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Mittwoch, 25. März 2015

Horoskop Flugzeugabsturz 24.3.15 10.53 h


Ich habe den Zeitpunkt 10.53 Uhr MEZ für den Absturz gewählt. Ort: Seyne/F

Drei oder vier Minuten vor diesem Zeitpunkt muss eine Entscheidung getroffen worden sein (von wem, ist noch unklar) - beim Übergang von 30° Zwillinge auf 1° Krebs: ein Wechsel der Zugehörigkeit, die Seiten wurden gewchselt... ein point of no return ist erreicht... eine andere Zuständigkeit wird wirksam


Aszendent

AS 2° Krebs „Ein Mann schwebt auf einem fliegenden Teppich über einem weiten Land“.

Das Aspektfigur ist zweifarbig, blau-rot, und zeigt die Schwankung zwischen Aktivität (rot) und Passivität/Trägheit (blau), zwischen Spannung (rot) und Entspannung (blau).
Wir sehen eine symmetrische, sehr dynamische Strichfigur aus zwei Trigonen (blau) und zwei Quadraten (rot), wobei das linke und das rechte Quadrat durch ein Sextil verbunden sind. Diese fünf Aspekte ergeben das symmetrische Bild von zwei Flügeln – das jedoch auf der rechten Seite massiv Druck bekommt oder auf ein Hindernis stößt: Das Uranus-Pluto-Quadrat fährt – ausgelöst durch Merkur/Chiron – wie ein Blitz in den rechten Flügel ein und zerstört auch die Ruhe im Inneren. Es scheint sich um ein Kommunikationsproblem zu handeln.

Die beiden nach außen zeigenden Quadrate zeugen von Kraft, Spannung und sehr großem Druck (Luftdruck?). Auf der linken Seite die Unterschätzung des Problems, die mangelnde Sicherheit und Verantwortung (Venus-Jupiter), auf der rechten Seite die tiefe Verunsicherung, Depression, Unklarheit, das Nebulöse, kein Durchblick (Saturn-Neptun). Dazu die „verletzte“ oder zerstörte Kommunikation (Chiron/Merkur). Es besteht kein Kontakt mehr mit dem Boden und der Außenwelt.

Der Aszendent zeigt das Bild des fliegenden Teppichs mit einem Mann darauf. Negativ kann es sich um „hoch fliegende Träume“ oder ein hochfliegendes Projekt handeln, das den Bezug zur Realität verloren hat. Auf dem Teppich bleiben heißt, sich an die Tatsachen zu halten, nicht abzuschweifen oder zu übertreiben. Ein Teppich ist eine feste Grundlage – ein Flugzeug ist es nicht. Wer als Passagier in ein Flugzeug einsteigt, unterliegt der Fremdbestimmung. Er steuert kein individuelles Ziel an, sondern ein vorgegebenes kollektives Ziel. Und er sitzt mit vielen in einem "Boot" (auf einem Teppich), das verschiedenen fremden, unbekannten Einflüssen ausgesetzt ist: den Wetterbedingungen, dem gesundheitlichen Zustand des Steuermanns und inwieweit dieser den Anweisungen seiner Vorgestzten folgt und ihren Willen ausführt.
Was hat „den Mann“ in diesem Symbol veranlasst, diese Art der Fortbewegung zu wählen. Sitzt er entspannt auf dem Teppich und genießt den großen Überblick oder steht er unter irgendeinem Druck (siehe Aspektbild) von innen oder außen, ist rastlos suchend unterwegs oder will nur so schnell wie möglich irgendwohin kommen?

Wir wissen nun, es ist der Moment eines sinkenden und abstürzenden Flugzeugs aus sehr großer Höhe. Es zerschellt an einem Felsplateau mit dem Namen „Drei Bistümer“.
Die ganze Welt schaut von oben auf diesen Absturzplatz mitten in den Bergen. Die ganze Welt fühlt und leidet mit den Hinterbliebenen.
Und was, wenn die beiden unaspektierten Planeten (Mond und Mars) den unbewussten Willen, die unbewusst gesteuerte Triebkraft eines Einzelnen darstellen, der einfach einen Hebel umschaltet und die Richtung wechselt - wie es bei 0° Krebs, dem point of no return - geschehen kann?
Bewusst oder unbewusst ist in diesem FALL unerheblich, denn Tatsache ist der FALL und damit der Absturz. Tatsache ist ein Schock, der hoffentlich heilsam ist und die notwendigen Wandlungen in die Wege leitet. Und Tatsache ist viel Leid und Trauer, bei vielen noch mehr Unsicherheit und Angst.

Nachtrag 27.3.15 - Stand der neuesten Erkenntnisse: Der zur Depression neigende Co-Pilot, der eigentlich für den Absturztag krank geschrieben war, hat sich allein im Cockpit befunden und "bewusst" den Sinkflug und damit den Absturz herbeigeführt.


Dienstag, 26. März 2013

Frühlings-Vollmond 2013

Ein imponierendes, mächtiges dreifarbiges Energiebild, großräumig angeordnet um die Wesensmitte  - eine fünfeckige Aspektfigur mit einer kritischen LÜCKE zwischen MOND und SATURN im kollektiven Bereich... für einige ein Abgrund, für andere der Einstieg in ihr Inneres... ein Tor zur Inkarnation oder Exkarnation, zur Involution und Evolution...
Ein starkes Streben nach Sicherheit und Erhaltung von substanziellen Werten und Energien für die Zukunft führt weiterhin zu anstrengenden und verlustreichen Kämpfen um die Ressourcen des Planeten. Ein wirtschaftlicher Krieg tobt um die besten Plätze. Ausbeutung der Schwächeren durch die Starken ist immer noch an der Tagesordnung - in internationalen, politischen wie in persönlichen Beziehungen. Doch der Evolutions-Plan für die Menschheit sieht etwas anderes vor. Ganzheitlich zeigt sich eine Fünfeckstruktur. Vier grüne Aspekte und die zwei blau-grünen YOD-Figuren, einmal mit Jupiter einmal mit Saturn an der Spitze, deuten auf größere Transformationen und Entwicklungsprozesse, durch die BEWUSSTSEIN gebildet wird - eine Chance für viele Menschen, die bis jetzt immer nur auf Hilfe und Schutz von außen gehofft haben.
Die Töne und Zeichen des Neuen Zeitalters sind nicht mehr zu überhören und zu übersehen. Konkurrenzverhalten und Ausbeuten von friedlichen und schwächeren Nationen oder Völkern sind Relikte eines tierischen Bewusstseins, des Menschen im Zeitalter des Geistes nicht würdig. Darum: Transformation goes on.

Die wirtschaftliche Krise hält an
Merkur/Neptun in den Fischen im Quadrat zu Jupiter in Zwillinge zeigt an, dass die wirtschaftlichen Krisen auf diesem Planeten anhalten, bis die "Großen" der Weltwirtschaft gelernt haben, auf globaler Ebene frei von Eigennutz gerecht und ökonomisch zu wirken. Solange ein Teil der Menschheit in Armut lebt, bringt der Wohlstand anderer Länder diesen kein Glück.

Erblast und Traumaaufarbeitung der Deutschen
Die JUPITER-Stellung auf 12° Zwillinge aktiviert die VENUS des Gründungshoroskops der BRD (23.5.1949), die sich im 9. Haus der Außenpolitik befindet. 12° Zwillinge ist ein sensibler Tierkreisgrad, der mit der Vergangenheit der Deutschen zusammenhängt und schon im Horoskop vom Kaiserreich und vom "Deutschen Reich" auftaucht. Darum empfängt diese Venus auch ein Quadrat vom rückläufigen Neptun 13° Waage aus dem 1. Haus. Das Vollmond-Horoskop habe ich diesmal für BERLIN berechnet mit einem AS von 13° Waage. PLUTO, die Transformationskraft - zugleich die Spitze vom roten Leistungs-Dreieck und auch vom blauen kleinen Talentdreieck - befindet sich in Konjunktion mit dem Deszendenten. Zusammen mit dem Quinkunx-Aspekt zum JUPITER zeigt dies für Deutschland eine schwere traumatische Erblast (Karma) aus dem letzten Weltkrieg, die aufgearbeitet werden muss - nicht mit dem Gewehr in der Hand, nicht mit Imponiergehabe oder durch Einmischung in die Angelegenheiten anderer Länder, sondern in aller Stille im eigenen Haus. In diesem Licht betrachtet richtet sich der Groll der Zyprer gegenwärtig auf die deutsche Staatsführung.

Das Sabische Symbol von 12° Zwillinge lautet:
"Ein Negermädchen kämpft um seine Unabhängigkeit in der Stadt."

Die Vollmond-Stellung auf 7° Waage fällt mit dem ASZENDENTEN der BRD (6° Waage) zusammen.

Was beim letzten FISCHE-NEUMOND mehr geahnt und gefühlt werden konnte, darf im hellen LICHT des WIDDER-VOLLMONDS klar erkannt und geschaut werden. Jeder erkenne selbst seine innere und äußere Lage wieder und auch die der Menschheit und ihreN Beziehungen zueinander im Bild der verschiedenen Staaten, Nationalitäten, Rassen und Kulturen.Im Licht des Vollmonds manifestieren sich die kardinalen, feurigen Widderkräfte mit der ganzen Kraft von 4 Planeten: Sonne, Mars, Uranus und Venus und bringen die notwendigen Transformationsprozesse in Gang - innen und außen - persönlich, national und global.

Schauen wir uns die Sabischen Symbole von SONNE und MOND an.

Sonne 7° Widder: "Einem Menschen gelingt es, sich in zwei Bereichen zugleich auszudrücken."
Wir befinden uns in der ersten Dekade des kämpferischen, feurigen Widder-Zeichens. Es gibt drei Entwicklungsstufen des Menschen, die Widder-Energie zu handhaben. Die niederste Stufe ist die körperliche MARS-Ebene: Angetrieben von flammender Begierde und leidenschaftlichem Verlangen  verwickelt sich der Mensch in Kampf und Streit und kümmert sich nicht um die Auswirkungen und Folgen seines Handelns. Auf dieser Ebene will der Mensch andere beherrschen und reibt sich an den Widerständen auf. Die zweite Kategorie der Widdermenschen - der indogermanischen Arier - denkt erst nach, bevor sie handelt, wägt ab und bedenkt die Folgen ihres Handelns. Auf dieser Stufe wirkt die ausgleichende Kraft von MERKUR und diszipliniert das ungestüme Verlangen. Der Mensch findet duch Krisen und Konflikte zur Harmonie. Er geht kreativ mit den Gegensätzen um. Auf der höchsten Entwicklungsstufe haben wir das Bewusstsein des Magiers und Weisen, der im Einklang mit dem Willen Gottes oder dem Evolutionsplan handelt. Diese Menschen sind eins mit der SONNE, die ja im Widder erhöht ist, und manifestieren durch ihr Seelenpotenzial das LICHT und den göttlichen Plan auf diesem Planeten

Dieser Tierkreisgrad 7° Widder macht dem Menschen sein kreatives schöpferisches Potenzial bewusst, das er als geistiges Erbe in sich trägt. Statt sich an den Gegensätzen aufzureiben und die Diktatur des Guten wie die Diktatur des Bösen auf irgendjemanden / irgendetwas zu projizieren, kann er statt nach außen auch nach innen gehen und sich auf eine ganz andere Ebene begeben. Ein Jesus hat es uns vorgelebt. Er hat als Mensch in dieser Welt gelebt, doch er war nicht von dieser Welt, hat sich nicht mit ihr identifiziert: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt." Die Tür ist immer offen.

Die rohe, unmenschliche Kraft von MARS im Widder kommt durch das Licht der Sonne ans Licht und wird von URANUS gezwungen, aus der alten Form zu mutieren. Für Berserker-Verhalten unter den Menschen ist kein Raum mehr auf der Erde. Ein mächtiger Konflikt breitet sich im einzelnen Menschen wie in der Gesellschaft aus, zwischen der von Menschen gemachten Ordnung und der himmlischen, kosmischen Ordnung, zwischen eigennützigem Verhalten und Mitmenschlichkeit.

Die Sonnenstellung des Vollmonds 7° Widder spricht hier die MERKUR-Ebene an, den Menschen als duales Wesen: Er ist zugleich Gottheit und Mensch, Geist und Materie, Mann und Frau, Himmel und Erde. Er ist von seinem Bewusstsein her der doppelgesichtige Janus (siehe Neumond-Blog), eine offene Tür, ein  Zweikanal-System. Im Aspektbild zeigt sich dieses großartige Potenzial in der imposanten, raumausfüllenden "doppelten Ambivalenz-Figur". Auf einer niedrigen Entwicklungsstufe wird der Mensch nur eine Seite seines Potenzials leben und die andere auf das Du projizieren, es als "Führer" anhimmeln oder als "bösen Feind" bekämpfen.


Mond 7° Waage:
"Eine Henne füttert Küken und schützt sie vor den Falken."
Auch hier geht es um den Antagonismus der Kräfte. Der Mensch hat die Wahl. Er kann seine Stärke disziplinieren und veredeln, sie in den Dienst von etwas Gutem stellen, die Schwächeren beschützen, unterstützen und für sie sorgen. Er kann aber auch seine Macht und Stärke demonstrieren, indem er die Schwachen, Wehrlosen und Friedfertigen beherrscht und vereinnahmt - so wie es heute in der Wirtschaft und unter den Staatenbünden Brauch ist. Mit jeder neuen Handlung setzen wir Energien frei, die sowohl konstruktiv als auch destruktiv wirken können. Meine gute Absicht kann von anderen missverstanden oder gar als böse interpretiert werden. Es ist eine Tatsache, dass Gewaltlosigkeit und Liebe die Gegenkräfte auf den Plan rufen können: Gewalt und Hass. Es liegt in der Natur des Falken, die Küken zu schlagen. Der Mensch kann jedoch den Falken zähmen und statt der Natur freien Lauf zu lassen, seine Intelligenz anwenden.
Die SATURN-Stellung auf 11° im Skorpion zeigt einen „Ertrinkenden, der gerettet wird“. So wie sich die Henne um ihre Küken sorgt, ist die soziale Gruppe oder die Menschheit als Ganzes um die Sicherheit jedes ihrer Teile besorgt. Nur mit dieser inneren Einstellung von Liebe, Menschlichkeit und gegenseitiger Fürsorge füreinander können heute und in naher Zukunft alle Menschen auf diesem Planeten überleben. Nur wenn es dem Nachbarn und den anderen gut geht, können wir unseren Seelenfrieden finden.
Sternengrüße,
Sundra


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Sonntag, 3. April 2011

3.4.2011 Neumond im Widder

Neumond im Widder
3.4.2011 16:33 h für Brilon / Kassel

Das Aspektbild: Die Farbe Rot überwiegt: d.h. gesteigerte Energie und Aktivität, Hochspannung, extrem starke Strahlung / Energien, die gegenseitig Druck erzeugen und deren große Spannung sich entladen muss, wobei eine gefährliche Ladung geballter Energie frei wird, die für alle Lebensformen zerstörerisch werden kann.
Eine geballte Energieladung feuriger, zündender Energie auf der einen Seite (7 Planeten im kardinalen Feuerzeichen Widder) und ein einzelner Planet auf der andern Seite der Waage – Saturn im kardinalen Luftzeichen Waage, beide Pole im sich abschwächenden Spannungsaspekt (Quadrat) zu Pluto im kardinalen Erdezeichen Steinbock.

Die kardinale Impulskraft der Zeichen wird noch verstärkt durch das T-Quadrat, (Leistungsdreiecks), bei dem die durch Druck entstehende Energiespannung (Opposition) sich von beiden Seiten her an dem einen Kraftpunkt an der Dreieckspitze entlädt: dem Pluto. Das heißt weiterhin Transformation, Wandlung, „Stirb und Werde“ und – da das Quadrat von Uranus zu Pluto stärker in die Wirksamkeit kommt – auch weiterhin und sogar zunehmend die Gefahr des Ausbruchs und der Entladung von Leben vernichtender radioaktiver Energie. Primär liegen Handlungen und Entscheidungen in Sachen Atomenergie an, die von Verantwortlichkeit und Realitätssinn zeugen - nicht nur bei den politisch Verantwortlichen. Wir sitzen alle in einem Boot, leben auf einem Planeten - und jeder Mensch trägt tief verborgen eine geballte Ladung Atomenergie in sich, für die er verantwortlich ist, die er zu handhaben und zu beherrschen hat.

Neben den vielen Opfern von Erdbeben und Tsunami und der heranschleichenden Gefahr der langfristigen atomaren Verseuchung unseres Planeten durch den verantwortungslosen Umgang mit der Atomenergie eskalieren Gewalt, Krieg und die harten Kämpfe um Unabhängigkeit, Freiheit und menschenwürdige Lebensbedingungen. Jupiter im Widder verleiht die Kraft, mutig, engagiert für ein Ideal, für persönliche Freiheit und Selbstbestimmung einzutreten, setzt seinen Willen und seine Überzeugungen wenn es sein muss auch mit Gewalt durch, kämpft ohne Rücksicht auf Verluste. Saturn in der Waage dagegen bremst jeden extremen oder blinden Entwicklungsdrang (vor allem bei Hybris und Selbstverherrlichung), prüft alle Impulse auf Tiefe, Notwendigkeit, Ernsthaftigkeit und Reife in Bezug auf Verbindlichkeit, Verantwortung und Gerechtigkeit in Beziehungen. An Saturn als dem Hüter der Schwelle und gerechten Richter kommt jetzt weiterhin keiner vorbei, er symbolisiert den Hüter der Schwelle, das Gesetz von Ursache und Wirkung, die ausgleichende Gerechtigkeit und prüft den Wert, die Tauglichkeit und den verantwortungsvollen Umgang mit materiellen und geistigen Werten und Energien.

Die Opposition von Jupiter-Saturn führt uns zu der Erkenntnis: Es gibt keine Freiheit ohne Verantwortlichkeit! Viele fürchten sich vor der Freiheit und dem Weg der indivuellen Selbstbestimmung und Verwirklichung: Sie haben Angst vor der Verantwortung. Freiheit bedeutet nicht, dass wir tun und lassen können, was wir gerade möchten. Sie besteht vielmehr darin, dass wir entsprechend der Situation das Rechte tun, und zwar im Einklang mit den Regeln des „großen Spiels“. Freiheit, Spontaneität, freie Entfaltung auf der einen Seite (Jupiter im Widder) – Notwendigkeit, Verantwortlichkeit, Gesetzmäßigkeit auf der anderen Seite (Saturn in der Waage). Wo selbstsüchtige Motive und Absichten das Handeln beherrschen oder beherrscht haben, greift das Gesetz von Ursache und Wirkung (Karma). Wer gegen die Harmoniegesetze und gegen die ihm bestimmte Schicksalsform seine eigenen Vorstellungen (vom Leben, von einer Ordnung, von Arbeit, Gesundheit, Energieeinsatz etc.) durchsetzt – als Einzelner wie auch als Gruppe und Kollektiv – muss in nächster Zeit (Uranus-Pluto-Quadrat) mit dem Zusammenbruch dieses Vorstellungsgebäudes, der vorstellten Welt- oder Gesellschaftsordnung und der damit zusammenhängenden Zukunftspläne rechnen.

Der NEUMOND befindet sich auf 14° im Widder. Das Sabische Symbol für diesen Tierkreisgrad:

Sonne und Mond 14° Widder:
Eine Schlange windet sich in der Nähe eines Mannes und einer Frau.


Die erste Widder-Hälfte (1° - 15° Widder) ist gekennzeichnet von Verlangen, dem Drang, in Erscheinung zu treten, Bewusstsein aufzubauen in der Welt der Dualität, bipolare Beziehungen einzugehen, ein objektives Denken zu entwickeln, sich zu schützen, Lebenserfahrungen zu sammeln, sich als Teil eines größeren Ganzen / einer größeren Ordnung zu empfinden und darin aufzugehen.
In den Graden 11° - 15° Widder äußert sich das Verlangen auf der individuell-mentalen und spirituellen Ebene. Hier die Sabischen Symbole dazu.

11° Widder „Der Herrscher eines Volkes“ - Verlangen nach irdischer, gesellschaftlicher Ordnung und Integration.
12° Widder „Wildgänse fliegen in Dreiecks-Formation“ - im Kontrast dazu das Verlangen nach universaler Ordnung.
13° Widder „Eine nicht explodierte Bombe enthüllt erfolglosen sozialen Protest“ - ein gescheiterter Versuch, den Konflikt zwischen zwei Ordnungsvorstellungen / Idealen zu lösen, unreifer Ausdruck eines Bewusstseins, das nur wild reagieren kann auf Zwang und eine zentrale Herrschergewalt.
14° Widder „Eine Schlange windet sich in der Nähe eines Mannes und einer Frau“ – das Verlangen beider Seiten (Mann + Frau), eine wirkliche Beziehung anzunehmen und einzugehen… der Drang des nach Selbsterkenntnis und Individualisierung dürstenden Bewusstseins, sich aktiv am Evolutionsprozess zu beteiligen, sich die Kraft der Schlange zu nutze zu machen.
15° Widder „Ein Indianer webt eine rituelle Decke“ – Verlangen nach einem Leben in vollkommener Harmonie mit den göttlichen Gesetzen und die Möglichkeit der Erfüllung des Verlangens: dem Weben des unsterblichen Lichtgewandes, des unsterblichen Körpers.

Es wird uns mit diesem Neumond-Thema der Hinweis auf ein Geschenk gegeben, das jeder Mensch in sich entdecken, auspacken und zur Entfaltung bringen kann, das Geschenk der Schlangenkraft, in Indien und bei den Yogis bekannt als Kundalini (sanskrit „die Zusammengerollte, Spiralförmige“) oder einfach Shakti (Kraft). Diese Schlangenkraft ist das schöpferische Potenzial in jedem Menschen, Geschlechtskraft, Kraft der Entwicklung, die sich als Mutter Natur (Maya, Weltenmutter) offenbart und manifestiert als Geist – Leben – Materie.

Die kreative göttliche Kraft (kundalini-shakti) verbirgt sich als Geschlechtskraft im Körper jeden Mannes und jeder Frau am unteren Ende der Wirbelsäule, sie liegt dort eingerollt, schlafend, inaktiv – bis sie „geweckt“ und aktiviert wird, worauf sie sich spiralig um die die sechs feinstofflichen Energiezentren (Chakren) am mittleren Stab der Wirbelsäule höher windet, bis sie sich im obersten siebten Zentrum über dem Scheitel, dem Sitz Shivas, mit dem transzendenten Träger der Kraft vereint und ihre volle, spirituelle Kraft und strahlende Herrlichkeit entfaltet.

Solange diese Kraft im Menschen nicht aktiviert und bewusst genutzt wird, bleibt der Mensch im Kreislauf von Geburt und Tod (Samsara) gefangen. Die Geschlechtskraft wird in ihrer grob-materiellen Form (als Samenflüssigkeit) lediglich zur Vermehrung und zur Befriedigung sexuellen Begehrens genutzt. Macht der Mensch sich die schöpferische Lebenskraft jedoch als ätherischen Urstoff in ihrer ursprünglichen subtilen Energieform zunutze, lernt sie zu beherrschen, zu aktivieren und zurückzuziehen, hat er ungehinderten Zugang zur Quelle des geistigen Lebens und ist sich seines Lichtkörpers, seines unsterblichen Leibes bewusst (siehe Symbol 15° Widder).



Gedanken zur Symbolik der Schlange

Das Bild der sich windenden Schlange um die polare Beziehung von Mann und Frau erinnert Menschen unserer Kultur und Prägung an den „Sündenfall“ der Schöpfungsgeschichte und damit verbundene Begriffe, die uns alle geprägt haben, wie:

Sünde, Fluch, Verwünschung, Verführung, Schuld (Schuldzuweisung vom Mann auf die Frau, von der Frau auf die Schlange, den Satan…), Scham, Entfremdung von Gott, Furcht vor dem Schöpfer und Verstecken vor dem Schöpfer, Unterwerfung (die Frau sei dem Manne untertan) und Herrschaft (der Mann herrsche über die Frau), Beginn des Kreislaufs von schmerzhafter Geburt und Tod, Vertreibung aus dem Paradiesgarten, Feindschaft mit der Schlange (= Satan, der Verführer und Versucher), verfluchter Erdboden, im Schweiße seines Angesichts sein Brot verdienen.

Das Bild der Schlange ist in unserer Kultur extrem negativ geprägt, während in anderen alten Kulturen die Schlange geachtet und verehrt wird (z.B. von den Ophiten) als Abbild des Kosmos, der Weltenmutter und Weltzyklen, als Göttin der Weisheit, Kraft der Verwandlung und Magie, als Gott der Heilung und Auferstehung (Serapis). Sie ruht in verschiedenen Schöpfungsmythen als Weltenschlange auf dem Grund des Ozeans und ist in ihrer ursprünglichen Eigenschaft ein Symbol der kosmischen Energie für den Schöpfungsakt, ist zugleich Schöpfungswesen und Kulturbringer. Siebenmal umschlang die Schlange Ophion das von Eurynome gelegte Orphische Ei und brütete so die Welt aus.

Aufgrund ihrer Fähigkeit zur Häutung wird sie mit ewigem Leben, ständiger Erneuerungs- und Heilkraft und den periodisch wiederkehrenden Weltzeitaltern (Äonen) in Verbindung gebracht. Die Schlange, die sich in den Schwanz beißt (Uroboros oder Midgard-Schlange) formt auf diese Art einen Weltkreis, symbolisiert Anfang und Ende, den Kreislauf des Lebendigen. Dann gibt es die hermetische oder gnostische Schlange, die das Weltenei umschließt… Auch von der Kundalini-Schlange heißt es, dass sie ihren Schwanz in das Maul nehme. Schlangen wurden schon von den Urmenschen wegen ihrer magischen Kräfte verehrt. Schlangen wohnen in unteririschen Regionen oder Höhlen und bewachen Schätze… Das Tierkreiszeichen Skorpion wurde früher als „Schlange und Adler“ dargestellt.

In vielen gnostischen Traditionen wurde Christus mit der Schlange gleichgesetzt. In der Pistis Sophia (gnostische Schrift) war Jesus die Schlange, die „vom Baum des Wissens und vom Baum des Lebens, welche in Adams Paradies waren“ zu Eva sprach. Im Gnostizismus ist die Symbolzahl von Christus 888 und symbolisiert das transpersonale Leben („Nicht ich lebe, sondern Christus lebt mich“). Auch im Hebräischen haben die Schlange (Nachasch) und der Gesalbte (Maschiach) denselben Zahlenwert: 358. In die Mysterien Eingeweihte (Initiierte) werden „Schlangen“ genannt. Es gibt die Schlangengötter, die Nagas oder den Aztekengott Quetzalcóatl („gefiederte Schlange“), die „feurigen Schlangen“ der Seraphim, die „Regenbogenschlange“ bei den Aborigines…

So wird uns mit dem Bild dieses Neumonds eine Technik empfohlen für den bewussten Weg der Individualisierung, Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung - ein Weg, das innere Feuer und die innere Weisheit in unserem Körper anzufachen, die schlafende göttliche Lebenskraft zu wecken und damit unsere Energiezentren in eine höhere Schwingung zu versetzen. Es ist ein Weg, mit der derzeitigen starken Energiespannung in uns und der Welt schöpferisch kreativ umzugehen. Für die Erweckung der Kundalini und ihren Aufstieg durch die Kraftzentren unseres Körpers sind alle Planetenherrscher von Widder zuständig: Mars, Merkur und Uranus.
Der Prozess des YOGA ist eine Methode und Technik der Involution (Einwickeln, Zurückrollen, Einhüllen), die Rückkehr in den ursprünglichen Zustand, auch als Einschmelzung oder Auflösung (laya) bekannt. Und so ist die Methode des YOGA oder der EINSCHMELZUNG unter der Anleitung erfahrener Lehrer eine kreative Möglichkeit und Alternative zur Leben vernichtenden KERNSCHMELZE.
Dieser Widder-Samen oder Impuls elektrischen Geistfeuers enthält den Keim des gesamten kommenden Zyklus und braucht in der heiligen Aussaatzeit von Neumond bis Vollmond einen geeigneten Boden, ein offenes Herz und einen empfangsbereiten Geist – Widder regiert den oberen Teil des Kopfes.

Bildnachweis
Bild Oben: Die Hüter des Wortes (Eitempera)
Bild Mitte: Kundalini (Eitempera)
Bild unten: Merkurstab mit Uroboros (Eitempera)
© Sundra Kanigowski
Bild des Monats vom "Kreis des Guten Willens"

Inspiriert von folgenden Quellen:
Dane Rudhyar: Astrologischer Tierkreis und Bewusstsein, Hugendubel Verlag, München, 1984
Astrologische Psychologie "Aspektbild-Astrologie", Bruno & Louise Huber, Michael Alexander Huber, API-Verlag, Adliswil/Zürich
Arthur Avalon „Die Schlangenkraft“, Die Entfaltung schöpferischer Kräfte im Menschen, O.W. Barth Verlag, 1994
Wolfgang Schultz „Dokumente der Gnosis“, Bechtermünz Verlag,2000
Koptisch-Gnostische Schriften 1. Band: „Die Pisitis Sophia“, herausgegeben von Lic. Dr. Carl Schmidt, Hinrichs’sche Buchhandlung, Leipzig 1905
Lama Anagarika Govinda „Buddhistische Reflexionen“, O.W. Barth-Verlag, 1983
Lama Anagarika Govinda „Schöpferische Meditation und Multidimensionales Bewusstsein“, Aurum Verlag, Freiburg, 1988
Der Mond-Bote zum Widder-Vollmond, Kreis des Guten Willens

Freitag, 1. April 2011

Konstellationen im April 2011

02.04. Mars Eintritt in den Widder
03.04. NEUMOND auf 14° im Widder
03.04. Mars in Konjunktion mit Uranus im Widder (2°)
04.04. Neptun Eintritt in sein eigenes Zeichen Fische
09.04. Pluto wird rückläufig
18.04. VOLLMOND in der Waage / Sonne im Widder (28°)
20.04. Sonne Eintritt in den Stier
21.04. Venus Eintritt in den Widder
23.04. Merkur wieder direktläufig (13° Widder)

Gedanken zu Mars und Uranus im Widder

Nach der uranischen Feuertaufe von Merkur und Jupiter im Widder erscheint am 2. April der MARS, der exoterische Herrscher dieses Feuerzeichens und trifft gleich einen Tag später, am Tag des Neumonds (Sonntag), direkt auf URANUS, den geistigen, hierarchischen Herrscher dieses Zeichens. Mars-Uranus – die klassische Erdbeben-Konstellation. Nicht nur das: auch ein Gleichnis und Spiegel für unseren Umgang mit der schöpferischen Kraft, für den bewussten Einsatz unseres Willens. Denn es ist der Mensch, der jeden Tag aufs Neue in eigener Verantwortung, Entscheidung und Selbstbestimmung die Natur erschafft, indem er Inhalte setzt, die bestimmte Funktionen nach sich ziehen. Je bedeutungsloser und gestaltloser (profilloser) der Mensch wird, sich richtungslos hierhin und dorthin treiben lässt, unersättlich begierig und gewalttätig ist, sich fremden Inhalten und Programmen (sozial, politisch, wissenschaftlich, kirchlich) und unerträglich gewordenen Bedingungen unterwirft, sich ihnen anpasst – aus Angst, Unsicherheit, Unentschlossenheit, einem Mangel an Mut, Aufrichtigkeit und Vertrauen in die schöpferische Kraft – desto mehr Zerstörung finden wir in der äußeren Natur und Umgebung vor. Wie innen – so außen. „Die Zerstörung der Natur ist das Gleichnis für die nicht gelebten Inhalte des Menschen.“ (Döbereiner)

Mars/Uranus (und der ganze Zeitraum von Uranus im Widder) wirkt dort befreiend und lösend (über das Zerbrechen alter Formen), wo wir in unserer notwendigen Mutation stecken geblieben sind, wo der Einzelne bzw. die Menschheit sich bisher geweigert hat, den göttlichen Willen anzuerkennen und das zur Verfügung stehende schöpferische Potenzial des Ursprungs (Uranus), den göttlichen Willen, zur eigenen Selbstbestimmung und größerer Freiheit / Selbständigkeit einzusetzen, wo wir uns bisher vor der Verantwortung für unser Leben und unsere Umwelt gedrückt und diese an Politiker, Wissenschaftler, Scheinheilige und andere Autoritäten und Pseudo-Zuständigkeiten abgegeben haben.

Erdbeben und andere Katastrophen (Blitzschlag, Unfälle, plötzliche Eingriffe und Gewaltanwendungen, Operationen etc.) zeigen uns, dass wir gegen den göttlichen Willen und die kosmischen Harmoniegesetze gehandelt haben. Diese Schattenseiten und Auswirkungen der Verdrägungen präsentiert uns Pluto im Steinbock: die Ergebnisse unserer Unterlassung und nicht wahrgenommenen Verantwortung aus Profitgier und Machtstreben, unsere Fremdbestimmung sprich Wissenschaftshörigkeit und Autoritätsgläubigkeit, erkennbar nun an der schleichenden Gefahr atomarer Verseuchung – für Hunderte, ja Tausende von Jahren für alle Lebewesen auf diesem Planeten.

Mars und Uranus im Widder geben uns Mut und Entschlusskraft, die für uns notwendigen Veränderungen auch in Gang zu setzen, für das Jetzt und die Zukunft lebenswichtige Entscheidungen zu treffen und sie auch gegen bestehende Widerstände und Normen durchzusetzen. Statt uns von Ängsten, Unsicherheiten und fremden Programmen / Inhalten bestimmen zu lassen, ist es jetzt an der Zeit, die fremden Inhalte von uns abzuschütteln und die zur Verfügung stehende schöpferische Energie zur Durchsetzung unserer Eingebungen, Inspirationen, Intuitionen und tiefsten inneren Bedürfnisse einzusetzen. Wenn wir die alten, unerträglich gewordenen Lebensbedingungen verlassen und dem Ruf der Liebe, des Herzens und unserer eigenen Bestimmung folgen, werden wir zu größerer Freiheit und Selbständigkeit geführt und erfahren als kosmische Geschöpfe wahre Sicherheit aufgrund unserer inneren Übereinstimmung mit den kosmischen Gesetzen.

Flüchtlingsströme und Völkerwanderungen sind Zeichen der notwendig gewordenen Mutation und zeugen von der Bereitschaft, das alte Umfeld und die bisherigen sozialen Strukturen und Werte zu verlassen und sich auf den Weg zu machen, da es die innere Entwicklung erfordert. Wer sich weigert und den alten Ängsten und Bedingungen den Vorzug gibt, kann nur versuchen, innerhalb des alten Rahmens der Größte, Beste, Stärkste und Machtvollste zu sein bzw. Gigantisches mit einem großen Aufwand zu erreichen, wie die höchsten Gipfel erklimmen, die höchsten / größten Häuser, Türme, Raketen (Phallus-Symbole) zu bauen, unsinkbare Schiffe und ungefährliche Atomkraftwerke. Das ist die fehlgeleitete Mutation, und wer in dieser verharrt, ist starken Übergriffen und Nötigungen durch das alte Umfeld ausgeliefert.

Uranus und Pluto (Atomtechnologie) nähern sich dem exakten Quadrat, drängen zur Veränderung…
Es ist an der Zeit, sich von den alten verharmlosenden, unverantwortlichen Handlungen, Einstellungen, Anschauungen, Gesetzen sowie den Repräsentanten dieser alten Einstellungen, Ideen und Gesetze zu verabschieden. Jeder hat täglich die Möglichkeit, Farbe zu bekennen, entschlossen und mutig, geradlinig und aufrichtig für seine Ideale, Überzeugungen und Herzenswünsche einzustehen, das Alte hinter sich zu lassen und der ursprünglichen Kraft in sich wieder zu vertrauen.

Uranus und Widder

Liebe Leser,
der letzte März-Neumond im Zeichen Fische fiel mit meiner Radix-Merkurstellung (zugleich Geburtsherrscher) zusammen, bescherte mir eine schmerzhafte Erfahrung von Krankheit & Krise und Rückzug ins Krankenhaus. Daher gab es keine weiteren Artikel zu den aktuellen Ereignissen.

URANUS hat am 12.3. den schöpferischen Nullpunkt (Widderpunkt)passiert und nicht nur Japan, sondern der ganzen Menschheit einen Vorgeschmack auf seine Sprengkraft im Feuerzeichen WIDDER demonstriert, die mit schlagartigen Entwicklungen, Erschütterungen und Überraschungen einher geht – erschütternde, aufrüttelnde Erdbebenstöße gefolgt von einer großen Flutwelle - die uns alle mit einer Katastrophe globalen Ausmaßes konfrontiert und zu einem Umdenken bzw. einer radikalen Umkehr unseres bisherigen Verhaltens zwingt.

Zum Erdbeben mit Tsunami und der Atommeiler-Explosion in Japan gibt es inzwischen im Internet einige Artikel mit den dazu gehörigen Horoskopen, wie z.B. die Artikel von Claude Weiss in Astrologie Heute

Die Explosion von Block 2 des Atomreaktors in Fukushima (15.3.2011 6:10 h LT) weist den Uranus im Feuerzeichen Widder am Aszendenten auf – ebenso beim Unglück von Tschernobyl(26.4.1986 1:23 LT), wo sich Uranus im Feuerzeichen Schützen direkt am Aszendenten befindet. Pluto steht bei beiden Katastrophen am MC in Spannung zu Uranus. Pluto-Uranus – die Atomtechnologie.

WIDDER ist die Energie des neuen Tages, des Morgenlichts, des Sonnenaufgangs (Japan ist das Land der „aufgehenden Sonne“ mit der roten Sonne in der Flagge), die Energie der strahlenden Entfaltung, des Aufbrechens und Vorstoßes in die Welt – und sie geht einher mit dem Willen zur Eindeutigkeit, zum Bestimmten, zur Neu-Einstellung, zum rücksichtslosen Überwinden von Hindernissen und Widerständen. Bisherige Grenzen werden überschritten, die Phase der Nacht und Dunkelheit wird überwunden. Brausende Tatenlust, Kampfbereitschaft und Frühlingssturm drängen zum Betreten von Neuland. Die Idee vom ‚Aufbruch zur Freiheit’ zieht wie ein Lauffeuer durch die Welt, steckt Menschen, Völker und Gruppen an, die unter Enge und Sklaverei leiden, begeistert und entzündet einen ‚Weltbrand’ neuer Ideen und Lösungen.
Pioniere, Helden und geistige Idealisten sind gefragt, ebenso unerschrockenes, mutiges Eintreten für die Lebensrechte, für Freiheit, eine freie Gesinnung /unter persönlichen Opfern.

Esoterisch betrachtet ist das Feuerzeichen WIDDER Anfang und Ende, Alpha und Omega des Tierkreises, der Wille zur Inkarnation, der Wille zu sein, der Wille zum Leben. Die Widder-Energie liefert unserem Sonnensystem das elektrische Feuer, die ursprüngliche Elektrizität, den dynamischen Aspekt Gottes, der sowohl wärmt als auch läutert und zerstört. Widder ist das Licht des Lebens selbst und veranlasst den Menschen, Erfahrungen auf der physischen Ebene zu machen, den ersten Schritt zur Inkarnation und in die Individualität zu tun und schließlich auch den Rückweg anzutreten, den Weg der geistigen Erneuerung (geistigen Geburt) und Befreiung.

Die höchste Entfaltungs- und Verwirklichungsebene der Willens-Energie im Widder liegt in der Beherrschung der mentalen Ebene. Selbstkontrolle, Gedankenkontrolle, Prüfen, Infragestellen sind notwendig, um die Eingebungen und Inspirationen von der geistigen Ebene zu verstehen und sich von ihnen nicht emotional überwältigen zu lassen. Persönliche Zurückhaltung in Wort und Tat sind notwendig, um anderen Menschen Gelegenheit und Raum für die eigenen Erfahrungen zu geben. So wird der Wille gestärkt und der Mensch ist in der Lage, alle Kräfte (besonders die des Todes) und Menschenmassen zu beherrschen und andere geistig zu inspirieren.

Die drei Planetenherrscher im Widder
(Mars, Merkur, Uranus)

Die unreife Widder-Energie (mit dem Mars als exoterischem Herrscher) ist roh, spontan, direkt, kriegerisch, noch unbeherrscht und impulsiv, oft rücksichtslos und gewalttätig, immer widerstandsorientiert, streitlustig, kampfbereit, mit dem Drang zur Durchsetzung, Selbstbehauptung, Eroberung, neigt zum Bestimmen und Befehlen, kämpft gegen jede Art von Einschränkung und Enge, legt als Erster mit Hand an, setzt Entwicklungsprozesse in Gang – zögert nicht, alles auf eine Karte zu setzen, sogar sein Leben aufs Spiel zu setzen für eine Sache, eine Idee oder Ideologie.

Wenn statt der unbewussten Triebkräfte die Seelenkräfte als Motor und Handlungskraft wirken, werden die Konflikte nicht mehr auf der körperlichen Ebene ausgetragen. Das Denken, Abstrahieren und Reflektieren kommt ins Spiel (esoterischer Herrscher Merkur). Der Einzelne stellt sich dem inneren Zwiespalt und dem äußeren Konflikt, sucht den Dialog, das klärende Gespräch und bemüht sich um eine Harmonie zwischen den widerstreitenden Gefühlen und Gedanken. Durch innere Kämpfe geläutert und seelisch gestärkt und durch die erhellende Kraft des Denkens fähig, das geistige Ziel zu schauen, zeigt der Mensch jetzt Mut und Entschlossenheit, den geistigen Weg zu seiner Befreiung anzutreten.

Ist das Gegensatzpaar Widder-Waage im Geiste zu einer Einheit verschmolzen, tritt als geistiger und hierarchischer Herrscher der Uranus auf den Plan. Materie und Geist, Ich und Du, Persönlichkeit und Seele bilden keinen Gegensatz mehr. Das Ichbewusstsein (der Tropfen) ist ein Teil des kosmischen Bewusstseins (dem Ozean). Der Wille dient nicht mehr der eigenen Durchsetzung und Behauptung sondern wirkt mit an der Verwirklichung des kosmischen Harmonieprinzips, am Schöpfungsplan, indem er geistige Ideen und Energien in die Welt bringt, die den Fortschritt der Menschen beschleunigen. Durch Uranus ist Widder mit Wassermann verbunden, dem Zeichen des Weltdieners, und mit dem Sternbild des Großen Bären (göttliches Urbild), durch das kosmische Transformationskraft in unser Sonnensystem und auf die Erde übermittelt wird (Esoter. Astrologie nach A.A.Bailey).

Der Neumond-Artikel ist in Vorbereitung - im Wechsel mit der Gartenarbeit.
Sternen- und Frühlingsgrüße,
Sundra Kanigowski

Bild oben: Aquarell "Licht-Explosion" (nach Nicholas Flamel)
Bild Mitte: Aquarell "Widder"
Bild unten: Aquarell "Sprengung des Saturnrings"
(C) Sundra Kanigowski

Montag, 28. Februar 2011

Konstellationen im März 2011

02.03. Venus Eintritt in Wassermann
03.03. Nördlicher wahrer Mondknoten: Übergang von Steinbock nach Schützen
04.03. Neumond 21.47 Uhr SO/MO auf 13°56` in den Fischen
04.03. Halbsumme Merkur/Mars = Neumond
04.03. Halbsumme Uranus/Neptun = Neumond
05.03. Uranus im Quadrat zu den Mondknoten
09.03. Merkur Eintritt Widder
12.03. Uranus Eintritt Widder (endgültig bis 2019)
19.03. Vollmond 19.10 h SO in Fische, MO in Jungfrau 28°48`
21.03. Zeichenwechsel Sonne über den Widderpunkt: Frühlingsanfang
27.03. Venus Eintritt in die Fische
28.03. Jupiter Opposition Saturn
30.03. Merkur wird rückläufig (bis 23.3.11)

Die Frühlingsenergie in der Natur wird zunehmend spürbar – im Schmelzen von Schneemassen, strömenden Wassern, an mehr Sonnenwärme, dem veränderten Gezwitscher der Vögel, dem ersten Aufbrechen von Knospen und dem vehementen, nicht aufzuhaltenden revolutionärem Frühlingssturm im Nahen Osten und auch anderswo, dem Aufbruch zur Freiheit, dem Durchbrechen des Lichts zu einem neuen Tag nach einer langen dunklen Nacht, mit der Kraft, alle Widerstände, Altes und Überlebtes zu zerbrechen. Mit dem Eintritt der SONNE ins kardinale Feuerzeichen Widder (am 21.3.) kündigt sich ein neues astrologisches Jahr und in unseren Breiten auch der Frühling an und mit dem Eintritt von Uranus in den Widder eine stürmische Zeit von sozialen und politischen Umwälzungen.

VENUS tritt gleich Anfang März ins Luftzeichen Wassermann und bereitet den Boden vor für den Rösselsprung und Feuerkuss des Pegasus, wenn URANUS am 12. März auf Sonnenwinden über den Widderpunkt reitet und eine neunjährige Periode größerer sozialer Umwälzungen einleitet. Das ist der Anfang vom Ende von erstarrten, verkrusteten, menschenunwürdigen Beziehungs- und Staatsformen und führt auch zum Ende sozialer Ungleichheit und Ungerechtigkeit. Unterdrückte Völker und Minderheiten werden sich weiter mit voller Kraft und auch Erfolg ihrer Befreiung widmen. Das soziale und humanitäre Verständnis wird weltweit zunehmen. Von der Zeitqualität her ist jetzt „der Tag, an dem man umwälzen mag“ (siehe I Ging, Hex. 49 Die Umwälzung, 2. Linie), denn er führt zum wahren Durchbruch des Eigenen und Ursprünglichen. Mit der Energie einer Wassermann-Venus weht ein Wind von Freiheit und Unabhängigkeit über den Globus und in den Herzen der Menschen, die sich dem Geist der neuen Zeit öffnen. Aus einem tiefen Mitgefühl und seelischer Verbundenheit heraus (Fische-Qualität) und um des karmischen Ausgleichs willen (Saturn in Waage) treffen die notwendigen Forderungen nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit auf offene Herzen und einsichtige Verantwortliche.

Auch in persönlichen Beziehungen und Liebesangelegenheiten geht es jetzt um einen frischen und neuen Geist, der mit den alten Macht- und Abhängigkeitsstrukturen bricht. Die persönliche Freiheit des Einzelnen, geistige Verwandtschaft, überpersönliche Ziele und Projekte für eine Veränderung von Verhalten, Einstellung und im Denken sind nun Kriterien, nach denen Menschen zueinander finden bzw. sich voneinander lösen.

Über die MONDKNOTEN und den Mondknoten-Wechsel vom Zeichen Steinbock (mittlerer Mondknoten) nach Schütze habe ich schon ausführlich berichtet im Blog vom 14. und 15. Februar.

Am 9. März eilt auch MERKUR mit geflügeltem Schuhwerk über den feurigen Widderpunkt. Es wird ein heißer März. Innovative Ideen und Gedanken verbreiten und verzweigen sich schnell wie ein Lauffeuer. Neue Verbindungen, Netzwerke, Leitungen und Beziehungen (Merkur) werden geschaffen, um einzelnen Menschen, Gruppen und Völkern den Aufbruch in die Freiheit, den Vorstoß in die Welt, die Eroberung von Neuland zu ermöglichen (Widder). Das Tempo nimmt zu – in der Kommunikation, im Handel und Verkehr, in den Medien, im Internet. Vor allem im Straßenverkehr dürfte es mit einem Widder-Merkur ziemlich aufregend werden. Für die Durchsetzung von wirklich großen Ideen auf der Basis von intuitiv Geschautem und der Einsicht in die globale Situation (Fische-Sonne /Schütze Mondknoten) ist es eine günstige Zeit. Diskussionsrunden sind kaum möglich, da es dem Einzelnen bzw. den Initiatoren und Machern um die spontane Durchsetzung ihrer Vorhaben /der innovativen Idee geht und sie nicht warten können, bis andere den Grund dafür einsehen und ihn unterstützen.
Unter dem Nagel brennen gesellschaftliche und soziale Themen wie die Schaffung einer gerechten Umverteilung von Kapital und Wohlstand, die Überbrückung der Kluft zwischen Arm und Reich (Wassermann-Thema). Betroffene, unterdrückte, sozial benachteiligte Menschen / Gruppen drängt es zu spontanen Aktionen, Demonstrationen, Verbindungen und Vernetzungen (auch im Internet), um ihre Interessen und Forderungen lautstark und wenn es sein muss auch mit Gewalt durchzusetzen. Ein neues Denken, ein neuer Gedanke setzt sich durch, eine neue geistige und humanitäre Strömung bricht sich Bahn. Uranus, der zündende Funke des Wassermanns wirkt durch alle kosmischen und planetarischen Kanäle – vor allem durch das Bewusstsein des Menschen. Jedes einzelnen.

Welche Projekte und Ideen sich schließlich durchsetzen, entscheidet immer noch SATURN (Waage), der Hüter der Schwelle und der ausgleichenden Gerechtigkeit, der im Neumond-Horoskop in der Stellung des Spannungsherrschers quasi die Feder der Maat auf der anderen Seite der Waagschale repräsentiert.
Ab dem 30. März erscheint Merkur dann wieder rückläufig und es wird Zeit zum Reflektieren, Setzenlassen und Überprüfen der neuen Vorhaben.

Zum URANUS-Wechsel in den Widder folgt ein separater Artikel.

Sonntag, 11. Juli 2010

11.07.2010 Neumond im Krebs mit Eklipse


11.07.2010 NEUMOND im KREBS
mit totaler Sonnenfinsternis
(südl. Pazifik, Neuseeland, südl. Südamerka)

Diese totale Sonnenfinsternis ist für 22 Monate die letzte und sie fällt zum größten Teil ins Wasser, in den südlichen Pazifik, ist z.B. von der Osterinsel und der Tonga-Insel aus zu beobachten. Nun gilt für die Astrologie der Lehrsatz WIE OBEN – SO UNTEN. Während ein Teil der Erdbewohner die letzten beiden Finsternisse der Lichter am Himmel verfolgen, werfen sie gleichzeitig auch ihre Schatten über bestimmte Zonen der Erdoberfläche.

Die oben am Himmel sichtbaren Schatten und Verfinsterungen haben auch mit dem Geschehen unten auf der Erde eine Verbindung, stehen für die psychologischen Schatten und Schattenthemen von Einzelnen, von Völkergruppen und Staaten, d.h. für ungeklärte, unbewusste Inhalte. Und jede Sonnenfinsternis wirft ihre Schatten schon um Monate voraus. Diesmal finden wir im irdischen Geschehen eine gut nachvollziehbare Entsprechung der wandernden Finsternis am Himmel: den wandernden schwarzen Ölteppich im Golf von Mexiko (entstanden durch die Tiefseebohrungen und die Explosion von Deepwater Horizon), der unsere kostbarste Lebensgrundlage bedroht, das Wasser.

Schon immer wurden Finsternisse am Himmel mit Katastrophen und großen Veränderungen auf der Erde in Verbindung gebracht. Anhand von Ereignishoroskopen (von Staats- und Städtegründungen, von Politikern, etc.) und umfassender Information können eigentlich schon im Voraus die persönlichen, staatlichen und kollektiven Betroffenheiten durch Finsternisse erkannt und entsprechende Maßnahmen, z.B. Vorbereitungen für Veränderungen und Alternativen ergriffen werden.

Finsternisse bergen aber auch positive neue Möglichkeiten in sich, wenn einmal Licht auf die dunklen Bereiche gefallen ist… wenn etwas ans Licht kommt, mit dem wir gar nicht gerechnet haben. Schließlich werden alle Geschehen hier auf der Erde – von den Klimakatastrophen bis zu Kriegen und Entdeckungen - vom Handeln des Menschen verursacht und beeinflusst. Was davon gut oder schlecht, vorübergehend oder nachhaltig und prägend war, stellt sich oft erst Jahrhunderte später heraus.

Neumond und Finsternis im Wasserzeichen KREBS

Finsternisse finden immer an Neumond oder Vollmond statt, wenn sich die Mondknoten in der Nähe dieser Konstellation befinden. Die jetzige totale Sonnenfinsternis findet am NEUMOND im Wasserzeichen KREBS statt, in der Nähe des südlichen Mondknotens. Die durch die Finsternis aktivierten Schattenthemen betreffen also global und kollektiv die WASSER-Ebene, die Gesundheit / Reinheit der Meere, der Fische und Wassertiere, sowie die Schiff-Fahrt. Persönlich betroffen sind unsere Rückzugsorte, das Heim, die Wohnung, unsere Familien, Wurzeln, Abstammung, Ahnen, die traditionelle Kultur, Themen von Fürsorge, Schutz, Ernährung und Unterstützung. Kollektiv wie persönlich ist der Archetyp der GROSSEN MUTTER angesprochen, z.B. Mutter Kirche und ihre Repräsentanten, die Stadt, das Land, die Erde, Höhlen, Meere, etc., ebenso Schattenthemen wie Fürsorge & Abhängigkeit, Machtmissbrauch von Abhängigen bzw. Anvertrauten (Kinder / Schützlinge), persönliche Besitzansprüche an Menschen.

WASSER ist die elementare und tragende Lebensgrundlage aller Lebewesen, die notwendige Kraft, um alles zu ernähren, zu erhalten und in ein größeres Ganzes zu integrieren. Die Symbolik des Wassers ist umfangreich und tiefgründig:

Wasser steht für das UNBEWUSSTE, für das Wesen und die Inhalte der Psyche und allgemein für Gefühle. Das „Wasser des Lebens“ - eigentlich ein flüssiges Licht - ist Lebensquell und Lebensfluss, ein Ort des Geheimnisses, der Gefahren und der Entrückung, der tiefgründigen Wandlung, Erneuerung und Verdrängung. Es hat ungeahnte Tiefen, kann wegreißen, überfluten, reinigen, heilen, erneuern und integrieren. Die Weisheit des Wassers liegt in spiegelgleicher Erkenntnis. Wer ins Wasser steigt, geht zu sich selbst, auf den Lebensgrund, ins Ur-Wissen. Die Kraft des Wassers besteht in der Fähigkeit, als ORGANISCHES GANZES zu empfinden und zu reagieren.

Schauen wir uns den Tierkreisgrad dieses Neumonds an und nehmen das SABISCHE SYMBOL zu Hilfe, das entsprechende Bild zu diesem Tierkreisgrad.

SONNE / MOND auf 20° KREBS
Venezianische Gondolieri spielen eine Serenade.

Das Symbol spricht von einem glücklichen Erlebnis, einem Gefühl von Erfüllung und Annahme des Liebesverlangens, wenn die Stimme des vom Wasser getragenen Lebensantriebs (Gondoliere) bewirkt, dass sich die Geliebte (die „Blüte des Bewusstseins“) auf dem Balkon zeigt. Das heitere Abendständchen (lat. sereno = heiter) ist der Ausdruck einer bereits gefestigten und strukturierten Persönlichkeit, die aufgrund ihrer Verwurzelung und Zugehörigkeit in einem sozialen Gefüge (der Stadt im Meer) auch teilhat an der Ritualisierung dieses sozialen Integrationsprozesses.

Was kann / könnte dieses Symbol für den Einzelnen im Zusammenhang mit der gleichzeitigen Sonnenfinsternis und den Zeichen der Zeit – der „kardinalen Klimax“ - bedeuten?


Zuerst einmal tut es einfach gut, um dieses gefühlsschwangere glückliche Vorzeichen zu wissen – bei all den Katastrophen-Botschaften, die oft bei einer Sonnenfinsternis assoziiert werden. Wo die Seele aufgrund von Übereinstimmung und harmonischer Ergänzung klingt und schwingt, ist MUSIK im Spiel. Welche Freude bereitet es dem Einzelnen, wenn seine Aktionen, die auf der Grundlage von Emotionen beruhen, von der jeweiligen Gesellschaft und Kultur anerkannt werden! Man denke neben den Gondolieri auch an die Bänkelsänger des Mittelalters, die Straßenmusikanten und Leierkasten-Spieler, die bis in die Fußgängerzonen und Hinterhöfe vorgedrungen sind.

Es ist nicht jedermanns Sache oder Berufung, auf der Straße ein Lied für das Geliebte zu singen – doch gibt es viele Möglichkeiten und anerkannte Rollen in der Gesellschaft, seinen Gefühlen in aller Öffentlichkeit Ausdruck zu verleihen, eben „Farbe zu bekennen“ und für die Erfüllung seines Herzenstraums aktiv zu werden. Ich kann mich z.B. für eine karitative oder soziale Sache einsetzen, da ich mich emotional davon angesprochen fühle.
Die Zeichen der Zeit stehen auf Wandlung, Veränderung und dem Erproben von alternativen und neuen Möglichkeiten! Sich nur ständig die alten Wunden zu lecken, bringt keine Erlösung und Heilung. Für eine glückliche und erfolgreiche Veränderung auf nahezu allen Gebieten werden mutige Menschen gebraucht, die sich trauen, einfache Wege zu gehen, die sich das Glücklichsein zutrauen und der Musik ihres Herzens folgen.

Es gibt derzeit viele unzufriedene, frustrierte, unglückliche Menschen, die auf eine Besserung der Bedingungen und Verhältnisse harren, die aber die Verantwortung dafür an den Staat, die Kommunen, die Politiker oder irgendwelche Gurus, Übermütter und Überväter abgegeben haben. Es gehen jedoch auch immer mehr neue Bewusstseins-Sonnen am Morgenhimmel auf von Menschen, die zwar ebenso frustriert, verletzt, geschwächt und desillusioniert sind von der sozialen und gesellschaftlichen Struktur, jedoch die Verantwortung für das persönliche Glück und Leben wieder selbst in die Hand nehmen – vor allem vor dem Hintergrund des nachhaltigen Wohlergehens für die folgenden Generationen.

Gerade die derzeitige Konstellation von JUPITER/URANUS in den ersten Graden von WIDDER, dem feurigen kardinalen Zeichen des Anfangs, verleiht uns allen Mut mit einer gehörigen Portion Wildheit und irrationaler Verrücktheit, um das scheinbar Unmögliche zu wagen, nämlich den bestehenden oft erstarrten Lebens- und Überlebenssituationen trotz erheblicher Widerstände den Rücken zu kehren und…

ins UNGEWISSE und scheinbar UNSICHERE zu springen…
einfach… allein… oder gemeinsam mit anderen Enttäuschten…

Es sind viele, die in den LEEREN RAUM eintreten und dort ÜBEREINSTIMMUNG feststellen – ein kostbares Gut, das die vorhandenen Kräfte potenziert. Der mutige Eintritt in diesen leeren Raum ist ein SCHÖPFERISCHER AKT, der plötzlich und unmittelbar ganz neue Sichtweisen und Möglichkeiten zum Handeln freisetzt.

Unglückliche, Frustrierte, Jammernde und Gelangweilte gibt es nun wirklich genug! Wie wäre es mal mit einer glücklichen Rolle in der Gesellschaft? Jeder möge seine Lage überdenken, überprüfen und erfühlen und sich entscheiden.

Mit dieser frohen Botschaft der neuen MOND-SAAT für die Menschheit möchte ich schließen und allen, die sich angesprochen fühlen, Mut machen für einen Neuanfang mit einer GLÜCKLICHEN ROLLE in der Gesellschaft. Wir haben es in der Hand, die „Büchse der Pandora“ in den GRAL zu wandeln und mit unserer Entscheidung den nachfolgenden Generationen eine glückliche stabile Lebensgrundlage auf der Basis einer heiteren und freudigen Grundstimmung anzubieten. Indem wir für unser kleines persönliches Glück sorgen und die Verantwortung dafür übernehmen, zeigen wir anderen, wie es geht und dass es geht.

Sind wir es!

Sternengrüße von Sundra

Den vollständigen ARtikel findet ihr wie immer unter den ASTRO NEWS auf meiner Webseite.