitsidealen, Luxusgütern und oberflächlichen Werten. Hinzu kommen die von der Gesellschaft verliehenen Belohnungen für die Erfüllung der kollektiven Maßstäbe an Personen, die diese Standard-Ideale, Statussymbole und kulturellen Werte repräsentieren – in Form von Ruhm, Prestige, Geld und Titel. Die Medienindustrie hält dem Esel tagtäglich diese Statussymbole, Ideale und Werte als Karotte vor die Nase. Die Masse eifert diesen Idealen nach, will sie manifestiert sehen, erbringt große Leistungen und hofft auf die gesellschaftliche Anerkennung, Bewunderung und Belohnung, sei es auch nur im Guinness-Buch der Rekorde.
Die ZWILLINGE-Phase der Äußerung und Veräußerlichung ist hier abgeschlossen und hat ihre Erfüllung gefunden. Der Mensch möchte vielleicht in seiner Entwicklung hier stehen bleiben und sich Zeit nehmen für den Genuss der Statussymbole und sozialen Standards, doch seine evolutionären Kräfte lassen dies JETZT nicht zu. Eine NeuOrientierung und neue Ausrichtung seiner Gedanken und Energien liegt an. Was ist sein Zuhause, seine Grundlage, zu der er sich bekennt?

SONNE 30° SCHÜTZE
Der Papst segnet die Gläubigen.
Schlüssel: Das Bedürfnis, traditionellen Werten die Ehre zu erweisen, auf denen die unsichtbare Gemeinschaft des Geistes aufbaut.


Gegenüber im Zeichen Schütze endet in der Natur der Herbst, bei 1° Steinbock ist die Wintersonnenwende erreicht, ein Punkt der radikalen Umkehr, Entscheidung und Machtübernahme.

Die SCHÜTZE-Phase findet in gesellschaftlichen Kulturen und Zivilisationen ihre Erfüllung in der Verkörperung eines geistigen Oberhaupts über eine geistige Gemeinschaft. Ein Kollektiv gläubiger Menschen überträgt sein spirituelles Wertgefühl auf eine Person, die ihre Ideale verkörpert und als „Stellvertreter Gottes“ angebetet wird. Jeder Mensch mit einer Besetzung dieses Tierkreisgrads durch einen Planeten mag sich fragen, ob er bereit sei, ein überpersönliches Leben als Symbol oder Archetyp zu leben. Doch diese Rolle kann ebenso ein Segen wie ein Fluch sein.

Das Symbol dürfte sich auch auf die traditionelle Stellung und die mehr oder weniger mächtige Position diverser weltlicher Kircheninstitutionen und ihrer Repräsentanten beziehen. Wir dürfen die Grundschwingung der Kardinalen Klimax-Konstellation nicht aus den Augen verlieren,
einerseits das Gerangel um den Fortbestand der alten traditionellen Werte und Ideale (Beispiel Glaubenskriege), die auch in der Zukunft den Menschen noch zu Höchstleistungen antreiben sollen, und andererseits den stetig wachsenden Werte- und Bewusstseinswandel – symbolisiert durch den PLUTO am Nordknoten im kardinalen Erdezeichen Steinbock, gerade aktiviert durch den transitierenden Merkur und Mars.
Die Stühle, Sessel und Throne der Inhaber der alten Macht – der spirituellen wie der weltlichen - beginnen zu wackeln, das Volk (MOND am Südknoten) spielt nicht mehr mit, hat genug vom politischen, kirchlichen und kulturellen Theater, den Vorstellungen, Versprechungen, Moralpredigten, Gesetzen und Vorschriften. Öffentliche Machthaber, die ihre Macht und Stellung für persönliche Ziele und Zwecke missbrauchen, werden für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen (Beispiel Erich Honecker, dessen Pluto auf 30° in den Zwillingen stand, dessen SHOW auch nicht weiterging).

JUPITER, der am 22. Januar 2011 endgültig in den Widder eintritt, läuft durch die letzten Grade des veränderlichen Fische-Zeichens, schenkt uns Mut und Zuversicht, und mit neuen Vorhaben auf den Weg zu machen, nachdem wir uns von alten Glaubenssätzen, Lebensmustern und Lebensweisen verabschiedet haben. Die Spannung zwischen den beiden Erfahrungen oder Phasen kurz vor den Sonnenwenden (siehe 30° Zwillinge – 30° Schütze), die zu einer Entscheidung zwingen, findet ihre Lösung in der JU/UR Konjunktion.
Bild: Sternenreise (C) Sundra Kanigowski

JUPITER 26° Fische:
Während sie die sehr schmale Mondsichel beobachten, die beim Sonnenuntergang erscheint, erkennen verschiedene Menschen, dass die Zeit gekommen ist, sich mit ihren unterschiedlichen Vorhaben aufzumachen.


Die sehr schmale Mondsichel, die bei Sonnenuntergang im Westen erscheint, ist das erste Zeichen des jungen Mondes (Neumonds). Jupiterkraft – die Fähigkeit zur Expansion, Vision (Ex-Pan-Vision!) und Erforschung neuer Dimensionen – steht auf diesem Grad der Mondfinsternis und des Horoskops der Wintersonnenwende für einen kosmisch-spirituellen Grundimpuls, der alle Menschen dieses Planeten mit der Botschaft erreicht „Mach dich auf den Weg – Es ist an der Zeit!“
Das I GING weist in diesem Zusammenhang auf das Hexagramms 49 GO, die Umwälzung hin: „Am eigenen Tag, da findest du Glauben.“ Es wird empfohlen, die Zeiten (Zeitrechnung) zu ordnen und zu klären, sich auf die erkennbaren Zeiterfordernisse einzustellen und so Herr über den Wechsel der Natur zu werden.
Der Übergang von Fische zu Widder heißt hier Abschied nehmen von lieb gewonnenen EinBildungen, Gefühlen, VorStellungen und Träumen, wenn diese keine konkrete Bedeutung und Berechtigung für unser weiteres Leben haben. In unserem individuellen Leben führt diese Zeit der BeReinigung und LosLösung zu einer Befreiung von lange brachliegenden oder angestauten passiven Kräften, zu einer fruchtbaren Aktivität unter neuen Gesichtspunkten und veränderten klareren Perspektiven.

Der Impuls des „Sich auf den Weg Machens“ kann von innen kommen oder durch andere Menschen. Mutig und stark dürfen wir jetzt die Dinge unseres Lebens neu ordnen, nach Gewicht und Bedeutung. Was ohne Bedeutung ist, zerfällt von selbst, das Wertvolle zeigt sich von einer neuen Seite. Lediglich die physische Realität zu verändern, bewirkt allerdings nichts. Zuerst müssen die zugrunde liegenden alten Haltungen, Einstellungen und Vorstellungen erkannt und geändert werden, die zu den alten, unerträglich gewordenen Zuständen und Bedingungen geführt haben. Die neu gewonnene EINSICHT wird dann ganz von selbst die Grundlage zu einer neuen Wirklichkeit schaffen.

Zum Abschied und Neuanfang möchte ich euch diese Zeilen mit auf den Weg geben, aus Hermann Hesses Gedicht „Stufen“:

…
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns engen,
Er will uns Stuf’ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
…

Brilon, 20. Dez. 2010
Sundra

Dienstag, 24. August 2010

Vollmond in den Fischen - Sonne in Jungfrau


... und Pluto an der Pyramidenspitze.

Zusammen mit dieser VOLLMOND-Energie kommen Reizung, Anspannung, Arbeit und Aktivität einher sowie ein grosser Perfektionsanspruch. Einige suchen, andere finden ihr Vollkommenheitsideal oder geistiges Ziel, arbeiten hart an der Verwirklichung. Das Tragende, Formschaffende und Entspannende der wenigen blauen Aspekte neigt hier eher zur Ambivalenz, zum leidvollen Schwanken zwischen den Gegensätzen, bis aufgrund von beharrlicher Arbeit Reinheit und Klarheit durchscheinen dürfen. Die Energien der inneren Anspannung können zur Transformation und geistigen Erkenntnis des notwendigen Wandels genutzt werden.

Ein enorm großes Energiepotenzial steht zur Verfügung - ein starker Wille, ein stabiles Bewusstsein, wache Geisteskraft, die nach Kontinuität, Verwirklichung und Perfektion streben mittels Gedankenkraft, Wissen und ehrgeiziger Leistung. Alle Planeten – bis auf Venus/Mars - bilden zusammen die Form einer PYRAMIDE.

Bei innerer Stärke und einer Unmenge an gespeichertem Wissen, Informationen und der entsprechender Bewusstheit, verantwortlich damit umzugehen, besteht jedoch auch die Gefahr der geistigen Erstarrung und dem fanatischen Festhalten an alten Überzeugungen und Glaubensmustern (Dogmen), der Ausbeutung und des ausgebeutet Werdens, des sich Verhedderns in dualistischen Kämpfen und Wortgefechten.

Die Spannung der Opposition besteht zwischen JUNGFRAU und FISCHE. Es geht um Existenzielles, Realitätsbewusstsein, Ordnung und Chaos, Vernunftdenken und Auflösen selbst erschaffener Denkbarrieren, Anpassen an Bedingungen und deren Nutzung bzw. Befreiung von Anpassungszwängen und Nützlichkeitsdenken, verfeinerte Wahrnehmung, Feinfühligkeit, Achtsamkeit und die Erfahrung der Einheit mit allem Lebendigen.

Dieses Energiebild einer PYRAMIDE, die sich aus der VIER (Basis, Materie, Manifestation, weiblich) und der DREI (Bewusstsein, Geist, männlich) zusammensetzt, stellt jeden von uns vor die Aufgabe, die vorhandene innere Spannung und Anspannung als Triebkraft für den eigenen Entwicklungsweg und für die eigene Erkenntnis zu nutzen – statt die Umwelt mit endlosen Belehrungen, Überzeugungen und Glaubenssätzen zu nerven. Die Arbeit am eigenen Stein liegt an, das Schleifen des Diamanten (des „Diamatkörpers“?).

Betrachten wir nun die SABISCHEN SYMBOLE von Sonne und Mond.

Sonne 2° Jungfrau:
Ein großes weißes Kreuz beherrscht die Landschaft
Schlüssel: Weisheit und Mitgefühl, die nur die Erfahrung von Leiden und Isolation mit sich bringen können.

Dieses Bild erinnert mich an das Hexagramm 53 DIE ENTWICKLUNG (Allmählicher Fortschritt: „Der Baum auf dem Berg, das Bild der Entwicklung. So weilt der Edle in würdiger Tugend, um die Sitten zu bessern.“ (I Ging)

Der Edle ist der selbstverwirklichte Mensch, der durch sorgfältige dauernde Arbeit an seiner eigenen moralischen Entwicklung innere Reife, Geduld und Kraft entwickelt und durch die Kultur der eigenen Persönlichkeit einen nachhaltigen Einfluss auf die Umgebung ausübt.
Solche Bäume und edlen Menschen werden heute gebraucht, die ihr Kreuz auf sich nehmen, die ihren Platz kennen, an ihm bleiben und eine bestimmte Aufgabe und Funktion im großen Ganzen erfüllen. Ihr Fortschritt ist allmählich und beständig, vollzieht sich lautlos – ohne agitatorischen Einfluss – und darum ist auch ihr Einfluss von nachhaltigem Wert, wirkt auf Generationen. (Diese Aussage habe ich ungeprüft von D.R. übernommen und überprüfe sie auf meinework-Blog )

Mond 2° Fische
Ein Eichhörnchen versteckt sich vor den Jägern
Schlüssel: Das Bedürfnis des Einzelnen, sein Auskommen in der Zukunft zu sichern und sich vor aggressiven Elementen in der Gesellschaft zu schützen.

Hier besteht die Notwendigkeit des Selbstschutzes und der Vorsicht – in einer Gesellschaft, in der der Prozess der Individualisierung schon sehr weit fortgeschritten ist und seine negativen Aspekte wie Konkurrenzdenken, soziale Aggressivität und Habgier an der Tagesordnung bzw. in der Tageschau sind. Kein Mensch kann sich heute mehr sicher inmitten seiner Mitmenschen bewegen. Überall lauern Gefahren. Der Mensch tut sich selbst und seinem Nächsten ständig Gewalt an.

Wie ein Eichhörnchen seine Nahrung für den Winter zusammen hamstert, holt nun der Geist alles zusammen, was er zum Schutze oder für seinen Entwicklungsweg braucht, sammelt mit erhöhter Konzentration alle dazu gehörigen Gedanken und Informationen und führt sie zur Synthese. Im Bild der PYRAMIDE ist dies die Fokussierung auf die Pyramidenspitze, den Punkt des höchsten geistigen Willens (PLUTO). Durch diese Eichhörnchen-Tätigkeit erhebe ich das Selbst auf ein sicheres Fundament und stelle gleichzeitig die Verbindung zwischen UNTEN + OBEN her, zwischen Pyramiden-Basis (Materie) und Pyramidenspitze (Geist), zwischen weiblichen und männlichen kosmischen Energien. Geist ist Materie, ist weniger dicht als der Körper. Materie ist verdichteter Geist.

Und das Sabische Symbol für die Stellung von PLUTO:
Pluto 3° Steinbock:
Eine menschliche Seele, eifrig um neue Erfahrungen bemüht, strebt die Verkörperung an.
Schlüssel: Ein mächtige Verlangen nach allem, was Reichweite und Tiefe im Kontakt zu anderen Lebewesen vergrößert.

Hier haben wir ein anderes Bild für die Pyramidenenergie, die in die andere Richtung geht. Die Seele, ein schwebender Geist von geringer Dichte, strebt die Verkörperung an, steigt an der Pyramidenspitze in den Transformationsprozess ein, verdichtet sich zunehmend bis zur Formwerdung = Manifestation = Inkarnation = Pyramidenbasis. Ein Energie-Lichtkörper manifestiert sich.

Was in Zukunft für alle folgenden Generationen eine lebendige überprüfbare Wahrheit ist, ist eben heute noch umstritten, da zu wenig erforscht: WIR SIND LICHTWESEN und bestehen aus unterschiedlich dichten Energiekörpern.

PLUTO steht in weiter Konjunktion mit dem Nördlichen Mondknoten im STEINBOCK und übermittelt die Botschaft des „Diamantschleifens“, die mühsame Ausbildung bis zur Vollkommenheit, um ein Ideal - den vollkommenen Stein / den kunstfertig geschliffenen Diamanten - vollkommen manifestieren zu können.

Es gibt im Aspektbild ein kaum sichtbares Quadrat zwischen Venus/Mars und dem Mondknoten. Das ist das Werk- und Wirkzeug, mit dem wir AM STEIN SCHLEIFEN – genau an der Seite des Saturn-Pluto-Quadrats!!! Also genau an unseren hartnäckigsten und fanatischen Überzeugungen, an die wir fest glauben und auf denen wir ein komplettes Lügengebäude errichtet haben, das wir die „Welt“ oder „Ich“ nennen und das gar nichts mit der Realität zu tun hat.
Tun wir also THE WORK* und nehmen das Schleif-Werkzeug dankbar in die Hand.

Sundra
Den vollständigen Artikel findet ihr unter ASTRO AKTUELL