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Sonntag, 10. März 2013

Fische-Neumond des Propheten 11.3.2013

Bei jedem Neuen Mond (Dunkelmond) melden sich die neuen Energien ja zuerst als unbewusste Antriebe und intuitive Impulse, als Drängen, Streben und Sehnen nach einer neuen Ausrichtung, einem neuen Betätigungsfeld oder Vorhaben. Wir freunden uns innerlich mit neuen Ideen an, probieren Neues aus, gehen freudig auf Herausforderungen zu, sind in der Zeit des NEUMONDS offen und empfänglich für Eingebungen, die sich in unserer psycho-mentalen Struktur (Mond-Ebene) verankern wollen.
Was wünscht sich die Menschheit?
Nach dem Rückzug des letzten Papstes wünscht sich die katholische Christenheit einen aufgeschlossenen und die Kirche reformierenden Papst. Im Geheimen, hinter verschlossenen Türen, wählen ab Dienstag 12.3.13 die obersten Machthaber des Großkonzerns Kirche den "Stellvertreter Gottes" aus ihrer Mitte. Die Herde aus den Schäflein einer Großkirche sucht einen neuen Oberhirten. Und was sucht der Rest der Menschheit oder die Menschheit als Ganzes? Wer oder was ist die WAHRE KIRCHE?
Was braucht die Menschheit jetzt - in dieser Zeit großer Wandlungen und Umwertungen? Ich knüpfe hier an die Quintessenz und die offenen Fragen der letzten VOLLMOND-Energie an - siehe BLOG vom 6. März 2013:  
     
  • Wen oder was beten wir an? Wirtschaftswachstum, Wohlstand für wenige oder freie, sinnvolle Lebensgestaltung mit gerechter Verteilung von Ressourcen und Lebensraum?
  • Welcher Stimme, welcher Vision folgen wir?
  • Was gibt meinem Leben und meinem Tun einen SINN?
  • Woran glaube ich?

Der Mensch hat die Wahl. Er lässt sich von äußeren Oberhäuptern, Gurus und Priestern führen oder er wählt selbst seinen Weg. Er wählt den traditionellen Weg mit der Herde unter dem Schutz, der Obhut und der Bevormundung organisierter Staats- und Kirchenoberhäupter oder er geht seinen eigenen Weg, den Weg der Individuation. Der Mensch in dieser Zeit großer Wandlungen, Umbrüche und Durchbrüche hat längst das Potenzial erworben, sein Leben und die Ziele seines Lebens selbst zu gestalten, sein Tun mit neuem SINN zu füllen, seinen Weg in Eigenverantwortung zu gehen.
Was sagt der FISCHE-NEUMOND vom 11.3.2013 dazu? Welche Segnungen und konkreten Hinweise schenkt uns der Himmel in uns?
Hier ist dasselbe Horoskop wie oben, allerdings mit den beiden grün eingezeichneten Qinkunx-Aspekten vom Oberguru Jupiter zu Saturn und Pluto, wodurch sich eine große Projektions-Figur - auch YOD-Figur oder "Fingerzeig Gottes" genannt - ergibt, die von entscheidender Bedeutung für die geistige Entwicklung ist. Es ergibt sich dadurch ein FÜNFECK, das auf einen bewussten Schritt in Richtung INDIVIDUATION hinweist (siehe meine letzten beiden Blogeinträge zum Vollmond).


Was sagt das SABISCHE SYMBOL der aktuellen NEUMOND-Konstellation?

Sonne und Mond auf 22° Fische:

"Ein Prophet geht mit den Tafeln des neuen Gesetzes am Hang des Berges Sinai hinunter"

Sieben Planeten befinden sich im Wasserzeichen FISCHE - alle 5 persönlichen Planeten (Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars)  einschließlich der Wasser-Gottheit Neptun (Varuna) und dem Heiler Chiron. Der andere Fische-Herrscher JUPITER steht als "Großer Zwilling" an der Spitze der blau-grünen YOD-Figur, den "Fingerzeig Gottes". Es geht um den geistig-spirituellen Weg zu größerer Bewusstheit, um eine innere UMKEHR, um Öffnung und Empfänglichkeit für die Stimme Gottes im Innern, um Einswerdung mit dem göttlichen Willen, um Mitgefühl, Nächstenliebe, Opfer und Hingabe.

Sehr passend für die Zeit einer Papstwahl, wenn eine Herde von Gläubigen ihr spirituelles Wertgefühl auf einen einzigen Menschen überträgt (projiziert!), der als Person die Verkörperung ihres Ideals geworden ist. Die ANBETUNG EINER PERSON kann sowohl Segen als auch ein Fluch sein. Nur - der Papst wird nicht von den Schäflein gewählt. Er wird den gläubigen Kirchenmitgliedern vorgesetzt als 'Stellvertreter Gottes' und als ein 'unfehlbares' Wesen.

Ein PROPHET ist aus anderem Holze geschnitzt. Er ist als Mensch durch die Mühle Gottes gegangen, in der sein Vertrauen, seine Hingabe und seine Charakterfestigkeit geprüft worden sind. Er ist mehrfach durch die Erfahrung des Todes gegangen, hat seine Persona mit seinem persönlichen Willen abgelegt, den 'Himmelsweg' für sich gewählt und dient einzig und allein der WAHRHEIT und dem Willen Gottes, einer transzendenten, überpersönlichen Kraft. Die zu einer Gottheit erhobene Kraft ergreift besonders sensitive und tief religiöse Menschen - Männer UND Frauen! - und macht diese zum Werkzeug göttlicher Offenbarung. Das sind die Propheten, Seher, Weissagenden und Heiligen.  Sie dienen dem INNEREN GOTT, dem Himmelsreich in uns.

Seher und Propheten gibt es zu allen Zeiten. Oft sind es auch Künstler, Dichter, Maler, Filmemacher, Bildhauer oder tumbe Narren, einfach gestrickte Menschen, Fremde und Vagabunden, die die nächsten evolutionären Schritte der Menschheit intuitiv wahrnehmen und als Botschaft in ihrem Kunstwerk oder durch ihre LebensART an die Menschheit weitergeben. Moderne Seher erkennen wir nicht an ihrem Äußeren, sondern an der Kraft ihrer Botschaft, die sich an das HERZ und nicht an den Kopf richtet.

Das Gipfel-Erlebnis
Welche Art von "Gipfel-Erlebnis" und "Offenbarung" göttlicher Gesetze kann gemeint sein? Welches Erbe beherbergen und tragen wir als Menschheit oder als ein 'ganzer Mensch' in uns? BERG und PYRAMIDE sind Symbole für die stufenweise Entwicklung der Menschheit, handeln von der Entwicklung des Einzelnen wie von der Menschheit als Ganzes. Auf einer bestimmten Entwicklungsstufe verschmilzt das Bewusstsein des Einzelnen mit dem Ganzen, mit Mineral, Pflanze, Tier, Mensch, Planet, dem Sonnensystem, den Außerirdischen und dem All (dem Pan-Bewusstsein, siehe PAN-VISION).

Die Menschheit hat im Laufe ihrer Evolution und Zivilisation einen BERG an Erfahrungen, Wissen, Informationen und Kraft angesammelt. Denken wir an die Worte und Geschichten der Vorzeit, an Mythen, Märchen und Sagen, die von der Reise des Helden zu einem höheren Bewusstsein führen. Der Berg ist ein Hinweis auf ein verdichtetes Geschehen, auf eine geballte, verborgene Erlebniskraft in unserm Inneren. Jeder, der Zeuge einer SCHWANGERSCHAFT sein durfte, weiß, was damit gemeint ist. Im Berg verbirgt sich das Geheimnis des Lebens wie in einer schwangeren Frau. Wer symbolisch den Berg bis zum Gipfel besteigt, hat sich Stück für Stück auch den Inhalt des Berges erarbeitet und bewusst gemacht - kennt seinen Weg und den evolutionären Weg aller Menschen von Anfang bis Ende.
Erinnern wir uns an die alchemistische Formel V.I.T.R.I.O.L.:  
«Erforsche das Innere der gereinigten Erde, und du wirst den verborgenen Stein finden.» (Visita Interiora Terrae Rectificando Invenies Occultum Lapidem). Oder erinnern wir uns an Nietzsches Zarathustra.

"Eine Frau zieht zwei dunkle Vorhänge am Zugang zu einem geheiligten Pfad auf" (Nördlicher Mondknoten 20° Skorpion).
Es geht hier eindeutig um die Enthüllung und Offenbarung des inneren Wegs des Menschen, der jenseits der Dualität hinter die Welt der Erscheinungen führt. In dem Maße und mit der Hingabe, mit der er sich auf den Weg zum Gipfel macht, fließt ihm 'von oben' und innen eine segensreiche göttliche Kraft zu, ein Licht, das seinen Weg erhellt und die göttliche Stimme, die ihn begleitet vom Anfang bis zum Ende des Weges. Er erkennt das Gesetz der Entsprechung "wie oben - so unten" und das Gesetz des Karma, des gerechten Ausgleichs und viele andere kosmische Gesetzmäßigkeiten.


Mobilmachung für den Übergang in einen neuen Zyklus
Ein geistig wacher, voll bewusster und erwachsener Mensch braucht keine vorgekaute Babynahrung, keine moralische Bergpredigt, keine übergestülpten Gesetzestafeln und Verhaltensregeln,  keine Vermittler und Stellvertreter Gottes. Die Menschheit hat längst genügend Lebenserfahrung, um den SINN als eine Art Quintessenz und Extrakt aus diesen Erfahrungen herauszuziehen.... um sich selbst zu befreien von geistiger und moralischer Bevormundung, von der eigenen Ich-Verhaftung, von Verblendung, Vorstellungen und Projektionen. Der Mensch lernt wie beim Zen den Umgang mit Pfeil und Bogen und trifft das Wesentliche, die Wesensmmitte (Jupiterstellung 9° Zwillinge "Ein Köcher voller Pfeile")

Und wieder "bläst ein Mädchen ein Signalhorn" (Merkur 8° Fische), das Kind in uns oder die noch junge Seele der Menschheit, ist empfänglich für die VISION vom nächsten evolutionären Schritt der Menschheit und tritt als Erwecker und Verkünder der neuen Zeitströmung auf... die innere Stimme ruft "die Menschen, die auf der Suche nach Erleuchtung einen schmalen Pfad beschreiten" (Chiron 11° Fische), die wie das Kind reinen Herzens und geistig offen sind..., die bereit sind, jede Art von PROJEKTION wieder zurückzunehmen - auch öffentlich - und sich mit ganzem Herzen auf EIN ZIEL und die eine VISION zu konzentrieren.
MARS steht auf dem letzten Tierkreisgrad, dem 360. Grad oder 30° Fische und mobilisiert die ganze Planeten-Karawane oder besser den ganzen "Zug Fische", zieht sie heraus aus dem Meer des (kollektiven) UNBEWUSSTEN (Fische) und hinüber in den Bereich des INDIVIDUELLEN, den neuen Zyklus, der im Widder beginnt, wo mit der URANUS-Schwingung schon der Neue Geist aus dem Bereich des Ursprungs weht: "Ein großer Damenhut mit im Ostwind wehenden Bändern" (Uranus 8° Widder).

Das BeHÜTen und BevorMUNDen durch Oberhäupter und Hohepriester von Staat und Kirche gehören auf diesem Tierkreisgrad der Vergangenheit an. Der Mensch hat sich auf seiner Suche nach ERLEUCHTUNG auf den INNEREN WEG gemacht und sich unter den Schutz und die spirituelle Führung seines inneren Gottes begeben. Der Ostwind (der Ruach Kadim) ist ein intensiver Geist, der aus dem Bereich des Ursprungs weht und sowohl psychisch als auch mental starke Energien freisetzt. Diese Bewusstseinsstufe verstärkter geistiger Beeinflussung ist eine Art "Probelauf" im Prozess der INDIVIDUATION. Der Mensch hat sich zu bewähren und darf üben, sich vom Geist lenken zu lassen.

Ein ganzes Buch könnte über das ASPEKTBILD dieser NEUMOND-FIGUR geschrieben werden, denn sie zeigt bereits das ganze und großartige Potenzial der gereiften Menschheit im Bilde der FÜNF an, die Kraft und Stärke der Hingabe an den inneren Weg, die Fähigkeit, ganz tief zu schürfen, alles Unwesentliche von sich abzuwerfen und sich mutig ohne Krücken und äußere (Ver-)Führer auf den Weg ins Unbekannte zu machen, das noch im Dunkeln liegt.


Sternengrüße von
Sundra
(mit einer Radix-Sonne auf 22° Fische)

Das Horoskop ist für die Stadt Brilon berechnet: 8°e34', 51°n24'

Mittwoch, 6. März 2013

Februar-Vollmond 2013 mit Quintessenz


Nach der etwas langatmigen Abhandlung im letzten Blog kommt hier meine "herausgezogene" Quintessenz aus der Vollmond-Botschaft:

Die Menschheit als Ganzes oder der Mensch an sich ist überreif für den nächsten Entwicklungsschritt und den Übergang in eine andere Dimension: heraus aus der Wiege und der wohlbehüteten Kuschellage, in der für ihn gesorgt und alles vorgekaut wird, in der das Leben kaum Risiken bietet, weil der Staat, die Kirche, die Familie, die Gesellschaft, die Krankenkassen, Rechtsanwälte, Versicherungen, Astrologen usw.  sich kümmern und ihm scheinbaren Halt geben... heraus aus dem gemachten Nest, aus der horizontalen Schlaf- und Traumlage in die Vertikale, in die Selbständigkeit und den ersten "Tanz"-Schritten ins Leben.

Das ist zahlenmäßig das Potenzial der FÜNF im Menschen und kennzeichnet einen Übergang vom wohlbehüteten Kollektivwesen zum Individuum, vom "kleinen Hänschen", der ganz allein hinausgeht in die Welt, um ein "Hans" zu werden, vom Narren, der mit seinem Lebensbündel, seinen bisherigen gesammelten Erfahrungen und auch seinem noch unentwickelten Samenpaket ins Leben hinaustritt.

Scheinsicherheit und Scheinheiligkeit
Das Aspektbild der WIEGE im unteren Bereich mit seiner vorwiegend  blauen Struktur zeigt das starke Bedürfnis nach Sicherheit und Halt, ein großes Harmoniebedürfnis, viel innere Substanz, Hingabe- und Genussfähigkeit und Glaube an das Gute, auch das Hin- und Herschwanken zwischen links und rechts, die Möglichkeit des kreativen Umgangs mit den Lebenssituationen. Mit diesem kreativen Harmonie- und Kraftpotenzial ist es auch möglich, die leidvollen Erfahrungenund das Aufreiben an den Gegensätzen umzuwandeln, dem Geschehen einen ganz anderen, neuen Sinn zu geben.
Darüber das rote Leistungsdreieck, das harte und zwingende T-Quadrat, das auf den JUPITER in Zwillinge weist, das zum WACHSTUM und FORTSCHRITT auffordert, ja zwingt. Diese Fünfeck-Figur (Wiege und Leistungsdreieck) wird noch erweitert durch einen 6. Punkt, den URANUS, der ins Spiel kommt und zwei grüne Aspekte, den kleinen und großen Denkschritt mit sich bringt.Das Erreichte wird hiermit in Frage gestellt.


Selbst-Initiation
Mit diesem Potenzial der Ganzheit (sechseckig, dreifarbig) hat der MENSCH es in der Hand, sich selbst zu bevollmächtigen und zu autorisieren - eben zu dem Schritt in ein freies Wachstum zur schöpferischen Gestaltung seines Lebens, seines individuellen und transzendeten Potenzials. Das sheißt: heraus aus dem seelischen Zwangskorsett, aus Anpassungszwängen, übergestülpten Erziehungs- und Bildungsmaßnahmen!



Jupiter in Zwillinge an der Spitze
  • Wer ist der GROSSE ZWILLING in uns, der da oben an der Spitze steht?
  • Welchen GURU, Oberpriester, Oberhirte, Hohepriester haben wir auf den höchsten Thron gesetzt?
  • Wen oder was beten wir an? Wirtschaftswachstum, Wohlstand oder freie, sinnvolle Lebnsgestaltung?
  • Welcher Stimme, welcher Vision folgen wir?
  • WAS GIBT MEINEM LEBEN EINEN SINN?
  • WORAN GLAUBE ICH?

Das Himmelreich liegt in uns. Die Kirche, der Staat haben nun ausgedient. Der Papst tritt freiwillig ab von der Bühne. Der unmündige Säugling Mensch tritt sein göttliches Erbe an. Er glaubt an sich selbst und sein göttliches Potenzial. Er steht auf, übernimmt die volle Verantwortung für seine ersten Schritte in sein selbständiges Leben! ER hat den äußern Schein, die Doppelmoral und Scheinheiligkeit durchschaut, beruft sich nun auf seine innere Mitte, steht aufrecht zwischen Himmel und Erde. Er setzt sein Vertrauen in die INNERE FÜHRUNG, lässt ab von der Suche nach dem äußeren Führer und Vierer.

Die Quintessenz
Der Mensch und die Menschheit als Ganzes ist reif für den 1. Schritt ("Tanzschritt") ins Leben, für den Übergang vom geistigen Säugling in ein vollbewusstes, eigenverantwortliches Leben, für ein Bewusstsein der Individuation. Er ist nun bereit, den SINN seines Lebens selbst "herauszuziehen" und sein Samenpotenzial frei zu entfalten in Schönheit und Harmonie. Der GROSSE ZWILLING an der Spitze der Figur e i n t den Konflikt der Zweiheit und Zerrissenheit, zieht in seiner Güte und mit seinem Mitgefühl an sein Herz, in seine Mitte. Dieses Christus-Bewusstsein in uns ist der Heiler und Erlöser, ist der WEG, die Lösung und die Lehre dieses Vollmonds auf der Jungfrau-Fische-Achse.

Sternengrüße
Sundra

www.sundra.eu


Sonntag, 3. März 2013

Offenbarungen des Februar-Vollmonds 2013

Der letzte VOLLMOND vom 25.2.2013 ...

Es lohnt sich, sein Aspektbild, seine Struktur und sein Vollendungs-Potenzial hier festzuhalten. Ich werde darauf aufmerksam durch meine Träume und Visionen der letzten Tage.

Weiter am Traumbuch über die Symbolik der Zahlen schreibend, erlebe ich zur Zahl 8 noch einmal eine Variation meines 2004 geschauten "Schlangenmenschen" als Hüter der Schwelle, verschlungen zu einer lebendigen doppelten Acht 88 oder der doppelten Lemniskate ∞ .

Transzendente Wesenheiten durchdringen sich – sind ineinander verschachtelt und gleichzeitig vorhanden nach dem Prinzip der russischen Steckpüppchen (Matrioschkas). Eine menschengroße Gestalt, die durchdrungen oder überschattet wird von einer zweiten Gestalt. Beide sind transparent.
Dieses eine Wesen, doppelt und transparent, ist zugleich eine Öffnung, eine TÜR, links und rechts die unsichtbaren Säulen der ISIS:  I  I. Damit löst sich das Rätsel um die große lebendige, doppelte Achter-Schlange, die ich vor neun Jahren als riesiges lebendiges Schwellensymbol gesehen habe mit blauschwarzem zur Doppel-Acht verschlungenem Leib. 


Am 3.3.2013 7:00 Uhr „Acht und Elf“
Der Mensch in der Zahl 11 ist ein Weltenschöpfer, ein Schöpfer des Doppelten. Die 11 geht hervor aus dem Wissen und dem Zustand der aufrecht stehenden oder liegenden Acht ∞, dem Unendlichkeitszeichen, der doppelten Null oo.

Im eingeweihten Zustand der ACHT, dem Quadrat mit den 8 Pfeilen der Windrose (Symbol des Muladhara), ist der Mensch offen für alle 8 Richtungen des Raumes. Er ist identisch mit dem Element und der Wesenheit ERDE, ist unendliche Hingabe und Rezeptivität, verweilt in der Mitte des Rades im Zustand der Leere und des schöpferischen Nicht-Wissens. In seiner ACHTsamkeit und SelbstACHTung achtet er genau diese Mitte und den schöpferischen Null-Raum bei allen Wesen des Himmels und der Erde. Er ver-achtet niemanden. Er weilt (ruht) im Zentrum des Rades, inmitten der Nabe, wo die 8 Fäden, Speichen und Energiekanäle des kosmischen Raums zusammenlaufen. Der Mensch der Mitte kennt seinen Platz.

Die Mitte der 11 liegt zwischen den Zwillingssäulen II. Was der Eingeweihte im schöpferischen Zustand der weiblichen Zahl ACHT erkennt, integriert und als seine Grundlage erschafft (Muladhara), entpuppt sich im Zustand der ELF (11) als Tor in andere Dimensionen. Je mehr Raum er in sich sein lässt (I  I), desto größer, umfassender ist sein Bewusstsein, sein schöpferischer Zustand der Leere. Der individuelle Mensch und der universale Mensch durchdringen sich gegenseitig, der irdische Adam und der Adam Kadmon.
   
Dieser Seinszustand wird mir jetzt in einer Traumserie vor Augen geführt, als ich an dem Text über die ACHT schreibe. Das Geheimnis, das sich hier an der Schwelle zu einem äonischen und zyklischen Bewusstsein verwirklicht, hat die Gestalt eines aufrecht stehenden, lebendigen Schlangenmenschen, dessen Körper zur doppelten Acht (88) verschlungenen ist. Der Schlangenmensch ist zugleich Öffnung und Tür, eine Schwelle zu anderen Dimensionen.
Dieses Bild bezieht sich auf das Symbol 14° Widder der Sabischen Symbole "Eine Schlange windet sich in der Nähe eines Mannes und einer Frau" - siehe NEUMOND IM WIDDER 2011, vor zwei Jahren: http://ex-pan-vision.blogspot.de/search/label/Neumond%20Widder

  Das Horoskop für die Vision des lebendigen "Schlangenmenschen" zeigt eine Sonnenstellung auf 9° Widder "Eine Kristallkugel" (Symbol der Ganzheit. Der Aszendent 14° Wassermann zeigt das Sabische Symbol "Ein Zug fährt durch einen Tunnel". Auch hier das Bild der Durchdringung. Der Berg ist ein Symbol der hoch schwangeren Erde, der verdichteten psychischen und geistigen Energien. Der Berg ist ein Schwellensymbol, das hier durchdrungen wird.
14° Wassermann ist auch die ayanamsa-Stellung meines Radix-Mars (7° Fische). NEPTUN in Konjunktion mit dem AS 15° Wassermann ("Zwei Sperlingspapageien").

Der VOLLMOND vom 25.2.2013 hat die Sonnenstellung auf  8° FISCHE mit dem Sabischen Symbol "Ein Mädchen bläst ein Signalhorn": Wer die evolutionäre Entwicklung visionär wahrnimmt und sich berufen fühlt, ist aufgerufen, ein Signal zu geben. Auf diesem Tierkreisgrad fand am 15.12.1998 eine totale Sonnenfinsternis statt - ich malte gerade an meinem Bild von der kosmischen Lyra (!) - der URANUS transitierte über diesen Grad 8° Fische und die VENUS ging über den 30. Grad im Steinbock: "Eine geheime Zusammenkunft von Menschen, die verantwortlich sind für die Entscheidung von Weltangelegenheiten."

Bei diesem Vollmond steht die VENUS auf 30° Wassermann:
"Tief verwurzelt in der Vergangenheit einer uralten Kultur wird einem, der mit Erfolg seine Metamorphose hinter sich gebracht hat, eine geistige Bruderschaft offenbart, in der viele Menschengeister verschmolzen sind zu einem schimmernden Licht einmütigen Bewusstseins."

Also: "To whom it may concern!" - Wer sich in dieser Zeit angesprochen, angezogen, gerufen fühlt und sich auf seine eigenen Erfahrungen und den daraus gezogenen SINN (die Quintessenz) beruft, sollte nicht schweigen, sondern sein Schärflein beitragen.

So beinhaltet die Vollmond-Stellung auf 8° Jungfrau die Möglichkeit einer INITIATION:
"Ein fünfjähriges Kind in der ersten Tanzstunde".


Die FÜNF ist die Zahl der Mitte, der Wandlung, des Goldenen Schnitts und der Quintessenz (quinta essentia), des 5. Elements Äther (Akasha). Die Quintessenz unserer Lebenserfahrung mit den vier Elementen ist die „herausgezogene“ Erkenntnis, die Essenz und Frucht unserer Bemühungen, zu der wir uns durchgerungen haben. Es ist das Bewusstsein der Einheit von Materie (4) und Geist (1). In der inneren Alchemie ist das Fünfte zugleich die neue Eins, die aus dem Ganzen, der Vier, „herausdestilliert“ wird. Die fünfblättrige Blume (Rose) und der fünfzackige Stern sind immer Hinweise auf die Quintessenz und den „Stein der Weisen“, den Auszug.



Das „Herausziehen“ oder die Synthese der Vier zur Einheit, ist ein Erkenntnisprozess, der mit dem Prozess der Individuation einhergeht. Darum ist die Fünf auch die Zahl der Initiation, der geistigen Erkenntnis und Einweihung in ein höheres, das heißt umfassenderes Bewusstsein. Die Aufgabe des Menschen in der Zahl und Eigenschaft der Fünf liegt in der Entwicklung von Willenskraft, Erkenntnis und höherer Bewusstheit. So geht auch das Kind (5) als Frucht aus der Vereinigung von Mann (3) und Frau (Zahl 4) hervor (Die Texte zu den Zahlen sind Auszüge aus meinem neuen Buch über Traumsymbole).

Die Venus auf dem letzten Wassermann-Grad läutet das STELLIUM einer großen Konjunktion von 5 Planeten im Zeichen FISCHE ein: Sonne, Neptun, Chiron, Merkur und Mars. Die Konjunktion von MERKUR und MARS ist ein Signifikator für die planetarische und kosmische KUNDALINI-Kraft, Im Zeichen Fische geht es dabei um die kosmische "Verschmelzung", um dieses "schimmernde Licht einmütigen Bewusstseins", das die Venus ankündigt.

Das Aspektbild des Vollmonds
Hier noch einmal das Aspektbild des Vollmonds vom 25.2.13.
Es ist ein dreifarbiges Sechseck mit verschieden großen Seiten. Ins Auge fällt gleich die harmonische blaue Struktur der "Wiege" mit der stark energiegeladenen roten Barriere der Vollmond-Stellung, der Opposition von Sonne-Mond. 
Wer gelernt hat, die Struktur auch räumlich zu sehen, erkennt oberhalb der "Wiege" nicht nur das rote T-Quadrat und ein dreifarbiges Viereck, sondern auch eine dreifarbige PYRAMIDE mit vier dreieckigen Seiten. In der Aspektbild-Astrologie der Hubers wird diese Struktur "Provokat" genannt wegen der einseitigen Betonung, dem kleinen Lerndreieck auf der rechten Du-Seite. Mit diesem Potenzial ist man in der Lage, alle Unstimmigkeiten und Disharmonien aufzuspüren und das Verdrängte ans Licht zu bringen und öffentlich bekanntzumachen. 
Der Provokateur ist hier der URANUS, der gleichzeitig noch an anderen viereckigen und dreieckigen Dominant-Figuren beteiligt ist, einem viereckigen Trapez (unvollständig), dem dreieckigen großen Dominant-Dreieck, den zwei kleinen Lern- und Erkenntnis-Dreiecken und dem unruhigen, rot-grünen Reizdreieck, dessen Energie danach drängt, erstarrte innere Haltungen und Denkeinstellungen aufzubrechen und blockierte Energien wieder in Fluss zu bringen.

Leid, Unrecht, Menschenrechtsverletzungen, Papst-Rücktritt
Tabuisierte und verdrängte gesellschaftliche Themen, die in dieser Zeit ans Licht und und in die Öffentlichkeit drängen und das MITGEFÜHL aller aktivieren, sind die MENSCHENRECHTSVERLETZUNGEN in unserem Land und unserer Gesellschaft, begangen durch die Vertreter der beiden Großkirchen, der Missbrauch an zarten Seelen und Schutzbefohlenen, die hilflos menschenunwürdigenden Behandlungen in Institutionen ausgeliefert waren, wie den Fürsorgeheimen der Fünziger-, Sechziger- und Siebzigerjahre. Bevor mit dem Finger auf andere "böse" Staaten, Praktiken und gesellschaftlichen Verhältnisse gezeigt wird, haben die staatlichen und kirchlichen Institutionen dieses Landes wie auch das Volksbewusstsein einen großen Haufen Dreck und einen großen Leidensberg zu bereinigen.

Die starken inneren Spannungen sind nach außen hin schön harmonisch verpackt bis auf das rote Quadrat zwischen MOND und JUPITER, das die enormen Ansprüche des Volkes oder des Unbewussten (Mond) zeigt, eine überhöhte Geltungssucht sowie eine Gier und Sucht nach immer MEHR (Mond-Oppostion Sonne/Neptun) ähnlich der Fischersfrau aus dem Märchen "Vom Fischer und seiner Frau". Es ist auch das Bedürfnis nach immer mehr Aufklärung und Offenlegung geheimen Wissens. JUPITER an der Spitze des Leistungs-Dreiecks will hoch hinaus, der Beste, Stärkste und Mächtigste sein, vor allem der "Allwissende", denn Wissen ist Macht. Jupiter steht auch für die Kirche und deren Repräsentanten, für den "Oberhirten" und die vielen "Unterhirten". Der Rücktritt des Papstes ist zusammen mit den Missbrauchs-Praktiken der Kirche das Thema Nummer Eins in den Medien.

Der zweite grüne Quinkunx-Aspekt (nicht eingezeichnet) von Jupiter zum Saturn hat jdoch einen zu großen Orbis und zeigt damit an, dass die große VIERER- und FÜHRER-Figur des "Trapezes" unvollkommen ist, und genau diese Unvolkommenheit soll kaschiert werden. Der MOND/ das Unbewusste/ die Seele/ die Gefühle/ das Volk wird durch den grünen Aspekt zum Uranus ordentlich aufgewühlt, angestachelt und schließlich auch aufgebrochen. URANUS ist der Archetyp des Neuen, das sich manifestieren will und im harmonischen Zusammenklang mit Jupiter immer "gute Lösungen" bringt. Das können auch Auflösungen und Trennungen sein.

Die JUPITER-Stellung auf 8° Zwillinge zeigt "erregte, streikende Arbeiter, die um eine Fabrik ziehen". STREIK und PROTEST gegen ungerechte Bezahlung, gegen Kleinlichkeit und entwürdigende Behandlung, für ein MEHR an Wert, an Sinn, an Lust und Befriedigung, an wahrer Größe. Eine große Unzufriedenheit mit dem Status quo wird gezeigt. Die Ruhe und Sicherheit der "Wiege" ist in Gefahr. Selbst im Kollektiv fühlt sich der Einzelne nicht mehr sicher und geborgen.Trauminhalte beunruhigen, schrecken den Menschen aus dem Schlaf, Schuldgefühle und Gewissensbisse plagen ihn (Mond in Jungfrau) und URANUS als Provokateur zeigt mit dem Finger genau auf die wunden und schwachen Stellen!
Die derzeitige Qualität von URANUS beschreibt das Sabische Symbol von 7° Widder:
"Einem Menschen gelingt es, sich in zwei Bereichen zugleich auszudrücken."
Wie man unschwer erkennen kann, ist bei diesem Aspektbild oben nicht gleich unten. Die Harmonie ist gestört. Der Mond befindet sich einsam und allein im IV. Quadranten, sehnt sich nach einer VISION DES NEUEN, nach einer Zukunfts-Perspektive. Das Hauptgewicht liegt im DU-Raum auf der rechten Seite. Die Erwartungen und Hoffnungen betreffen das Du und die Außenwelt. Lösungen werden von Außen erwartet oder gefordert.

Der Weise oder Edle ist ein Mensch der Mitte und der Fünf - siehe Mond-Stellung 8° Jungfrau. Der Platz des Menschen in der Mitte zwischen HIMMEL und ERDE, zwischen Geist und Materie, Gottheit und Mensch. Und damit komme ich zurück zum Anfang und zu meiner Motivation, meine Erfrahrungen mit euch zteilen wegen der Häufigkeit der Synchronizitäts-Erfahrungen im Außen und im Inneren in den letzten Tagen.

Wir selbst sind als Mensch der "Hüter der Schwelle", der doppelgesichtige Gott JANUS, der nach innen und nach außen blickt, der Mensch im Zentrum des Rades, in dem alle 8 Richtungen zusammenlaufen, der Mensch, der sich selbst und alle anderen Lebewesen ACHTET und über die dualen Termini von Gut und Böse, M-ACHT und OhnmACHT erhaben ist. Woran wir innerlich arbeiten, zeigt sich auch im Außen. Die innere Erregung und Unzufriedenheit, der Streit und der Streik der Massen in uns, braucht ein starkes zentrierendes Bewusstsein, eine einende Kraft und das einmütioge Bewusstsein. Die Kraft der SYNTHESE von Jupiter in den Zwillingen , der alle und alles eint, der als GROSSER ZWILLING die schöpferische Kraft in sich selbst verwirklicht, der hier und dort ein ganzer Mensch ist, der geistige Inhalte im Aussen verwirklicht und bei jeglichem Handeln in der stofflichen Außenwelt die VIER mit der EINS des Ursprungs verbindet und somit auch immer die Quintessenz aus seinen Taten erntet und verantwortet.

Die 2 Bereiche sind ständig präsent in uns. Was wir hier tun, wirkt sich im Kosmos und im Inneren aus und umgekehrt. GEIST ist MATERIE auf einer feinen und höheren Schwingungsebene, und Materie ist geistige Energie, die sich verdichtet hat und langsamer schwingt.
Das Ziel und die Aufgabe dieser Gesamtkonstellation liegen darin, Gleichgewicht und Harmonie zwischen oben und unten, innen und außen herzustellen und das Glück und die Freude der ÜBEREINSTIMMUNG von oben und unten, innen und außen zu erleben.

sundra

Samstag, 6. November 2010

Der Venus-Fünfstern 2004-2012


Bild: (C) Sundra Kanigowski

Die 5 unteren Venus-Sonne-Konjunktionen (Isthar-Periode)
in den 8 Jahren von 2004-2012

(Venus erscheint rückläufig)

2004 (Venustransit)
8.06.2004 10:40 h Brilon 17°53’ Zwillinge

2006
14.01.2006 1:05 h Brilon 23°40’ Steinbock

2007
18.08.2007 5:40 h Brilon 24°51’ Löwe

2009
27.03.2009 20:27 h Brilon 7°16’ Widder

2010
29.10.2010 3:11 h Brilon 5°30’ Skorpion

2012 (ein neuer Fünfer-Zyklus / eine neue Ishtar-Periode beginnt auf fast demselben Tierkreisgrad wie vor 8 Jahren, wieder mit Venustransit)
6.6.2012 16° Zwillinge

Das Pentagramm der Venus / Ishtar am Himmel
Beobachtet man den Lauf der Venus durch den Tierkreis, fallen ihre „Schleifen“ der Rückläufigkeitsphasen auf. Innerhalb von 8 Jahren ergeben sich 5 synodische Umläufe (Sichtbarkeitsperioden morgens und abends) bzw. 5 untere Konjunktionen, wobei die Orte von Venus/Erde im Tierkreis ein Pentagramm (Fünfstern) beschreiben. Den Babyloniern war dieser Zyklus als Ishtar-Periode bekannt.
Allerdings gibt es leichte astronomische Abweichungen (siehe unten) von dieser idealisierten Darstellung des Pentagramms. Das Pentagramm ist also ein Muster des Weges, den die Venus scheinbar am Himmel zurücklegt – immer aus der Sicht der Erde.

Zusätzlich ereignet sich im 21. Jahrhundert ein Venustransit – in seiner doppelten Erscheinungsweise im Abstand von 8 Jahren (2004 und 2012).
An diesen Daten der letzten, gegenwärtigen und zukünftigen Venustransite erkennt man gut das Pendant im Abstand von 8 Jahren.

Venustransite:
9.12.1874
6.12.1882
8.6.2004
6.6.2012
11.12.2117
8.12.2125

Gedanken zum Pentagramm und der Zahl Fünf
Fünfer-Strukturen erscheinen in der Natur auf unserem Planeten nur dann, wenn sich lebendige Formen entwickelt haben. Es gibt keine Fünfer-Strukturen in der Welt der Mineralien, wohl aber in der Pflanzen-Welt, in der Anlage der Blätter und Form der Blüten. Pflanzen arbeiten im Wesentlichen mit dem Licht. Mit Hilfe des Chlorophylls wird die Energie der Sonne eingefangen und Nährstoffe für Tier- und Menschenreich werden erzeugt. Auch der Mensch ist ein Lichtwesen, dessen Geist für das universale Licht empfänglich und eingestimmt ist, der ebenso ein Verwender von Lichtenergie ist als Nahrung für seinen Geist, sein Bewusstsein.
Der Fünfstern, auch „flammender Stern“ genannt: Symbol der Venus, des Menschen (als Mikrokosmos), der Menschheit, der harmonischen Beziehungen, der Beziehung des Menschenplaneten Erde mit ihrem „Schwesterplaneten“, dem „kosmischen Zwilling“ Venus (Liebesgöttin).
Entsprechung zum Goldener Schnitt (harmonisches Verhältnis), Symbol und Ideogramm der Göttin (Ishtar = „Stern“, Kore, Isis, Nephthys, Venus), Zeichen der ägyptischen und keltischen Erdgöttin (Morgan), Bezug zur fünfblättrigen Rose, einem aufgeschnittenen Apfel mit Kerngehäuse, zum 5. Element Akasha/ Äther / Raum (Atem Gottes), zum 5. hebr. Buchstabe HE (weiblicher Buchstabe / weibliche Endung: Öffnung für den Geist). Bezug zur Hand des Menschen, der Struktur 1: 4 (die Vierheit, die sich in der Einheit des Geistes vereint), und so fort.

Die Tierkreisgrade und Sabischen Symbole des Venus-Pentagramms
von 2004 bis 2012


1.
2004
(Venustransit)
Phase 78 = 18° Zwillinge
Zwei Chinesen unterhalten sich in ihrer Muttersprache inmitten einer amerikanischen Stadt.

Schlüssel: Die Notwendigkeit, geistig unabhängig zu bleiben von der physischen Umgebung, um sich auf deren besondere Probleme konzentrieren zu können.

2.
2006
Phase 294 = 24° Steinbock
Eine Frau tritt ins Kloster ein.

Schlüssel: die völlige Verpflichtung an ein transzendentes Ziel.

3.
2007
Phase 145 = 25° Löwe

Ein großes Kamel durchquert eine riesige, gefährliche Wüste.
Schlüssel: Unabhängigkeit angesichts eines langen und erschöpfenden Abenteuers.
Auf diesem Grad war am 16.8.08 eine part. Mondfinsternis (Saros-Zyklus 10) mit einer Entsprechung zur ersten Finsternis dieses Zyklus am 4.7.1936

4.
2009
Phase 8 = 8° Widder
(Fixstern Algenib)
Ein großer Damenhut mit im Ostwind wehenden Bändern.
Schlüssel: Schutz und spirituelle Führung bei der Entwicklung des Bewusstseins.

5.
2010
Phase 216 = 6° Skorpion
Der Goldrausch zieht Menschen von ihrer Heimat fort.

Schlüssel: Die leidenschaftliche Suche nach neuen Werten, die in jeder Hinsicht ein reicheres Leben versprechen.

Beginn neuer Fünferzyklus
1.
2012
(Venustransit)
Phase 76 = 16° Zwillinge (Fixstern Rigel)
Eine Agitatorin stellt in einer emotionalen Rede ihre Sache aufregend dar.
Schlüssel: Leidenschaftliche Reaktion auf eine tief empfundene, neue Erfahrung.

Die Konjunktionen finden alle im Quintil - Abstand von 216° statt (3 x 72°) mit einer Abweichung von 5° bis 8° zu diesem Wert.

Wir beginnen mit der
1. Konjunktion 2004 (im Fünfstern) links unten in Richtung Spitze
18° Zwillinge: Zwei Chinesen unterhalten sich in ihrer Muttersprache inmitten einer amerikanischen Stadt.

Assoziationen: Beziehungen zwischen Menschen, zwischen Staaten, in der Fremde sein, Entfremdung, Isolation, Verständigung nur in der Muttersprache / Ursprache / Sprache der Weisheit und des Lichts, Muttersprache = Sprache des Ostens (Herkunft des Lichts – Bezug zum Ostwind, Pos. 4), unterwegs sein, zu Gast sein (im Westen, dem Abendland). In dieser Welt aber nicht von dieser Welt sein, Unabhängigkeit von der Umgebung. Ab und zu Gleichgesinnte treffen, die dieselbe Sprache sprechen. Der Mensch des Ursprungs ist niemals allein (zwei Chinesen).

2. Konjunktion 2006 (hier Spitze des Fünfsterns)
24° Steinbock: Eine Frau tritt ins Kloster ein.

Assoziationen: Beziehung zwischen dem Einzelnen und der Gesellschaft (ihrer Religion/ Kultur), Hingabe an ein transzendentes Ziel, den geistigen Weg. Innere Freiheit durch freiwillige Disziplin. Entsagung, Loslösen von den Bindungen an die äußere Welt, Auslieferung an ein höheres Gesetz. Auch hier: Verlassen der vertrauten Umgebung und persönlichen Beziehungen. Bekennen zu einer spirituellen Zugehörigkeit, einer geistigen Heimat (Beziehung zu den Phasen 1 ,3 und 4) und Finden einer innerer Sicherheit im Transzendenten (im Schutz des Klosters, des inneren Refugiums, Retreats).

3. Konjunktion 2007 (unten rechts)
25° Löwe: Ein großes Kamel durchquert eine riesige, gefährliche Wüste

Assoziationen: Selbsterhaltung und Selbstvertrauen in einer „Durststrecken“-Zeit, völlige Unabhängigkeit von einer feindlichen, geistig ärmlichen Umgebung. Man hat nur das, was man in sich trägt. Mit der Zweiheit (2 Höcker) allein auf dem Weg. Völlige Loslösung von den Bindungen an die äußere Welt. Freiheit. Schwieriger Weg durch die Leere, das Nichts. Orientierung von innen und durch die Sterne. Selbständigkeit und Ausdauer unter allen und schwierigsten Umständen. Abschluss einer Entwicklung des Individualisierungsprozesses auf der kulturell - emotionalen Ebene, die mit dem Symbol der „betrunkenen Hühnchen“ (21° Löwe) beginnt. Alternative zum „Goldrausch“ (5. Phase 2010).

4. Konjunktion 2009 (oben links)
8° Widder: Ein großer Damenhut mit im Ostwind wehenden Bändern.

Assoziationen: Notwendigkeit des Kopf-Schutzes, ein behütetes weibliches Bewusstsein (Kopf, Denken) in der Phase der Entwicklung. Schutz vor den Elementen, den Gewalten der Natur (Sonne, Kälte, Sturm), Schutz vor zu starken geistigen Einflüssen und Strahlungen. Ostwind = kräftiger Wind (Aktivität, Einfluss) aus der Richtung geistigen Ursprungs (ex oriente lux) – Bezug zu Phase 1 (Chinesen) und Phase 2 (Frau ins Kloster). Die Bänder zeigen sowohl die Verbindung mit dem Hut, dem Hutträger, dem Geschehen an als auch die Herkunft der Aktivität, des Windes (die Richtung) = geistiger Antrieb. Das sich entwickelnde Denken (mentale Ebene) erhält spirituellen Schutz.

5. Konjunktion 2010 (oben rechts)
6° Skorpion: Der Goldrausch zieht Menschen von ihrer Heimat fort.

Assoziationen:
Die Bereitschaft der Menschen, für ein lohnenswertes Ziel meilenweit zu gehen und ihre vertraute Umgebung und alles Bekannte zu verlassen. Suggestiv- und Anziehungskraft eines Gedankens. Gemeinsames intensives Gefühlserlebnis (Rausch), trunken sein von einer Vorstellung. Die berauschende, hinweg reißende Kraft von gemeinsamen Träumen und Visionen. Wegzug von der Heimat – Auszug - Zug durch die Wüste – durch Ägypten, die Welt der Zweiheit / Dualität. Bezug zu Phase 1 (Chinesen in der Fremde)
Habgier, Besessenheit, Massenwahn, einer Vorstellung von Reichtum folgen, völlige Unterwerfung bzw. Auslieferung an einen Gedanken, leidenschaftliche Suche nach neuen Werten. Wunsch und Sehnsucht nach Glück, nach MEHR, nach mehr Wohlstand, mehr Macht, mehr Vermögen – eigentlich nach einem totalen allumfassenden, intensiven Gefühlserlebnis mit einem anderen Menschen oder einer Gemeinschaft. Dafür alles auf eine Karte setzen und sich mitreißen lassen von dem Strom der Massen (emotional).

Und es geht im Fünfstern wieder zur zurück zur Ausgangsposition unten links – leicht verschoben (um 2°) zum Beginn eines neuen Fünferzyklus ab 2012.

1. Konjunktion 2012
16° Zwillinge: Eine Agitatorin stellt in einer emotionalen Rede ihre Sache aufregend dar.


Assoziationen: Leidenschaftliche Reaktion auf eine tief empfundene, neue Erfahrung. Intensiver Wunsch nach Äußerung des Erlebten oder Entdeckten. Das Weibliche hier als Abhängigkeit von feurigen Emotionen und Leidenschaften, die nicht transzendiert, vergeistigt oder in den Dienst von etwas Höherem als dem Selbst gestellt werden wie in Phase 2 (Frau ins Kloster).
Ein Publikum wird gebraucht (Abhängigkeit), das bekehrt und überzeugt werden soll – mit emotional gefärbter Sprachgewalt und einer dramatischen Darstellung. Und es ist da: die träge Masse, die sich allen Veränderungen gegenüber verschließt und am Gewohnten festhält. Diese träge Masse befindet sich nicht nur im Außen sondern vor allem und zuerst im eigenen Denken, in den Denkgewohnheiten, im Hängen an alten Überzeugungen und Vorstellungen.
Hier können wir Zeuge werden, was geschieht, wenn das Denken gewaltsam bewegt wurde und anschließend versucht, auch andere durch dieses Gewaltmittel zu bekehren.

Ende der Vorstellung der Sinn-Inhalte der fünf betroffenen Tierkreisgrade des Venus-Pentagramms von 2004 - 2012.


Was ist die QUINT-ESSENZ aus diesem Erfahrungs-Zyklus der Fünf?
Es liegt auf der Hand (in unserer Hand), dass die Quintessenz, das ‚fünfte Seiende’ als das Wesen dieses achtjährigen Erfahrungszyklus’, sich in der oberen Position offenbart.
Projizieren wir die 5 Phasen auf den vitruvianischen Menschen da Vincis, liegt der Anfang im „Fuß“ des Orion (Rigel) im Luftzeichen Zwillinge (zwei Chinesen), führt herauf zum Kopf im Erdzeichen Steinbock (Frau im Kloster), wieder herunter zum linken Fuß im Feuerzeichen Löwe (Kamel durch Wüste), von dort zum ausgestreckten rechten Arm im Feuerzeichen Widder (Damenhut im Ostwind), auf waagrechter Linie weiter zum ausgestreckten linken Arm im Wasserzeichen Skorpion mit dem „Goldrausch“ - Gedanken in der linken Hand und führt leicht versetzt zurück zum Anfang - dem rechten Fuß oder neuen Schritt - zu einem neuen achtjährigen Zyklus, der wieder im Luftzeichen Zwillinge (Agitatorin) beginnt.

Die beiden Füße entsprechen den unteren beiden Spitzen des Pentagramms, stehen für unseren Standpunkt und Fortschritt, markieren unseren Weg durch Zeit & Raum, eine Erfahrung mit der Dualität - ausgehend vom Denken, unserer Sichtweise, unseren prägenden Erfahrungen. Seit über 2000 Jahren finden die Venustransite und damit die Anfänge aller achtjährigen Venus-Zyklen im Luftzeichen ZWILLINGE statt, im Zeichen der Dualität, mit dem Licht der Wechselwirkung, das zwischen Geist & Form die Beziehung aufrechterhält. Esoterisch herrscht hier die VENUS, das liebevolle verbindende Denken, das den Anderen einschließt und nicht ausgrenzt, das um den gemeinsamen Ursprung aller Menschen weiß und in der Lage ist, die Gegensätze zu überbrücken.


Alles, was wir brauchen und haben, tragen wir in uns (Kamel durch Wüste). Als Lichtwesen oder Wesen geistigen Ursprungs (Osten, Chinesen) sind wir Kinder des Lichts aus göttlichem Schoß, werden genährt von galaktischer Muttermilch, sind wie alle Raumbewohner empfänglich für die Informationen aus dem Licht, sind auf sie eingestimmt, sprechen und verstehen die Muttersprache. Auch wenn wir diese Sprache vergessen haben, reagieren wir darauf – alle unsere Zellen - mit körpereigener Weisheit.

Zu rechter Hand das Symbol des Damenhutes mit Bändern, die im Ostwind wehen. In diesem Zeit- und Erfahrungsraum (2004-2012) sind die Einflüsse aus dem Osten, dem Ursprung des Lichts (unserer Lebensquelle) besonders stark, zugleich sind die mentalen Prozesse der Menschheit noch unzureichend ausgebildet, so dass sie des Schutzes bedürfen. Auf dieser Stufe der Bewusstseinsentwicklung hier im ersten Feuerzeichen WIDDER werden „die sich bildenden, frei werdenden Kräfte des Denkens von den Energien geistigen Ursprungs sowohl geschützt als auch beeinflusst“. Die sensibilisierte, empfängliche Menschheit kommt unter den Hut, die Obhut und den Einfluss geistiger Kräfte.

Die Menschheit ist ein großes Energiezentrum, ein Energiepool mit einer unvorstellbar großen emotionalen Kraft. Millionen von Menschen können sich für eine Idee begeistern, sich gegenseitig anstecken und anfeuern. Wir kennen diese Massenenergie von Kriegen, Fußballspielen, Weltmeisterschaften, Olympiaden, Love Parades, kennen den Goldrausch, Kaufrausch, Konsumrausch. Im fixen Wasserzeichen SKORPION entdeckt der Mensch die schöpferische Kraft des Denkens, mit der er sich sein eigenes Gefängnis oder einen Vorstellungscontainer baut oder mit deren Hilfe er sich endgültig von erstarrten fixen Ideen und Gedanken befreit. Der linke Arm streckt sich nach dem Gold aus, nach neuen Werten und intensiver allumfassender Glückserfahrung. Venusische Harmonie ist hier kaum möglich, es geht um Alles oder Nichts, Macht und Ohn-macht. Für einen Traum oder eine Vision können die alten Werte verlassen / geopfert werden – auch mit dem Risiko, dass alles nur Illusion oder Täuschung war.

An diesem Erfahrungsort befindet sich die Menschheit im Jahr 2010 und bewegt sich mit ihren Erkenntnisfrüchten, ihrem Liebes- und Reifepotenzial wieder dem unteren Anfangs- und Endpunkt für diesen Achtjahres-Zyklus zu.

Da es das Pentagramm der Liebesgöttin Venus ist, die der Menschheit und dem Menschenplaneten als Morgenstern das Licht und als Abendstern Liebe & Weisheit als Frucht der Erfahrung bringt, kann die Quintessenz eigentlich nur aus einer gelebten allgemeinen Menschenliebe bestehen inklusive einer Erweiterung des bisher persönlichen Begriffs Familie auf die ganze Menschheit.
Die Spitze des Fünfsterns, der Kopf, das geistige Haupt zeigt das Bild einer Frau, die ins Kloster geht, die sich freiwillig, aus innerer Notwendigkeit heraus, von allen persönlichen und weltlichen Beziehungen löst, die den äußeren Freuden entsagt und sich den inneren Freuden zuwendet – im Schutze einer spirituellen Gemeinschaft. Ist diese Entsagung und Selbstüberwindung auch ein möglicher Schritt für die Menschheit als Ganzes? Dazu müssten die Menschen erst einmal reif sein, den sozialen und gesellschaftlichen SINN und WERT der geistigen Verwirklichung zu erkennen. Dazu sind lebendige Vorbilder nötig, Menschen, die sich mit ihrem ganzen Wesen und Sein und voller Hingabe dem inneren Weg widmen, die zwar in dieser Welt leben, jedoch ohne an sie gebunden zu sein. Es gibt sie bereits überall auf der Welt – doch sie stehen nicht wie die „Agitatorin“ auf dem Marktplatz, sie wollen niemanden bekehren. Sie sind einfach da.

Gestehen wir der Menschheit zuerst einmal den kleinen großen Schritt des Mitgefühls zu, mit dem sie sich selbst annehmen und lieben kann und im nächsten Schritt auch ihren Nächsten.

Vereinen und umarmen wir uns im Geiste der Freude:

Deine Zauber binden wieder,
was die Mode streng geteilt,
alle Menschen werden Brüder,
wo Dein sanfter Flügel weilt.
Seid umschlungen, Millionen!
Diesen Kuss der ganzen Welt!



Brilon, 5. Nov. 2010
Sundra Kanigowski

Bild: Der mensch in seiner wahren Umgebung (Aquarell)
(C) Sundra Kanigowski

Mittwoch, 27. Oktober 2010

29.10.10 Venus Konj. Sonne - mit vermehrtem Venusplasma


Bild: Werner Neuner: Venus Plasmaausstoß und kornkreis

Die Schwingungserhöhung auf der Erde ist in vollem Gange, erkennbar u. A. auch an der vermehrten Ausstoßung des Venusplasmas - eine Erhöhung um 60.000 % in den vergangenen 40 Jahren lt. Quelle von New Scientist 31.5.1997 basierend auf NASA-Daten).

Am Freitag, 29.10.10 wird aufgrund der unteren Konjunktion von VENUS und SONNE die Erdatmosphäre wieder mit einer Extra-Portion Venusplasma angereichert. Dieser dreitägige Beschuss (28. – 30.10.) mit venusischen Liebes-Ionen wird die alten Festplatten unserer Denk- und Gefühlssysteme verändern. Ob wir auch in der Lage sind, unser Verhalten und unsere Werte zu ändern, uns vom geldgierigen Materialisten in einen bedingslos Liebenden zu verwandeln, wird sich zeigen. Wir befinden uns weiterhin in einer Phase intensivster Transformationen.

Wir können uns in den Tagen bewusst diesen intensivierten Venusschwingungen aussetzen, uns in die Sonne setzen, Steine und Kristalle in der Sonne aufladen und am Körper tragen oder uns in der Meditation auf die ursprüngliche Einheit der Drei(Sonne-Venus-Erde) konzentrieren.

Bei einer unteren Venus-Konjunktion stehen Sonne-Venus-Erde stehen in einer Reihe - siehe folgender Link Phasen der Venus

Das Pentagramm der Venus am Himmel

Beobachtet man den Lauf der VENUS durch den Tierkreis, fallen ihre „Schleifen“ der Rückläufkeitsphasen auf, die innerhalb von 8 Jahren ein Fünfeck – ein Pentagramm ergeben. Von der Erde aus betrachtet wird die Venus alle 19 Monate rückläufig (es erscheint uns so wegen der unterschiedlichen Umlaufgeschwindigkeiten).

Innerhalb von 8 Jahren hat die Venus 5 Umläufe von jeweils 584 Tagen vollzogen.
In der Formel entsprechen 8 Erdenjahre 5 kompletten Venusdurchgängen (einschließlich der Rückläufigkeitsphase) – von der Erde aus zu beobachten:

8 x 365 Tage = 2920 Tage
5 x 584 Tage = 2920 Tage

Das Verhältnis von 5:3 (=1,666) entspricht dem Goldenen Schnitt (1,618). Im Tierkreis entspricht die Teilung des 360° Kreises durch die Zahl 5 dem schöpferischen Aspekt des Quintils von 72°, was für Dane Rudhyar auch der Grund war, den Tierkreis mit den Sabischen Symbolen in eine innere, inhaltliche Struktur von 5 x 3 x 24 Sequenzen zu strukturieren und zu verstehen.

Eine weitere Besonderheit ergibt sich bei den Venus-Konjunktionen: Etwa einmal pro Jahrhundert findet innerhalb von 8 Jahren ein doppelter VENUSTRANSIT statt, wenn nämlich die Venus direkt vor der Sonnenscheibe vorbeizieht. Und dieser doppelte Transit geschah /geschieht in unserem Jahrhundert in den Jahren 2004 und 2012. Wir befinden uns also in der Zeit zwischen diesen Transiten, die von starken Transformationen begleitet wird.

Ich habe nun die 5 Horoskope der fünf unteren Venus-Sonne-Konjunktionen vorliegen – ausgehend vom besonderen Venustransit am 8.6.2004. Hier der gegenwärtige Pentragramm-Zyklus:

1. Venustransit 8.6.2004
2. einfache Konj. 13.1.2006
3. einfache Konj. 18.8.2007
4. einfach Konj. 27.3.2009
5. einfache Konj. 29.10.2010

1. Venustransit am 6.6.2012

Mit dem noch folgenden Venustransit 2012 beginnt also ein neuer Fünfer-Zyklus der Venus. Soviel zur Technik.

Das Sabische Symbol für diesen Grad der SONNE-VENUS-Konjunktion
6° Skorpion:
Der Goldrausch zieht Menschen von ihrer Heimat fort.

Schlüssel: Die leidenschaftliche Suche nach neuen Werten, die in jeder Hinsicht ein reicheres leben versprechen.

Look at Mother Nature on the run in the 21st century… (Neil Young: after the goldrush).
Regieren Gold und Geld die Welt oder ist es die Liebe? Habsucht, Gier, Begierde sind eine verzerrte Form der reinen Liebesenergie, hinter der Furcht steht. Ist es in dieser Zeit unter diesen Bedingungen möglich und lebbar für uns, bedingungslose Liebe zu sein? Wir haben in dieser Zeit die Chance, uns nach neuen Werten umzusehen und uns nach ihnen zu richten, ihnen zu folgen.

Vielleicht ist es auch nicht gerade der „Goldrausch“, der uns aus Bekanntem und Vertrautem fortreißt, sondern es sind eher Träume, Ideale, Visionen, denen wir leidenschaftlich folgen und für die wir bereit sind, alles hinter uns zu lassen. In jeden Fall treibt uns die Sehnsucht nach noch intensiveren Erfahrungen und einer allumfassenden Einheit mit einem Menschen oder einer Gruppe von Menschen. Wir befinden uns hier im fixen Wasserzeichen Skorpion, wo es um den Aufbau von intensiven Gefühlsgemeinschaften und intensiven Gefühlsübereinstimmungen geht – bis zur Besessenheit und zum Fanatismus.

Wir alle - die Bewohner eines Planeten sind betroffen. Welchen Werten folgen wir? Und wohin? Flying Mother Nature’s silver seed to a new home in the sun?

Ich halte mich an meine Vision von der Einheit der Drei: Sonne - Venus – Erde. Und von der Einheit der anderen Drei: Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft. Was wir sein wollen, sind wir jetzt. Was wir sein können, sind wir jetzt. Was wir immer waren, sind wir jetzt.

In einer stillen Stunde werde ich mich den 5 Sabischen Symbolen des Venus-Pentagramms von 2004 - 2012 in einem separaten Artikel widmen.

Weitere Infos zu der vermehrten Venusseinstrahlung auf der Seite von Werner Neuner
sowie auf der Webseite Kristallmensch.net

im Auftrag von Venus Urania,
Sundra
;-)