EX - PAN - VISION

DIE KUNST ALLES SEIN ZU LASSEN
SABISCHE SYMBOLE
SYMBOLSPRACHE
ASTRO-ORAKEL
ASTRO-SCHAU
EX-PAN-SION
TRÄUME
VISION
MUSIK
TAO
OM

kunst(ett)sundra.eu

Posts mit dem Label Steinbock werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Steinbock werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 7. Juli 2011

Edelsteine

Meine Edelsteinbilder
(Öl auf Papier)

 
Der Chalzedon (Steinbock-Energie)

Im Chalzedon ist das auf und ab flutende Pflanzenleben der lemurischen Epoche der Erdentwicklung Mineral geworden, das einst als ätherische Kieselsubstanz von der Sonne her in die Eiweißatmosphäre der Erde hereinkam. Der Chalzedon repräsentiert in höchstem Maße strukturell und auch substanziell den Mutterzustand der pflanzenmineralischen Vorwelt.

Das Himmelblau des Chalzedons ist überirdisch, von Licht getragen. Die seelische Entwicklung geht von der Überwindung des Dunklen zum Hellen hin, aus dem Vergangenen in das Zukünftige hinein, bei dauernder Durchlichtung. Der wahre Mut, der beim dunklen Blau (z.B. dem Saphir) durch Zurückhaltung, Schweigen und Stille entsteht, erstarkt mit der Durchlichtung zum hellen Blau, wird frei und verströmt nach außen, ist ganz da.

Im Chalzedon verborgen liegt der Mut, Neues zu wagen, das es noch nicht gibt, über den eigenen Schatten zu springen, etwas Unbekanntes zu entdecken, zu ergreifen und zu bearbeiten. So wird das Vergangene tragfähig für die Zukunft. Von den 12 Edelsteinen des „Himmlischen Jerusalem“ verkörpert der Chalzedon die zukünftige Steinbock-Energie.



   
Der Chrysolith (Jungfrau-Energie)

Dieser goldgelbe Stein (gr. chrysos und lithos), ein magnesiumreicher Olivin, gehört wie alle Grünsteine und Edelsteinmineralien (Nephrit, Jade, Vesuvian und auch der Diamant) dem früheren Sonnenzustand der Erde an. In ihm ist der pflanzliche Lebensprozess mineralisiert, als Sonne und Erde noch in einer Einheit verbunden waren und die Mineralpflanzen das Ergebnis der inneren Sonneneinwirkung waren.

Eine Kombination von pflanzlichem, irdischem Grün mit dem Goldton der Sonne verspricht eine angenehme Wechselbeziehung von Aktivität und Zurückhaltung, so wie es an der Beziehung zwischen Erde und Sonne zu beobachten ist. Durch ihre jährliche Eigendrehung zeigt sich die Erde der Sonne, stellt ihr Eigenleben der Sonne zur Verfügung, zieht sich auch wieder von ihr zurück. Ebenso verhält sich die Sonne. Ähnliches vollbringt das menschliche Auge: Es kann sich im Hinblicken nach Außen verströmen und ebenso die Lider senken und alles Ichhafte zurücknehmen. Im Chrysolith zeigt sich die Seelentugend echter Höflichkeit, z.B. den eigenen Willen dahingehend einzusetzen, einem anderen (und dessen Willen) den Vortritt zu lassen, zuvorkommend zu sein.

Im Chrysolith zeigt sich die geläuterte irdische Jungfrau-Energie: ins Wesen eingegangene Höflichkeit oder Zuvorkommendheit als Herzenstakt. Hat die Menschheit / der Mensch dieses Seelenstadium erreicht, wird es zwischen Wesen und Welten keinen Unterschied mehr geben, das eine trägt das andere.

Das Auge ist der Leuchter deines Leibes. Ist nun dein Auge gleichmäßig klar, so wird dein ganzer Leib durchlichtet sein. Ist aber dein Auge trübe, so wird dein ganzer Leib finster sein.
(Matth. 6, Vers 22-23)


 Der Granat(Löwe-Energie)

Auch der der Granat (von lat. granum, Korn) entstammt der Sonnenstufe der Erde. Die Alten nannten in Karfunkelstein. Als Farbe ist er das Liebe tragende Herzblut, also geläutertes und leidenschaftsloses menschliches Blut. Blut ist der Erzeuger, Vermittler und Vernichter seiner selbst. Als Träger des Lebens erzeugt das Blut Wärme, vermittelt zwischen Körper und Seele, gilt als Karmaempfänger und Vermittler zwischen Atem und Sinneswahrnehmungen. Das Blut ist in der Lage, sich im menschlichen Organismus in einer feinen Weise zu vergeistigen („Blut ist ein ganz besonderer Saft“). Blut ist Materie und Geist in einem.

Bei Angst hört das lebendige Pulsieren und Strömen des Blutes auf, es „stockt“ oder „gefriert einem das Blut in den Adern“. Angst – als Nichtübereinstimmung des Menschen mit sich selbst, als Verlust der eigenen Geistigkeit – ist die größte Blutkrankheit. Die typische Struktur der Granatkristalle ist die eines Dodekaeders (Zwölfflächners). Der Pentagondodekaeder ist der fünfte Platonische Körper in der ausgewogenen Mittelposition und steht für den universellen Geist, für ätherische, geistige Energie, für das Eine göttliche Atom und das Lichtgitternetz, das unsere Erde umspannt.

Wendet sich der Menschengeist freiwillig dem Weltengeist zu (in Denken und Wollen), wird ihm die Entängstigung seines Blutes zuteil. Denn wo Liebe ist, kann keine Angst sein. In der geistigen Zukunft kennt der Mensch keine Angst mehr und trägt in sich den Mut, aus reiner Geisteskraft aufzuleuchten.





 Sarder, aufgeschnitten (Waage-Energie)

Der Sarder (persich serd, gelbrot) gehört zu den Achaten und Chalzedonarten, bei denen die verschiedenen Arten von Kieselsäure in wechselnden Schichten und Lagen angeordnet sind, die sich auch farblich voneinander unterscheiden. Manchmal werden die Achate „Mütter des Bergkristalls“ genannt, da ihnen oft die größten und schönsten Bergkristalle oder Amethyste aufsitzen. Die rötliche Schicht zeigt seine Verwandtschaft mit dem Karneol, die weißliche Nachbarschicht gehört zum Chalzedon-Bereich.

Die Sarder-Karneol-Bildung soll in der alten Phase der Pflanzentiere und Mineralpflanzen entstanden sein, woraus sich später das Mineralreich, die Pflanzenwelt und das Tierreich mit niederen Arten entwickelt haben soll. Entsprechend dazu hat sich beim Menschen der Haut- bzw. Tastsinn ausgebildet. Als Seelenkraft entspricht diese Mineralstufe einer ruhigen Gelassenheit, einer vollkommenen Übereinstimmung der Seele mit ihrem eigenen Sein und Wesen und ihrem Dasein in der Welt.

Die früheren Gemmenschneider haben die Zweifarbigkeit von Rotbraun und Weiß des Sarders benutzt, um das Bild oder Porträt eines Menschen in der rötlichen Farbe vor dem weißen Chalzedon-Hintergrund anzufertigen, um so die Harmonie des inneren Wesens mit der äußeren Gestalt zu zeigen.  In dieser Farbschwingung von Rot und Weiß schwingt auch die Harmonie von Körper-Seele-Geist, die sich gegenseitig durchdringen. Das Geistige (Weiß) wird beseelt (Rot), das Seelische (Rot) durchgeistigt (Weiß) – im Körper, die volle Übereinstimmung mit sich selbst, das heißt, die Bejahung des eigenen wie des fremden Wesens.

Quellenmaterial:
Friedrich Benesch "Apokalypse, Die Verwandlung der Erde -
Eine okkulte Mineralogie", Urachhaus 1981

Donnerstag, 3. März 2011

4.3.2011 Neumond in den Fischen


4. März 2011 21:47 Uhr für Kassel / Brilon
Sonne/Mond auf 13°55’ in Fische

Wir sehen ein kleines Aspektbild (2 kleine Lern-Dreiecke) mit einer Planetenballung im Zeichen Fische. Die Neumond-Konstellation befindet sich mitten im Zeichen Fische und exakt in der Halbsumme von vier Planeten – Mars/Merkur und Uranus/Neptun. Ein langer grüner Aspekt (Quinkunx = „großer Denkschritt“) führt von Sonne/Mond zu Saturn in der Waage.

Aufgrund einer starken inneren Unruhe, Unsicherheit und Unzufriedenheit mit der äußeren Situation entstehen wiederholt und permanent Konfliktsituationen, die eine Entscheidung erfordern. Die Ursache des Konflikts sind ins Unbewusste verdrängte Energien oder auf der kollektiven Ebene verdrängte unterdrückte Menschenmassen, die nun die Steuerung übernehmen und aus ihrem unsicheren Revier ausbrechen und flüchten. Das ist möglich, weil die einstmals idealisierten „Führer“ oder Machthaber derzeit in ihrem Einfluss geschwächt sind. Für das jeweilige Land, Volk, religiöse Gruppe oder den betroffenen Einzelnen bedeutet dieser Aufbruch eine Reinigung, ein Gang durchs Wasser „zu neuen Ufern“.
Angst, Schwäche, Unsicherheit sind die Auslöser für den Fluchtmechanismus, der zurzeit bei vielen Menschengruppen im Nahen Osten ausgelöst wird. Einzelne Menschen und Menschengruppen erfahren eine große existenzielle Unsicherheit in ihren Heimatländern, die von korrupten Herrschern und deren Helfershelfern aus anderen Staaten beherrscht werden, Diese schicksalhaften Ereignisse gehen alle Länder an, denn durch sie ist der Weltfriede gefährdet.
Individuell und kollektiv ist es eine Zeit der spirituellen Suche und Befreiung, der Unzufriedenheit mit dem bisherigen Gottesbild bzw. der jeweiligen orthodoxen Religion.

Wir werden im März noch mit den Auswirkungen des Jupiter-Pluto-Quadrats konfrontiert:
„Religiöse Vorstellungen können sich schlagartig verändern. Tiefes Urvertrauen wechselt sich mit Sinnlosigkeitsgefühlen ab“. Bisherige zu einseitige oder zwanghaft fixierte Anschauungen / Sichtweisen gehen durch eine Bewährungszeit und müssen sich einer Wandlung unterziehen. Weiterentwicklung und Fortschritt auf Kosten von anderen, Maßlosigkeit, Größenwahn, Ausbeutung, Rechthaberei werden in die Schranken verwiesen. Extreme Einstellungen und beharrliches Festhalten an Zwangsvorstellungen und Ideologien müssen durch extreme Wandlungen gehen. Es ist ein Kampf um Gerechtigkeit und Wahrheit, gegen Fanatiker, Dogmatiker, Autokraten, Diktatoren und Betrüger im großen Stil. Diese Konstellation ist Teil der mehrjährigen kardinalen Wandlungsphase (Kardinalen Klimax). Die Energien der kardinalen Zeichen sind allesamt nach außen gerichtet und führen in der Welt zu Erneuerungen und Veränderungen.

Die Neumond-Konstellation – die Mitte der Halbsummen-Planeten - hält die Chancen zur Lösung der gegenwärtigen Spannungen bereit und trägt hier in den Fischen zur Bereinigung der unsicheren Lage und dem unerträglich gewordenen Druck bei.

Was sagt das SABISCHE SYMBOL der aktuellen NEUMOND-Konstellation?
Um welchen neuen Saatgedanken geht es bei diesem Neumond, der von solcher Kraft sein muss, dass er nicht nur die persönlich erfahrbaren Energien von Merkur/Mars sondern auch die spirituellen überpersönlich und kollektiv wirkenden Kräfte von Uranus/Neptun fassen, bündeln und in transformierter Energie der Erde zur Verfügung stellen kann?

Sonne / Mond 14° Fische:
Eine Dame, eingehüllt in eine große Fuchspelzstola.

Der Gebrauch von Intelligenz und Scharfsinn als Schutz vor Stürmen und Versuchungen.

Tarnung ist das erste, woran ich bei diesem Bild denke. Der Fuchs hat die Gabe, sich jeder Situation und jeder Umgebung anzupassen. Ausgesprochen stark um den Schutz und die Sicherheit seiner Familieneinheit bedacht, ist er sofort zur Stelle, wo er Gefahr spürt, beobachtet geduldig und unerkannt die Situation, bis er Gewissheit hat. Er verhält sich unauffällig bei höchster Wachsamkeit und Aufmerksamkeit, kann sich auf seinen Instinkt verlassen.
Natürlich ist der Fuchs ein Krafttier, das mit dem MERKUR assoziiert ist und steht für Intelligenz, Beobachtungsgabe, Achtsamkeit, Klugheit, Unterscheidungskraft und im Besonderen noch die Kraft der Anpassung und Tarnung. Wir befinden uns im veränderlichen Wasserzeichen FISCHE, und ein Merkur in den Fischen erspürt und erfühlt eine Situation in ihrer Ganzheit, holt sich seine Informationen mittels Gespür, Ahnung, Instinkt oder Intuition und trifft aufgrund dieser „Witterung“ die richtigen Entscheidungen.

Es handelt sich bei der INTUITION um eine weibliche Intelligenz („Dame im Fuchspelz“), die sich jeder Lebenslage anzupassen versteht, die selbst unsichtbar im Verborgenen bleibt, da sie sich mit dem „Laubwerk“ der jeweiligen Umgebung tarnend schützt. So kann eine nahende Gefahr schon im Vorfeld erspürt und beobachtet werden.

So pirsche ich auch schon seit Tagen um dieses Neumond-Symbol herum in der Hoffnung, einen „Fuchs zu erlegen“, Klarheit über die gegenwärtige Situation als Ganzes zu bekommen und zu schauen, wo und wann die schützende Tarnung notwendig ist, um sich und die Seinen zu schützen. Denn es geht im veränderlichen Wasserzeichen FISCHE nicht um den Einzelnen sondern um das Wohl des Ganzen, um die Sicherheit einer Gruppe, eines Volkes, der Bruderschaft, der Menschheit.

So wird dieses Symbol für jeden eine Botschaft und einen Rat haben im Sinne von:
Sei wach und aufmerksam und schütze deinen starken Willen im Inneren. Gehe keine unnötigen Risiken ein, die dich und andere Menschen oder auch ein wichtiges Projekt gefährden. Protze nicht mit deinem Besitz oder Wissen (Fuchspelz), bleibe unauffällig in deiner Umgebung aber dafür FREI und UNABHÄNGIG, denn sonst wird man dir deinen Reichtum (den inneren wie den äußeren) neiden. Erspüre und erforsche intuitiv und gründlich, wem du über den Weg trauen kannst und wem nicht. Lerne von der Intelligenz der Füchsin, dich unbemerkt zu bewegen, dich unsichtbar zu machen im Schutzmantel deiner natürlichen Umgebung, mit deiner Umgebung zu einer Einheit zu verschmelzen.

Zum Verständnis dieses Symbols hatte ich einen Traum (mein rückläufiger Radix-Merkur befindet sich auf 14° Fische): Eine Füchsin ist Ton in Ton mit ihrer Umgebung verschmolzen (goldbraun bis apricotfarben). Erst als sie sich bewegt, ist sie für mich erkennbar. Die Umgebung liegt wie eine schützende Decke über ihr. In der nächsten Szene lege ich mich nach dem Bad nackt neben den Mann in einen sonnigen Lichtstreifen, der uns wie eine Bettdecke einhüllt und wärmt. Wir genießen die körperliche Nähe und Wärme (Ende des Traums).

In beiden Bildern kann die Tarnung / die Tarnkappe nachvollzogen werden. Solange sich niemand bewegt und „auffällt“ / sich aus der Umgebung herauslöst, bleibt er unsichtbar, denn er wirft keinen Schatten und hat keine scharfen Kontraste. Seine Körperform verschmilzt vollkommen mit der Farbe der Umgebung bzw. mit dem Licht. Die Trennung von einem Ich und den anderen ist aufgehoben. Die Situation ist als Ganzes wahr-nehmbar, als meine Wirklichkeit. Das ist die Wahrnehmungsweise von Neptun bzw. der Fische-Energie, um die es ja bei diesem Neumond geht.
Und zur GANZEN Situation gehören auch die unsichtbaren feineren Schwingungen, die verborgenen Hintergründe und Ursachen der aktuellen Wandlungszeit.

Betrachten wir SATURN, der hier als prüfende und ausgleichende Gerechtigkeit (Nemesis) mit der fischeflitschigen weiblichen Intelligenzia der Neumond-Energie verbunden ist:

Saturn 17° Waage:
Ein pensionierter Kapitän beobachtet, wie Schiffe in den Hafen ein- und auslaufen.


Zum zweiten Mal passiert Saturn diesen Grad – erstmalig beim Dezember-Vollmond am 21.10.2010, hier & jetzt in seiner Rückläufigkeit und ein letztes Mal direkt laufend im September 2011. Es zeigt sich uns eine reife Einstellung von Objektivität und Gelassenheit, ein wissendes Verstehen aufgrund eigener durchlebter Erfahrungen, die Seele und Geist einst erschüttert haben. In einer akuten Phase der Überlebenskrise und chaotischen Seelenstürme ist dies ein großer Bewusstseinsschritt, der von der Menschheit in dieser Zeit abverlangt wird. Und doch ist die Menschheit als Ganzes in der Lage, diesen großen Denkschritt zu vollziehen – aber es wird dauern… wird ein längerer Gedanken- und Bewusstseinsprozess (Quninkunx-Aspekt 150°) in mehreren Stufen, ausgehend von physischer Unzufriedenheit und Unsicherheit über die Glaubenskrise mit den dazugehörigen Zweifeln und Sehnsüchten (psychische Ebene) bis zur mentalen Ebene mit ihren Entscheidungskrisen, wo sich Unterscheidungsfähigkeit und Willenskraft im Menschen herausbilden und der Mensch sich bewusst entscheidet, was er für sein will.

Dieses SABISCHE SYMBOL betont die Notwendigkeit des Schutzes und der Tarnung durch den Gebrauch von Intelligenz, Klugheit, intuitiven Einfühlens in die Situation (sich in einen Fuchspelz hüllen), empfiehlt ein vorsichtiges, unauffälliges Zurückziehen (aktiver Rückzug bei Gefahr), um aus der „Schusslinie“ heraus zu kommen und vor allem auch keinen Kräfteverschleiß um bloßer Effekte willen. Mit diesem Bild wird uns gleichzeitig eine TECHNIK und Vorgehensweise gezeigt, wie wir uns in Zeiten schwerer Prüfungen oder Herausforderungen rein instinkthaft (animalisch) schützen, abschirmen und am Leben erhalten können.
In diesem Sinne werden auch die eingangs erwähnten Inhalte des Aspektbilds verständlich (Fluchtmechanismus) und vor allem die Ereignisse in den Ländern des Nahen Ostens – doch nicht nur dort, auch in unserem eigenen Leben… dort, wo die Neumond-Konstellation in den Fischen unseren Lebensbereich kennzeichnet (das entsprechende Haus im Horoskop).

Sundra

Sonntag, 30. Januar 2011

Konstellationen im Februar 2011

Die aktuellen Konstellationen im Februar 2011

03.02. Neumond 3.31 h SO/MO 14° Wassermann
03.02. Merkur Eintritt in den Wassermann
04.02. Venus Eintritt in Steinbock
08.02. Chiron Eintritt in die Fische
10.02. Venus Konjunktion Pluto
13.02. Nördl. Mondknoten Übergang von Steinbock nach Schütze
18.02. Vollmond 9.36 h 30° Wassermann/ Löwe
19.02. Sonne Eintritt in die Fische
21.02. Merkur Eintritt in die Fische
23.02. Mars Eintritt in die Fische
25.02. Jupiter Quadrat Pluto exakt

Die VENUS in den ersten Graden von Steinbock aktiviert für ein paar Tage die kardinale Klimax durch die Konjunktion mit dem Nördl. Mondknoten und Pluto und das Quadrat zu Jupiter im Widder.

Die MONDKNOTEN MK erscheinen immer rückläufig im Tierkreis. Der Nördliche Knoten verlässt nun langsam den Bereich der Kardinalen Klimax in den ersten 5 Graden der kardinalen Zeichen und tritt nun „von hinten“ in das Tierkreiszeichen Schütze ein.

Der Planetoid CHIRON ‚tauchte’ bereits am 20.4.2010 erstmalig ins Zeichen Fische ein (gleichzeitig mit der Opposition von SA/UR) – an dem Tag, als die Bohrplattform ‚Deepwater Horizon’ explodierte und zwei Tage später im Meer versank. Am 20.7.10 wanderte Chiron in seiner rückläufigen Phase wieder zurück in den Wassermann und tritt nun am 8. Februar 2011 endgültig in dieses Zeichen des Anfangs und Endes ein - hält sich bis 2019 darin auf. Chiron, der Zentaur – Heiler, Befreier, Einzelgänger, Individualist… Wendepunkt, Möglichkeit der Ganzwerdung, Individuation oder Einweihung, Erfahrung des Jetzt.
In den Fischen: Überwinden / Aufgeben der Vorstellung des Eigenen, der getrennten Ichs und Dus. Erfahrung des Eingehens in ein größeres Ganzes, des mystischen Verschmelzens. Rauschhafte, ekstatische Zustände können sich ebenso heilsam wie destruktiv erweisen. Erfahrung des All-Ein-Seins (AllEinsEins), der ewigen zyklischen Wiederkehr oder Erfahrung des getrennt seins, ausgesperrt oder eingesperrt seins – unser aller Wunde, die auf Jahrtausende alten Prägungen und Konditionierungen beruht. Auch die Erfahrung von Chaos, Wahnsinn, Leid und Schmerz sowie das Überwinden derselben durch Erkennen des illusionshaften Charakters aller Phänomene sind Möglichkeiten der Heilung.
Jede Art von Integration und Verschmelzung polarer Energien ist heilsam, sei es das Opfer-Täter-Thema oder Mann-Frau-Thema ("Jeder Mann und jede Frau ist ein Stern"). Die ganz machende Kraft Chirons, des Heilers, entfaltet sich durch Taten (!) allumfassenden Mitgefühls, durch Hören auf die innere Stimme, den Einen Klang, das Ein-Stimmen in die Harmonie des Ganzen, durch eine holistische, universelle Lebenseinstellung.
Erfahrungsgemäß werden Einzelne wie das Kollektiv im Tierkreiszeichen FISCHE mit der Ernte ihrer bisherigen Taten, z.B. einer „Schließung der Konten“ konfrontiert. Eine schlechte Ernte führt zum Bankrott, eine vorzeitige Revolte kann den Rebellen ins Gefängnis bringen, der Ausschweifende und Maßlose kann im Krankenhaus landen oder auf andere Art aus dem Verkehr gezogen werden (zurzeit unterstützt von Saturn auf 18° Waage). Auch die Menschheit als Ganzes wird mit den Folgen ihrer Taten an der Natur ihres Mutterplaneten konfrontiert, z.B. durch vermehrte Naturkatastrophen (verschmutzte Meere, Gewässer). Alle Faktoren und Energien (auch frühere Traumata) kommen in den Erfahrungen des letzten Zeichens auf den Tisch (bzw. sitzen um den runden Tisch), werden integriert, einbezogen, abgewogen, ausgetauscht zu einer letzten Erfahrung der Gemeinschaft. Es hängt von uns ab, wie wir diese karmischen Energien, die zu uns gehören, jetzt handhaben, ob wir uns und anderen verzeihen können und bereit sind, die Verantwortung für unsere Taten zu übernehmen.

In dem Maße wie alles als Spiegelung oder Illusion erkannt wird, lösen sich begrenzende Raumzeitvorstellungen auf, verschwinden Fehlidentifikationen und existenzielle Bedrohungen ebenso wie scheinbare Hindernisse - nehmen Mitgefühl, Hilfsbereitschaft, Durchlässigkeit, Verfeinerung und Medialität zu.

"Der Mystiker ist ein Revolutionär, und zwar der radikalste; denn er will (...) nicht die menschlichen Verhältnisse ändern, sondern den Menschen, sich selbst. Für ihn sind alle Erscheinungsformen, historischer, ethischer, technischer oder ideologischer Art nur Masken und Larven, hinter denender Mensch seine wahre und eigentliche, ins Transzendente weisende Bestimmung versteckt."
(R. Gelpke)

Freitag, 25. Juni 2010

Vollmond im Steinbock mit part. Mondfinsternis


Der von Astrologen geprägte Ausdruck „Kardinale Klimax“ (Quelle in „Astrologie Heute“) wird für die Phase von 2008 – 2015 verwendet, in der sich die langsam laufenden Planeten SATURN, URANUS und PLUTO in den ersten Graden der drei Kardinalzeichen Waage, Widder und Steinbock befinden und untereinander harte, d.h. schwierige, herausfordernde Aspekte bilden. Die heiße Phase dieses Sommers zeigt sich nun darin, dass ab Juni der JUPITER als 4. Planet diese kardinale Aufbruchstimmung mit anheizt und SONNE /MERKUR im Krebs und der MOND im Steinbock (Vollmond-Stellung und Mondfinsternis) das KARDINALE KREUZ vollenden.
Der Ordnung halber muss ich erwähnen, dass Saturn sich aufgrund vorheriger Rückläufigkeit noch auf den letzten beiden Graden in der Jungfrau befindet und erst am 21. Juli den kardinalen Nullpunkt in der Waage erreicht, sein Einfluss ist jedoch bereits spürbar. Somit sind die 4 kardinalen Eckpunkte des Tierkreises (Widder, Krebs, Waage, Steinbock) von insgesamt 7 Planeten besetzt und forcieren mit großer Macht und Spannung Initiation, Aufbruch, Veränderung, Erneuerung im persönlichen wie gesellschaftlichen Bereich. Bei einer Konstellation wie dieser – der Betonung und Aktivierung der kardinalen Zeichen in ihren ersten fünf Graden, vor allem durch die langsam laufenden Planeten – ist die WELT ALS GANZES betroffen, die ganze Menschheit, das globale Bewusstsein, die Energie und Weltwirtschaft mit ihren Ressourcen, das Klima, Natur und Umwelt, die gesellschaftliche Struktur etc.

Es geht jetzt wirklich ‚Schlag auf Schlag’ weiter - mit herausfordernden Krisen, Umbrüchen, Zusammenbrüchen, da die Kräfte des Alten, Verhärteten und Starren (Saturn, Mond und Pluto im Steinbock) erst gebrochen werden müssen durch Mobilisierung aller Energien – aber auch mit Erkenntnissen, Durchbrüchen, großen, mutigen und zukunftsweisenden Taten. Diese Mondfinsternis aktiviert die kardinale Höhepunkts--Konstellation schon spürbar einen Monat vor der exakten Stellung und hält von der Wirkung her auch noch bis November 2010 an. Im nächsten Monat (Juli) folgt eine Sonnenfinsternis. Die USA, besonders die Region von Mittelamerika und der Golf von Mexiko (Ölkatastrophe), fallen in den Bereich der Sichtbarkeit … ebenso China, Burma, Thailand, Malaysia, Singapur und der östliche Teil Indonesiens (Sumatra). Auch in Europa sind die Spannungskonstellationen der Mondfinsternis zu spüren. Ich verweise hier weiter an die großen Astrologieschulen /Zeitschriften und ihre Seiten im Netz. Ein weiterer Höhepunkt ist Ende Juli erreicht, wenn MARS und SATURN sich auf 1° Waage treffen und das kardinale T-Quadrat exakt wird. Es ist mit großen Machtkonflikten und unerwarteten Einbrüchen / Ereignissen zu rechnen.

Wer sich für den ganzen Artikel interessiert, lese bitte weiter auf meiner Webseite unter ASTRO AKTUELL



SonneMondundSternengrüße
Sundra