Ein imponierendes, mächtiges dreifarbiges Energiebild, großräumig angeordnet um die Wesensmitte - eine fünfeckige Aspektfigur mit einer kritischen LÜCKE zwischen MOND und SATURN im kollektiven Bereich... für einige ein Abgrund, für andere der Einstieg in ihr Inneres... ein Tor zur Inkarnation oder Exkarnation, zur Involution und Evolution...
Ein starkes Streben nach Sicherheit und Erhaltung von substanziellen Werten und Energien für die Zukunft führt weiterhin zu anstrengenden und verlustreichen Kämpfen um die Ressourcen des Planeten. Ein wirtschaftlicher Krieg tobt um die besten Plätze. Ausbeutung der Schwächeren durch die Starken ist immer noch an der Tagesordnung - in internationalen, politischen wie in persönlichen Beziehungen. Doch der Evolutions-Plan für die Menschheit sieht etwas anderes vor. Ganzheitlich zeigt sich eine Fünfeckstruktur. Vier grüne Aspekte und die zwei blau-grünen YOD-Figuren, einmal mit Jupiter einmal mit Saturn an der Spitze, deuten auf größere Transformationen und Entwicklungsprozesse, durch die BEWUSSTSEIN gebildet wird - eine Chance für viele Menschen, die bis jetzt immer nur auf Hilfe und Schutz von außen gehofft haben.
Die Töne und Zeichen des Neuen Zeitalters sind nicht mehr zu überhören und zu übersehen. Konkurrenzverhalten und Ausbeuten von friedlichen und schwächeren Nationen oder Völkern sind Relikte eines tierischen Bewusstseins, des Menschen im Zeitalter des Geistes nicht würdig. Darum: Transformation goes on.
Die wirtschaftliche Krise hält an
Merkur/Neptun in den Fischen im Quadrat zu Jupiter in Zwillinge zeigt an, dass die wirtschaftlichen Krisen auf diesem Planeten anhalten, bis die "Großen" der Weltwirtschaft gelernt haben, auf globaler Ebene frei von Eigennutz gerecht und ökonomisch zu wirken. Solange ein Teil der Menschheit in Armut lebt, bringt der Wohlstand anderer Länder diesen kein Glück.
Erblast und Traumaaufarbeitung der Deutschen
Die JUPITER-Stellung auf 12° Zwillinge aktiviert die VENUS des Gründungshoroskops der BRD (23.5.1949), die sich im 9. Haus der Außenpolitik befindet. 12° Zwillinge ist ein sensibler Tierkreisgrad, der mit der Vergangenheit der Deutschen zusammenhängt und schon im Horoskop vom Kaiserreich und vom "Deutschen Reich" auftaucht. Darum empfängt diese Venus auch ein Quadrat vom rückläufigen Neptun 13° Waage aus dem 1. Haus. Das Vollmond-Horoskop habe ich diesmal für BERLIN berechnet mit einem AS von 13° Waage. PLUTO, die Transformationskraft - zugleich die Spitze vom roten Leistungs-Dreieck und auch vom blauen kleinen Talentdreieck - befindet sich in Konjunktion mit dem Deszendenten. Zusammen mit dem Quinkunx-Aspekt zum JUPITER zeigt dies für Deutschland eine schwere traumatische Erblast (Karma) aus dem letzten Weltkrieg, die aufgearbeitet werden muss - nicht mit dem Gewehr in der Hand, nicht mit Imponiergehabe oder durch Einmischung in die Angelegenheiten anderer Länder, sondern in aller Stille im eigenen Haus. In diesem Licht betrachtet richtet sich der Groll der Zyprer gegenwärtig auf die deutsche Staatsführung.
Das Sabische Symbol von 12° Zwillinge lautet:
"Ein Negermädchen kämpft um seine Unabhängigkeit in der Stadt."
Die Vollmond-Stellung auf 7° Waage fällt mit dem ASZENDENTEN der BRD (6° Waage) zusammen.
Was beim letzten FISCHE-NEUMOND mehr geahnt und gefühlt werden konnte, darf im hellen LICHT des WIDDER-VOLLMONDS klar erkannt und geschaut werden. Jeder erkenne selbst seine innere und äußere Lage wieder und auch die der Menschheit und ihreN Beziehungen zueinander im Bild der verschiedenen Staaten, Nationalitäten, Rassen und Kulturen.Im Licht des Vollmonds manifestieren sich die kardinalen, feurigen Widderkräfte mit der ganzen Kraft von 4 Planeten: Sonne, Mars, Uranus und Venus und bringen die notwendigen Transformationsprozesse in Gang - innen und außen - persönlich, national und global.
Schauen wir uns die Sabischen Symbole von SONNE und MOND an.
Sonne 7° Widder: "Einem Menschen gelingt es, sich in zwei Bereichen zugleich auszudrücken."
Wir befinden uns in der ersten Dekade des kämpferischen, feurigen Widder-Zeichens. Es gibt drei Entwicklungsstufen des Menschen, die Widder-Energie zu handhaben. Die niederste Stufe ist die körperliche MARS-Ebene: Angetrieben von flammender Begierde und leidenschaftlichem Verlangen verwickelt sich der Mensch in Kampf und Streit und kümmert sich nicht um die Auswirkungen und Folgen seines Handelns. Auf dieser Ebene will der Mensch andere beherrschen und reibt sich an den Widerständen auf. Die zweite Kategorie der Widdermenschen - der indogermanischen Arier - denkt erst nach, bevor sie handelt, wägt ab und bedenkt die Folgen ihres Handelns. Auf dieser Stufe wirkt die ausgleichende Kraft von MERKUR und diszipliniert das ungestüme Verlangen. Der Mensch findet duch Krisen und Konflikte zur Harmonie. Er geht kreativ mit den Gegensätzen um. Auf der höchsten Entwicklungsstufe haben wir das Bewusstsein des Magiers und Weisen, der im Einklang mit dem Willen Gottes oder dem Evolutionsplan handelt. Diese Menschen sind eins mit der SONNE, die ja im Widder erhöht ist, und manifestieren durch ihr Seelenpotenzial das LICHT und den göttlichen Plan auf diesem Planeten
Dieser Tierkreisgrad 7° Widder macht dem Menschen sein kreatives schöpferisches
Potenzial bewusst, das er als geistiges Erbe in sich trägt. Statt sich an den
Gegensätzen aufzureiben und die Diktatur des Guten wie die Diktatur des Bösen
auf irgendjemanden / irgendetwas zu projizieren, kann er statt nach außen auch
nach innen gehen und sich auf eine ganz andere Ebene begeben. Ein Jesus hat es
uns vorgelebt. Er hat als Mensch in dieser Welt gelebt, doch er war nicht von
dieser Welt, hat sich nicht mit ihr identifiziert: "Mein Reich ist nicht
von dieser Welt." Die Tür ist immer offen.
Die rohe, unmenschliche Kraft von MARS im Widder kommt durch das Licht der
Sonne ans Licht und wird von URANUS gezwungen, aus der alten Form zu mutieren. Für
Berserker-Verhalten unter den Menschen ist kein Raum mehr auf der Erde. Ein
mächtiger Konflikt breitet sich im einzelnen Menschen wie in der Gesellschaft
aus, zwischen der von Menschen gemachten Ordnung und der himmlischen,
kosmischen Ordnung, zwischen eigennützigem Verhalten und Mitmenschlichkeit.
Die Sonnenstellung des Vollmonds 7° Widder spricht hier die MERKUR-Ebene an, den Menschen als duales Wesen: Er ist zugleich Gottheit und Mensch, Geist und Materie, Mann und Frau, Himmel und Erde. Er ist von seinem Bewusstsein her der doppelgesichtige Janus (siehe Neumond-Blog), eine offene Tür, ein Zweikanal-System. Im Aspektbild zeigt sich dieses großartige Potenzial in der imposanten, raumausfüllenden "doppelten Ambivalenz-Figur". Auf einer niedrigen Entwicklungsstufe wird der Mensch nur eine Seite seines Potenzials leben und die andere auf das Du projizieren, es als "Führer" anhimmeln oder als "bösen Feind" bekämpfen.
Mond 7° Waage:
"Eine Henne füttert Küken und schützt
sie vor den Falken."
Auch hier geht es um den Antagonismus der Kräfte. Der Mensch hat die Wahl.
Er kann seine Stärke disziplinieren und veredeln, sie in den Dienst von etwas
Gutem stellen, die Schwächeren beschützen, unterstützen und für sie sorgen. Er
kann aber auch seine Macht und Stärke demonstrieren, indem er die Schwachen,
Wehrlosen und Friedfertigen beherrscht und vereinnahmt - so wie es heute in der
Wirtschaft und unter den Staatenbünden Brauch ist. Mit jeder neuen Handlung
setzen wir Energien frei, die sowohl konstruktiv als auch destruktiv wirken
können. Meine gute Absicht kann von anderen missverstanden oder gar als böse
interpretiert werden. Es ist eine Tatsache, dass Gewaltlosigkeit und Liebe die
Gegenkräfte auf den Plan rufen können: Gewalt und Hass. Es liegt in der Natur
des Falken, die Küken zu schlagen. Der Mensch kann jedoch den Falken zähmen und
statt der Natur freien Lauf zu lassen, seine Intelligenz anwenden.
Die SATURN-Stellung auf 11° im
Skorpion zeigt einen „Ertrinkenden, der gerettet wird“. So wie sich die Henne
um ihre Küken sorgt, ist die soziale Gruppe oder die Menschheit als Ganzes um die
Sicherheit jedes ihrer Teile besorgt. Nur mit dieser inneren Einstellung von
Liebe, Menschlichkeit und gegenseitiger Fürsorge füreinander können heute und
in naher Zukunft alle Menschen auf diesem Planeten überleben. Nur wenn es dem
Nachbarn und den anderen gut geht, können wir unseren Seelenfrieden finden.
Sternengrüße,
Sundra
http://www.sundra.eu/angebote-neu
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Dienstag, 26. März 2013
Frühlings-Vollmond 2013
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Samstag, 25. September 2010
23.09.10 Vollmond zur Tagundnachtgleiche

Die SONNE / MOND - Opposition (Vollmond) befindet sich exakt auf dem T-Quadrat der kardinalen Klimax - Konstellation ( siehe tags) auf 1° WIDDER / WAAGE im Quadrat zu Pluto und dem Nördl. Mondknoten. Es sind also 6 Planeten plus Mondknoten beteiligt in einem äußerst spannungsreichen Leistungsdreieck oder T-Quadrat: Mond-Jupiter-Uranus-Sonne-Saturn-Pluto. Ein Vollmond genau auf den kardinalen Punkten der Tagundnachtgleiche ist schon etwas Besonderes, Schönes, Starkes, Entscheidendes.
Die Vollmond-Stellung gleich auf dem ersten Grad von WIDDER / WAAGE bringt es mit sich, dass wir 28 Tage später einen zweiten Vollmond in diesem Zeichen haben: am 23. Oktober auf dem letzten Grad in Widder und Waage.
Das Wechselspiel von WIDDER und WAAGE erfahren wir bei jedem Neuanfang, bei jeder neuen Begegnung, jedem neuen Projekt, morgens beim Aufwachen und Aufstehen, beim Beginn einer Reise. Der Widder-Mond drängt zu Taten und zum Erobern des Unbekannten - die Waage-Sonne verzögert die Aktion, denkt erst mal über die Wirkung nach, wägt ab. Widder-Mond und Waage-Sonne sind ein weises Paar, das sich gegenseitig ergänzt und zu Ausgeglichenheit und Harmonie führt:
Tatenmensch (Macher) und Denker
spontanes Denken und abwägendes Denken - beide führen zum Handeln
Ichbezogenheit und Dubezogenheit
Aktivität und Passivität
Entschlossenheit und Unentschlossenheit
gewaltsame Veränderungen und friedliche Veränderungen
Offensive und Defensive
Herausforderung suchen und Vereinigung anstreben
Männlichkeit und Weiblichkeit (Androgynität)
"Wenn ihr reine Weisheit habt und ihr habt keine reinen Taten und verliert euch in ungestümem Tun, ohne auf die Ursache und Wirkung von Karma zu achten, werdet ihr weder euch selbst noch anderen von Nutzen sein, und sogar eure reine Weisheit wird scheitern. Solltet ihr reine Taten, aber keine Einsicht von der wesentlichen Leere aller Dinge haben, so wird es euch nicht möglich sein, euch selbst und anderen zu helfen, und eure reinen Taten werden sich in das Gegenteil verkehren. Wenn ihr nicht reine Weisheit und reine Taten vereinigt, werdet ihr unvermeidlich auf schlechte Pfade gelangen. Daher ist es notwendig, dass ihr beides lernt."
(DROM, tibet. Guru ca. 1000 n.Chr.)
Beiden Energien gemeinsam ist der Wunsch nach Harmonie, die Erweiterung des Horizonts, Kontaktfreude, Freiheitsliebe, Organisationstalent, die Desillusionierung der Welt und der Wunsch nach Karmavollendung. Ohne innere oder äußere Kämpfe, die zu Entscheidungen führen, geht es kaum ab. Dem Weisheitsdenken der Waage sollte eine weise Verwirklichung durch Taten (Widder) folgen. Dazu gibt PLUTO im Steinbock (an der Spitze des Leistungsdreiecks) hinreichend Gelegenheit.

Der MOND steht auf 1° im WIDDER, dem Punkt der Frühlings-Tagundnachtgleiche. Das Sabische Symbol dazu lautet:
Eine Frau ist aus dem Meer emporgestiegen. Eine Robbe umarmt sie.
Hier steigen neue Formen aus dem Meer des kollektiven Unbewussten (Fische-Energie) empor und damit auch innere Möglichkeiten, sich dieser Formen bewusst zu werden. Doch der Rückwärtssog des Alten, der gescheiterten Möglichkeit der Vergangenheit, ist genauso stark wie der Impuls zum Dasein und kann den Menschen jederzeit wieder ins Unbewusste oder in die Dunkelheit zurückziehen (die Robbe). Die Möglichkeit zu versagen und Erfolg zu haben ist gleich stark.
Jupter und Uranus stehen auf den beiden letzten Graden im Wasserzeichen FISCHE , imprägnieren das Alte mit dem Muster der neuen Offenbarung und Vision. Das Thema Energie und vor allem die Ölgewinnung verlangen nach einer gesunden Lösung, bevor diese beiden Planeten zum letzten Mal den Widder-Punkt passieren.
Die SONNE steht auf 1° WAAGE, dem Punkt der Herbst-Tagundnachtgleiche:
In einer Sammlung vollendeter Beispiele vieler verschiedener Lebensformen zeigt ein Schmetterling die Schönheit seiner Flügel; sein Leib ist durch einen dünnen Pfeil aufgespießt."

Mit der WAAGE beginnt das YIN-Prinzip wieder zuzunehmen, das Dunkle, die Kollektivkraft. Das Symbol sagt uns, wenn die Menschheit ein globales Ganzes werden will, hat sie zu lernen, in Übereinstimmung mit dem menschlichen Archetypus zu handeln. Dane Rudhyar schreibt dazu: "Die Aktion der Gruppe ist nötig, um das volle Potenzial der menschlichen Natur zu verwirklichen - man könnte auch sagen: die 'Idee', die Gott vom Menschen hatte. Umgekehrt, wenn die Menschheit erfolgreich sein soll, muss sie ihre Struktur und ihr Verhalten nach der göttlichen Idee ausrichten."
Der Pfeil erhält den Schmetterling in seinem vollkommenen Zustand und macht aus ihm einen Archetypen. Das ist die symbolische Transfiguration: Auf dem Verklärung wurde Jesus, der Menschensohn, "durchbohrt" von dem Strahl göttlichen Lichts und wurde zum Gottessohn - genau in dem Moment, wo er erfuhr, dass ihm die Kreuzigung bevorstand.
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