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Samstag, 2. Januar 2016

Papst öffnet die „heilige Pforte“ zum „heiligen Jahr“



Mythos und Realität durchdringen sich. Die verborgene Welt der Archetypen und Symbole offenbart sich auch in der Welt der Erscheinungen. Einer hat die notwendige Sehnsucht dieser Zeit verstanden und öffnet die „heilige Pforte“ zum Verborgenen, nennt es einen Akt der Barmherzigkeit, der auch die „Vergebung der Sünden“ beinhaltet. 

Weder eine Päpstin noch eine andere Muttergestalt öffnet einen Monat (Mond) nach dem Neumondsymbol vom 11.11. (20°Skorpion - s. Blogeintrag vom 29.11.2015) die beiden Flügeltüren einer „heiligen Pforte“. Es ist der Papst – ein Kirchenvater, eingesetzt von einer Institution namens „Mutter Kirche“. Interessant ist, dass diese Pforte im Vatikan zugemauert war und völlig überraschend vom Papst für ein „Heiliges Jahr“ geöffnet worden ist – nicht nur in Rom, sondern überall auf der ganzen Welt, in allen Wallfahrtskirchen, Kathedralen und Basiliken und für alle Gläubigen.

siehe www.tagesschau.de „Durch die Heilige Pforte ins Heilige Jahr“

und faz-Artikel „Zwischen Tür und Engel“ vom 8.12.2015

Was für ein Zeichen!
Wahrlich ein symbolischer Akt in einer Zeit großer Unruhe, Ängste und anhaltender Kriege.

Diese Pforte war und ist immer da – wie außen so auch innen. Jeder darf und mag in sich selbst diese Pforte öffnen, sein Leben und seinen Weg heilen und heiligen… ganz machen… die Gegensätze versöhnen und überschreiten… die Trennung zwischen der heiligen Lehre und dem profanen Alltag aufheben… zwischen Theorie und Praxis, zwischen sich selbst und dem anderen… Es bedeutet: Liebe als verbindendes Element wirken und Grenzen durchbrechen lassen… sich selbst und dem anderen verzeihen… barmherzig sein.

Liebe ist der Mittler, die beide Flügeltüren öffnet und die Flügelkraft entfaltet. Das Leben gewinnt eine neue Dimension. Alles wird leichter, fließender, wärmer und lockerer… Ja, zwischen Tür und Angel steht ein Engel, der große Mensch des Ursprungs. Der religiöse Mensch ist eine Tür, er ist eins mit dem Ursprung, lebt im Ursprung – zu allen Zeiten und unter allen Umständen.

Das bisher Unsichtbare wird sichtbar. Licht ist nicht nur Energie, sondern auch Welle und Erscheinung. Das Materielle ist heute nicht mehr wahr als einzige Realität. Das Zeitalter der Naturwissenschaften ist vorbei, vorbei die alte Welt mit ihren Gesetzmäßigkeiten. Auch Moral und Sittengesetze ändern sich. Das macht Angst. Die Menschen haben Sehnsucht nach dem Heiligen, sind auf der Suche nach ganzheitlichen Heilmethoden und Erkenntnissen, die sie heilen und ihre Vollständigkeit wieder erleben lässt. Wir befragen das I Ging, das Tarot… fast jeder kennt wieder sein Horoskop, kennt den Rhythmus der Sterne. Die verborgene Seite, das Ewige und Unbewusste hinter dem Schleier der Natur, kann nicht bewiesen und auch nicht für immer verdrängt werden. Die verborgene Welt des Geistes ist da, durchdringt unsere Welt und beweist sich selbst. Dem Menschen werden Visionen und Träume geschenkt, die sich bewahrheiten. Menschen werden plötzlich geheilt, begegnen ihren inneren Archetypen in der äußeren Welt, sie handeln unberechenbar oder verrückt, hören auf ihre innere Stimme.

Der Engel mit der Kraft des „L“
 
Der hebräische Name El, der meist mit „Gott“ übersetzt wird, enthält eine Richtungsangabe, die Anziehungskraft des Ursprünglichen zu sich selbst. El (geschrieben in Zahlen 1-30) meint eine Bewegung (30), die vom Ursprung in Gott (der Eins) ausgeht und immer die Verbindung mit dem Ursprung hat. Das hebräische El bezeichnet die Rückkehr einer Sache zu ihrem Ursprung.[1] Im Namen Gottes als El wird sowohl die Herkunft als auch die Richtung des Menschen zum Ursprung festgelegt. Der Mensch ist göttlichen Ursprungs – (w)er ist „wie Gott“ (MichaEl), er gleicht ihm (Adam, „Mensch“ heißt auch „ich gleiche“), er ist ewig, zeitlos, ein Licht des Ursprungs.

Jeder Engel (Malach) trägt die Verbindung mit dem Ursprung in sich, ist die manifestierte Kraft der Erfüllung (des Vollseins, Ganzseins). Ein Engel trägt alle Entfaltungsmöglichkeiten in sich, da er immer zu Gott führt. El meint die Bewegung „zu mir“. Und „Gott“ oder El ist das Gefühl der Rückkehr „zu mir“, zu dem, der ich bin und war und immer sein werde: Mensch des Ursprungs. Viele Engelnamen tragen die Endung el und verweisen damit auf die Flügelkraft des Aufstiegs zum Ursprung: Michael „Wer ist wie El?“ – Gabriel „Meine Kraft ist El“ – Uriel „Mein Licht ist El“ oder Raphael „ El heilt“…

Malach, Engel, heißt nicht nur „Bote“ sondern auch „tun“. Melachah (hebr.) ist Arbeit, Dienst, Aufgabe und Auftrag. Ich kenne aus dem Ruhrdeutschen noch den Ausdruck „Maloche“ für sehr schwere, körperliche Arbeit. Es reicht also nicht aus, im Besitz einer geistigen Flügelkraft zu sein – sie will auch angewendet und entfaltet sein!

Engel sind Boten und Gedanken Gottes – die Tiefenpsychologie nennt sie Archetypen (Urbilder, Ideen Gottes). Sie sind die Verbindung zwischen Gott im Zentrum (innen) und dem erscheinenden Menschen an der Peripherie (außen). Im Zentrum, dem „geballten Punkt“ oder Nullpunkt, ist alles gleichzeitig da, es erscheint oder auch nicht, es ist Potenzial und Sehnsucht, Quelle und Fluss, Gott und Mensch. Auch das Böse hat dort/hier seinen Platz – ist ge-richtet, recht gemacht. Es gibt keine Spannung der Gegensätze, keine Zeit und keine Kausalität, keinen Ersten und keinen Zweiten, kein Oben und kein Unten, kein Vorher und Nachher.

Gott als Vorstellung ist nichts anderes als eine Idealvorstellung von uns selbst: die Idee oder Manifestation von Unsterblichkeit, Güte und Liebe, das Ideal höchster Schöpferkraft und Harmonie oder auch Gott als Richter, der unser Leben und unsere Taten nach dem rechten Maß richtet.


Flügeltür, Flügelkraft und rechter Winkel

Im Hebräischen bedeutet Kanaf (20-50-80) sowohl Flügel als auch Ecke oder Winkel. Eine „Ecke machen" oder einen "rechten Winkel machen" bedeutet, eine vollkommene Wende oder Umkehr vollziehen, den Übergang in eine neue Dimension. Menschen erleben einen „Bewusstseinssprung“, ein Umschalten, das in der okkulten Literatur etwas geheimnisvoll auch das „Umstellen der Lichter“ genannt wird.[2] 

Flügel symbolisieren die unmögliche Möglichkeit des Menschen, sich in andere Dimensionen zu erheben. Der Mensch kann sich in jedem Moment entscheiden, eine andere Richtung einzuschlagen, eine Flügeltür zum Verborgenen in der Mitte aufzustoßen, die beiden Seiten des Vorhangs aufzuziehen und sich von dem ziehen zu lassen, was sich ihm in Freude schenkt. Kann er die Liebe nicht fassen, die ihm dort als heißer Wind des Ursprungs entgegenweht, wird er sie als Leid erfahren.

Der 90°-Winkel ist ein bedeutendes und uraltes Winkelmaß. Als rechter Winkel zeigt er das rechte Maß an. Man findet das Winkelmaß in Bildern und Symbolen der meisten alten Kulturen abgebildet; Zirkel und Winkelmaß sind das Handwerkszeug aller schöpferisch tätigen Götter und Menschen – siehe Abb. Wikipedia vom chinesischen mythischen Zwillingsmenschen der Urzeit: dem Magier Fu-Xi und seiner göttlichen Partnerin Nü Gua, er mit dem rechten Winkel als Emblem, sie mit dem Zirkel.
Die Handhabung des 90°-Winkels und des Buchstabens L (mit den beiden Schenkeln des rechten Winkels) sollen ein Vermächtnis unserer "Älteren Brüder" (Elder Brothers), den ELs sein, die mit Hilfe des rechten Winkels Materie – Energie – Raum –  Zeit überwinden konnten (englisch M-E-S-T matter-energy-space-time). Sie „machten eine Biege" oder einen rechten Winkel, d.h. sie vollzogen im Bewusstsein einen 90° Grad-shift, verließen unser vierdimensionales Sonnensystem und "stiegen auf" ins so genannte Theta-Universum reiner Gedankenkraft. (siehe Buch "Geheimnis der Anden" von Brother Philip, von mir übersetzt 1982).

Ja, zwischen Tür und Angel (angle, Winkel) steht der Mensch als Engel – der Mensch des Ursprungs, der selbst die „Tür“ ist, durch die er hindurch muss…. Er hat die Möglichkeit, sich über sein kleines persönliches Ich zu erheben und seine transzendente Flügelkraft, sein göttliches Potenzial, zu entfalten. Heilige Pforten werden symbolisch geöffnet… die zwei Seiten des Vorhangs werden aufgezogen… ein Heiliges Jahr wird ausgerufen, jenseits der Zeit. Vielleicht ist dieser Papst ja der letzte, der für Mutter Kirche herhalten und den Pontifex spielen darf… Vielleicht kann sich der Mensch ja wieder auf die göttliche Ursprungskraft in sich selbst verlassen… alle organisierten Religionen und Glaubensformen hinter sich lassen und sich einzig auf die Essenz, das Grundlegende einigen: die Liebe.

Die Zersplitterung der organisierten Religionen entspricht der Zersplitterung des ganzen Menschen. Die Worte Angel, Engel und Winkel (angle) sind verwandt. Zum Öffnen der Tür werden Angeln benötigt. Und Engel sein heißt beflügelt sein, die Möglichkeit des Aufstiegs in sich tragen.

Innere und äußere Welt sind eins. Das Herz als ein Symbol der Menschenliebe ist die offene Tür, durch die Liebe ein- und ausströmen kann. Alles, was wir auf ein Außen, auf die Welt und „die Anderen“ projizieren, ist in uns und gehört zu uns – auch Mörder, Gewalttäter und Terroristen. Jeder ist Opfer und Täter. Einer kann seine Schandtaten gut verbergen, ein anderer muss sie zeigen. Wir können dieses Andere, den Schatten, nicht aus unserem Leben aussperren, schon gar nicht 'um des lieben Friedens willen'. Er gehört dazu. Von ihm werden wir ge-richtet. Es gibt keine absoluten Gegensätze. Das Eine ist immer im Anderen enthalten. Eine heile Welt gibt es nur im Doppelpack - zusammen mit dem Unheil.


Die heilige Notwendigkeit der Zurücknahme von Projektionen sowie der Wahrnehmung des Ganzen wird freiwillig und gerne vom Menschen des Ursprungs (Adam Kadmon) erfüllt, der sich seiner Flügelkraft und der Möglichkeit des Sich-selbst-Überschreitens bewusst ist.

Ich wünsche uns ein heiliges Jahr und noch ein paar inspirierte Raunächte,
sundra


P.S. Dieser fertig geschriebene Blogeintrag wurde aufgrund von Krankheit für ein paar Wochen vergessen und erst jetzt wieder entdeckt. Die Symbolik ist weiterhin aktuell, da zeitlos.


[1] Friedrich Weinreb „Die Symbolik der Bibelsprache“, Origo Verlag
[2] siehe Gustav Meyrink „Das grüne Gesicht“

Mittwoch, 25. März 2015

Horoskop Flugzeugabsturz 24.3.15 10.53 h


Ich habe den Zeitpunkt 10.53 Uhr MEZ für den Absturz gewählt. Ort: Seyne/F

Drei oder vier Minuten vor diesem Zeitpunkt muss eine Entscheidung getroffen worden sein (von wem, ist noch unklar) - beim Übergang von 30° Zwillinge auf 1° Krebs: ein Wechsel der Zugehörigkeit, die Seiten wurden gewchselt... ein point of no return ist erreicht... eine andere Zuständigkeit wird wirksam


Aszendent

AS 2° Krebs „Ein Mann schwebt auf einem fliegenden Teppich über einem weiten Land“.

Das Aspektfigur ist zweifarbig, blau-rot, und zeigt die Schwankung zwischen Aktivität (rot) und Passivität/Trägheit (blau), zwischen Spannung (rot) und Entspannung (blau).
Wir sehen eine symmetrische, sehr dynamische Strichfigur aus zwei Trigonen (blau) und zwei Quadraten (rot), wobei das linke und das rechte Quadrat durch ein Sextil verbunden sind. Diese fünf Aspekte ergeben das symmetrische Bild von zwei Flügeln – das jedoch auf der rechten Seite massiv Druck bekommt oder auf ein Hindernis stößt: Das Uranus-Pluto-Quadrat fährt – ausgelöst durch Merkur/Chiron – wie ein Blitz in den rechten Flügel ein und zerstört auch die Ruhe im Inneren. Es scheint sich um ein Kommunikationsproblem zu handeln.

Die beiden nach außen zeigenden Quadrate zeugen von Kraft, Spannung und sehr großem Druck (Luftdruck?). Auf der linken Seite die Unterschätzung des Problems, die mangelnde Sicherheit und Verantwortung (Venus-Jupiter), auf der rechten Seite die tiefe Verunsicherung, Depression, Unklarheit, das Nebulöse, kein Durchblick (Saturn-Neptun). Dazu die „verletzte“ oder zerstörte Kommunikation (Chiron/Merkur). Es besteht kein Kontakt mehr mit dem Boden und der Außenwelt.

Der Aszendent zeigt das Bild des fliegenden Teppichs mit einem Mann darauf. Negativ kann es sich um „hoch fliegende Träume“ oder ein hochfliegendes Projekt handeln, das den Bezug zur Realität verloren hat. Auf dem Teppich bleiben heißt, sich an die Tatsachen zu halten, nicht abzuschweifen oder zu übertreiben. Ein Teppich ist eine feste Grundlage – ein Flugzeug ist es nicht. Wer als Passagier in ein Flugzeug einsteigt, unterliegt der Fremdbestimmung. Er steuert kein individuelles Ziel an, sondern ein vorgegebenes kollektives Ziel. Und er sitzt mit vielen in einem "Boot" (auf einem Teppich), das verschiedenen fremden, unbekannten Einflüssen ausgesetzt ist: den Wetterbedingungen, dem gesundheitlichen Zustand des Steuermanns und inwieweit dieser den Anweisungen seiner Vorgestzten folgt und ihren Willen ausführt.
Was hat „den Mann“ in diesem Symbol veranlasst, diese Art der Fortbewegung zu wählen. Sitzt er entspannt auf dem Teppich und genießt den großen Überblick oder steht er unter irgendeinem Druck (siehe Aspektbild) von innen oder außen, ist rastlos suchend unterwegs oder will nur so schnell wie möglich irgendwohin kommen?

Wir wissen nun, es ist der Moment eines sinkenden und abstürzenden Flugzeugs aus sehr großer Höhe. Es zerschellt an einem Felsplateau mit dem Namen „Drei Bistümer“.
Die ganze Welt schaut von oben auf diesen Absturzplatz mitten in den Bergen. Die ganze Welt fühlt und leidet mit den Hinterbliebenen.
Und was, wenn die beiden unaspektierten Planeten (Mond und Mars) den unbewussten Willen, die unbewusst gesteuerte Triebkraft eines Einzelnen darstellen, der einfach einen Hebel umschaltet und die Richtung wechselt - wie es bei 0° Krebs, dem point of no return - geschehen kann?
Bewusst oder unbewusst ist in diesem FALL unerheblich, denn Tatsache ist der FALL und damit der Absturz. Tatsache ist ein Schock, der hoffentlich heilsam ist und die notwendigen Wandlungen in die Wege leitet. Und Tatsache ist viel Leid und Trauer, bei vielen noch mehr Unsicherheit und Angst.

Nachtrag 27.3.15 - Stand der neuesten Erkenntnisse: Der zur Depression neigende Co-Pilot, der eigentlich für den Absturztag krank geschrieben war, hat sich allein im Cockpit befunden und "bewusst" den Sinkflug und damit den Absturz herbeigeführt.


Horoskop Flugzeugabsturz am 24.3.2015 in Frankreich

Offiziell sollte der Flug Nr. 4U9525 von Germanwings um 9:35 Uhr ab Barcelona starten. Er verspätete sich aber und startete erst um 10.01 Uhr.
Das Horoskop von 9.35 Uhr kann die möglichen Ursachen für diese Verspätung anzeigen.
Hier ist das Horoskop des verhinderten Abflugs um 9:35 Uhr.


Es fällt gleich auf, dass SATURN am Deszendenten steht. Der Löwe-Jupiter steht nahe am IC. Beim Untersuchen des Tiekreisgrades 13° Löwe stelle ich fest, dass bei dieser Jupiterstellung die CONCORDE am 25.7.2000 in Paris abgestürzt ist. Weiterhin fällt auf, dass zwei Planeten ohne Aspekte sind und damit eine labile, gefährliche Größe anzeigen: Mars im Widder und Mond im Stier (Mond-Saturn-Opposition = 7°36'; ich arbeite mit einem Orbis von bis zu 7°).


Der Aszendent, die Anlage, zeigt das zur Verfügung stehende Potenzial, um das es geht:
Das Sabische Symbol dazu heißt:
AS 5° Zwillinge „Eine revolutionäre Zeitung ruft zum Handeln auf“:
Es ist eine Aufforderung zur notwendigen Veränderung. Die Zeit ist reif dafür ("Zeit-Schrift"). Es liegt ein noch unverwirklichtes, explosives Potenzial bereit - zurückgedrängte Gefühle, Triebe, Aggressionen, mit denen sich der Mensch auseinandersetzen muss. Im Inneren herrscht ein Zustand wie vor einer Revolution. Es besteht ein Zwang zu handeln und den bestehenden Status quo anzugreifen. Was zu starr an Formen und Konventionen gebunden ist, neigt dazu, eines Tages in die Formlosigkeit zu explodieren. So geschieht es bei einer Revolution, bei einer Psychose oder auch beim Rückzug nach innen in einen mystischen Zustand, wo das Denken plötzlich transparent wird (explodiert) und das Wirkliche durchscheinen lässt.
Wohin führt dieses umstürzlerische Potenzial des Unbewussten?

DS / Saturn 5° Schütze: „Eine alte Eule sitzt allein auf dem Ast eines großen Baumes“
Ein Symbol der Weisheit und der klaren, alles durchdringenden Wahrnehmung – auch der unbewussten Faktoren und Wirkweisen. Hier ist es Weisheit, sich zurückzuhalten und nicht zu fliegen, sondern genau hinzuschauen - mit einem Ganzheitsblick.
SATURN auf dem Deszendenten 5° Schütze verhindert den Start. Was steckt dahinter? Saturn kommt aus dem 8. Haus der notwendigen Krisen und Wandlungen, in denen sich ein Einzelner, ein Unternehmen, ein System befindet.

Saturn steht drei Jahre im Feuerzeichen Schütze: Der Vorstellung vom wirtschaftlichen Wachstum wird in den nächsten Monaten der Riegel vorgeschoben bzw. die Vorstellung wird als Illusion enttarnt. Für Wirtschaft und Finanzwelt verheißt Saturn nichts Gutes, denn Saturn in Schütze wird wohl endlich die Lüge vom materiellen Wachstum platzen lassen. Es wird vorläufig nix mehr mit Risiken eingehen, Spekulieren…  Die Lust auf Fernreisen dürfte in der nächstenZeit ebenfalls abklingen …Auch "deutsche Flügel" und Flüge müssen immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. 
Schütze ist ein Feuerzeichen der höheren und geistigen Bildung, Ideale und Visionen, der Wahrheit, Gerechtigkeit und Lehrtätigkeit. Hier sollte es keine Alleingänge und allmächtigen egomanischen Höhenflüge geben. Alle, die nach höherer oder geistiger Erkenntnis streben, wirken zusammen, bereichern sich gegenseitig mit ihren Erfahrungen, streben nach Weisheit und Synthese zum Wohl des Ganzen. Konkurrenzgeist ist hier fehl am Platz. Eher Kameradschaft und der Wille zur Synthese.

Das langjährige Quadrat zwischen Pluto und Uranus, das seit 2010 aktiv ist und mit großen Umbrüchen und Wandlungen aufwartet, ist vor ein paar Tagen, am 17.3.2015, zum letzten Mal exakt geworden und holt damit zum letzten Schlag aus. Die innere Spannung ist auf dem Höhepunkt und auch auf dem Schlusspunkt. Die SONNENFINSTERNIS vom 20.3.15 setzte diesen Schlusspunkt und bezeichnet das Ende eines großen Zyklus. Sie ereignete sich auf 30° in den Fischen, dem letzten Grad im Tierkreis. Ihre verdunkelnde Energie hält ca. 6 Monate an. Ihre Botschaft für die Menschheit lautet, jeder möge mit diesem abschließenden Zyklus seine transzendenten, ewigen Anlagen zur Entfaltung bringen. Der in uns liegende Same für dieses Potenzial sollte als Vision für den neuen Zyklus angesehen werden. Einen Tag später tritt die Sonne in den WIDDER, setzt den Impuls für das neue Sonnenjahr und heizt die innere Anspannung weiter auf. Der aggressive Mars ist im Widder in seinem eigenen Zeichen. Wir sehen weltweit, er will unbedingt Krieg führen, dominieren und erobern. Machtansprüche, Putschversuche, Aggression, Terror und Gewaltanschläge sind seit langem an der Tagesordnung

Saturn Quadrat Neptun - die "Sündenbock-Konstellation"
Der Schütze-Saturn hat ein Quadrat zum Neptun in den Fischen. Hier fehlt der Durchblick. Es wird im Trüben gefischt, auf Deubel komm raus gelogen und hinters Licht geführt. Weltweit herrscht die "Allgemeine Verunsicherung" und Unklarheit, die in den nächsten Monaten noch zunimmt und bis November 2015 anhält. Es handelt sich nicht nur um ein wirtschaftliches Tief, sondern vor allem um ein "seelisches Tief" mit einer Disposition zu Ängsten, Depressionen und Panikattacken. Bei der Konstellation Saturn-Neptun geht es um eine Entgiftung und Reinigung des kollketiven Unbewussten, die viele Menschen weltweit in die Depression führen kann. Unzulänglichkeits- und Schuldgefühle und Zweifel kommen hoch, dazu vermehrte wirtschafliche Niederlagen und Konkurse aufgrund einer Über- oder Unterschätzung. Es ist eine Konstellation der Täuschung und Lüge, der Schuldgefühle und der Abladung des eigenen verdrängten Materials auf einen "Sündenbock". Der Sündenbock übernimmt dann die für die Gemeinschaft zuständige Problematik der Erkrankung und geht ein, da er sich nicht dagegen wehren kann. Der Sündenbock übernimmt immer sämtliche Schicksale und das Unglück aller anderen. Er übernimmt den Untergang der andern.

Neptun hoch oben im 10. Haus der Bestimmung hat als Sabisches Symbol 9° Fische und zeigt einen "Jockey, der sein Pferd zu Höchstleistungen anspornt, um seine Konkurrenten zu überholen". Also auch hier: ein Zu-hoch-hinaus-Wollen, vielleicht mit German Wings?  Dazu die Vorstellung, der größte, schnellste und höchste sein zu wollen .... dazu der laxe Umgang mit dem Thema Sicherheit. Der Konkurrenzgeist verhindert das klare Sehen. Er setzt Menschen unter Druck. Irgendetwas wird übersehen. Vielleicht geht es um den rechten Zeitpunkt für den Ausstieg oder fürs Kürzertreten?

Was sagt das Venus Quadrat Jupiter?
MOND und VENUS befinden sich im Zeichen Stier (materielle Sicherheit). Das Thema SICHERHEIT weist Mängel und Schwächen auf. Die Verantwortlichen haben ein falsches Bild vom tatsächlichen Istzustand, haben möglicherweise überhöhte Ansprüche oder ein übertriebenes Geltungs- und Machtbedürfnis (Jupiter Löwe) nach einer Vorrangstellung auf dem Markt der Fernreiseflüge. Venus im Stier Quadrat Jupiter zeigt mangelndes Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein, auch Imagedenken, Angeberei und Standesdünkel. Das Quadrat zeigt auf jeden Fall einen sehr leichtsinnigen Umgang mit den Themen Sicherheit, Schutz und Verantwortung für Menschenleben. … Oder es sind persönliche Interessen im Spiel, die den Blick für die eigenen Pflichten verstellen. 

Nachfolgend das Horoskop des tatsächlichen Abflugs um 10.01 h ab Barcelona.



Mond und Mars bleiben weiterhin ohne Aspekte - ein seelisches Potenzial (an Gefühlen) und ein aggressives Potenzial, die keine Ausdrucksmöglichkeit finden. Saturn ist ins 6. Haus abgetaucht und bildet zusammen mit Jupiter das einzige Gegengewicht zu den anderen Planeten über dem Horizont, die alle hoch hinaus wollen. Jupiter und Saturn ziehen herunter.
Niemand kommt am Bestimmungsort Düsseldorf an.
Die Herrscher vom 10., vom 11. und vom 12. Haus bleiben im IV. Quadranten und auch der Herr des Aszendenten - Merkur - kommt nicht in die Zeit, sondern verbirgt sich zwischen den Falten der Zeit.

In einem Geburtshoroskop zeigt der IV. Quadrantdie überpersönlichen, transzendenten Anlagen des Menschen, solche, die zu seinem "Selbst" gehören, die ihn schon vor seiner Geburt beeinflusst haben. In diesem Bereich finden wir auch die Bedeutung, die unser Leben für andere Menschen oder die ganze Menschheit hat und unseren ureigensten Beitrag für das Wohl des Ganzen.
Auch im Ereignishoroskop geht es bei Planeten des IV. Quadranten um Anlagen und Themen, die die ganze Menschheit betreffen und deren Ursachen weit in die Vergangenheit und auch in das größere Umfeld führen. Es geht um die Faktoren, die dazu beigetragen haben, dass dieses Flugzeug mit 160 Menschen an Bord abgestürzt ist. Und es geht um die Bedeutung, die dieses Ereignis für uns hat, für jeden Einzelnen und für die Menschheit als Ganzes. Welchen Sinn geben wir diesem Ereignis?

Der Aszendent befindet sich auf 12° Zwillinge:
"Ein farbiges Mädchen kämpft um seine Unabhängigkeit in der Stadt"
Dane Rudhyar schreibt hierzu, dass es um die Befreiung von der Gespenstern der Vergangenheit geht. Das Thema der rassischen Vorurteile kann auch auf kollektive soziale Muster und auf Gruppenkarma bezogen werden. Selbst wenn die Gleichheit aller Menschen in den Menschenrechten gesetzlich verankert sind, schleppt jeder von uns immer noch seine alten, mit Ängsten und Vorurteilen beladenen Vorstellungen und Bilder mit sich herum. Wir hängen an den alten Selbstbildern, an unseren Privilegien und unserem Besitz. Wir hängen an Meinungen, Gedanken und Erwartungen.
Doch in dieser Zeit eines neuen Anfangs MUSS DAS ALTE zurückgelassen werden. Jeder Mensch und die ganze Menschheit müssen sich von der Vergangenheit befreien.

Sind diese Menschen aus dem geflügelten motherwomb ein Opfer unseres Wachstumswahns geworden? Ein Opfer unserer Vorstellung von "immer schneller... immer höher ... immer größer"?
Wurden diese Menschen zu Opfern, damit ein Einzelner oder eine Gesellschaft oder wir alle unsere wachsenden Flügel erproben können?

Brauchen wir für die BEFREIUNG vom Alten die OPFER SO VIELER MENSCHEN aus Kriegen, Katastrophen, Atomunfällen und Verkehrsunfällen? Der Mensch hat aus den vielen Kriegen und den unzähligen Toten gar nichts gelernt. Er macht so weiter wie bisher. Es sind immer nur wenige, die das äußere Geschehen hinterfragen und nach dem Sinn fragen. Es sind wenige, die AUSSTEIGEN aus dem kollektiven Wahnfahrzeug und lieber zufuß gehen.

MERKUR, Herr des Aszendenten, steht im 10. Haus der Bestimmung unter starkem Neptun-Einfluss und in Konjunktion mit dem Heiler-Archetyp CHIRON.


MERKUR 18° Fische: „In einem gigantischen Zelt werden Dorfbewohner Zeugen einer aufsehenerregenden Vorstellung“ – 
Schauen wir auf die öffentlichen Bilder von dem Unfallort in den französischen Alpen. Um wessen Vorstellung oder Selbstdarstellung geht es hier? Was ist zu sehen: Ein Trümmerhaufen und eine trauernde Menschheit. Sieht es so aus, wenn eine Vorstellung am Boden der Tatsachen zerschellt? Brauchen wir dieses Bild, um in die Realität zu kommen?

Was sagt Chiron, der verletzte Heiler, im Haus der Bestimmung?
CHIRON 19° Fische = „Ein Meister unterrichtet seinen Schüler“
Ich komme zurück auf die Frage: Was hat der Mensch aus den ganzen tragischen Kriegen und den unzähligen Toten gelernt?
Diese Konstellation zeigt, dass wir alle immer noch Schüler in dieser Planetenschule sind und dass uns ein Ereignis wie dieses eine heilsame Erfahrung sein kann. Jeder Mensch ist mit einem Potenzial ausgerüstet, das ihn zu einer abgerundeten Persönlichkeit macht. Jeder wählt seinen Weg und entscheidet, wem oder was er folgt. Jeden Tag aufs Neue. Hört er auf die innere Stimme und seinen inneren Meister oder folgt er den Versprechungen aus Werbung, Politik und Wirtschaft? Bildet er sich eigene Ansichten oder folgt er nichtssagenden Lehrsätzen und Vorstellungen, lässt sich von den Medien blenden oder gar nur unterhalten?
In jedem Augenblick ist es möglich, den eigenen Weg zu gehen, sein Schicksal in die Hand zu nehmen und Kraft und Wissen aus geistigen Ebenen anzuzapfen.